
Durch Zufall bin ich kürzlich auf der Webseite www.luna-cat.de gelandet.
Und habe mich etwas umgelesen.
So auch die Geschichte von Jim Knopf:
“ Jim ist gerade mal 5 Monate jung und hat ein Handicap, er ist blind, seine Augen sind ausgelaufen, die Augenhöhlen leer. Den Namen bekam er weil er seine Umgebung anhand von Düften „sieht“. Er läuft permanent schnüffelnd durch die Gegend. Hört sich an wie eine Mini-Dampflokomotive. „
Dabei ging mir immer natürlich der Gedanke nicht aus dem Kopf, wie wichtig es ist, daß auch kranke Katzen aus dem Tierheim ihren Dosi finden. Kann nicht gerade ein solches gehandicaptes Kätzchen der beste Freund für ganz viele Jahre sein, werden?
Und wenn ich solche Zeilen lese: “ Ich habe ihn von einer sehr lieben Tierärztin übernommen. Jimmy wurde bei ihr zum „erlösen“ in der Praxis abgegeben
“ dann frage ich mich: geben wir blinde Menschen irgendwann auch in ener Praxis ab, um sie „zu erlösen“? Haben wir Menschen nicht schon längst übersehen, daß wir nicht die tollsten Erdenbewohner sind? Einfach mal drüber nachdenken, schaden kann das nicht.
[screenshot der website und Fotos ebenfalls von luna-cat.de]

Hi Wilfried,
war gerade auf der Seite der Luna-Hilfe und habe mir Jim Knopfs Geschichte durchgelesen.
Danke, dass Du darauf aufmerksam gemacht hast! Ich finde es wichtig, dass es auch Leute gibt, die sich um solche Katzen kümmern, die doch noch genausoviel Lebenswillen haben wie „normale“ Kätzchen. Oft denkt man als Katzenfreund nicht daran, vielleicht gezielt nach solchen Katzen Ausschau zu halten, wenn man einen neuen Lebensgefährten sucht. Dabei wäre es das oft wert…
Zwar sind meine Katzen auch von der Katzenhilfe bzw. zugelaufen, auf die Idee, gezielt eine behinderte Katze zu mir zu nehmen, wäre ich aber so noch nicht gekommen. Sollten wir mal in eine größere Wohnung ziehen und mehr Platz haben, ist dies eine Überlegung wert!