Zum Ende der Olympischen Spiele in China möchte ich Euch heute das komplette Interview mit Frau Filipowicz von der Animals Asia Foundation e.V. präsentieren.
Im aktuellen Pfotenhieb-Heft August 2008 gibt es einen passenden Artikel zum Thema, den ihr auch bestimmt schon gelesen habt.
Da wir Frau Filipowitz im Interview nur auszugsweise interviewt haben hier das kompette Gespräch mit allen Informationen.
Sehr geehrte Frau Filipowicz, seit Anfang des Jahres hört man immer wieder Schauergeschichten aus China: Die Regierung soll Jagd auf streunende Katzen machen, sie vergiften oder in winzigen Käfigen verhungern lassen. Entspricht dies der Realität?
Animals Asia: Streunende Katzen und auch Hunde sind immer wieder Gegenstand unserer Treffen mit Vertretern der Behörden, denn bei vielen Menschen gelten sie als schmutzig und Überträger von Krankheiten, vor allem was die Tollwut betrifft. Deshalb warnen viele Eltern gerade ihre Kinder vor dem Kontakt mit Katzen und Hunden. Traurig sind neue Berichte über kurzfristige „Lösungen“ bei streunenden Tieren in Peking, bei denen „Säuberungstrupps“ tatsächlich streunende Tiere in den Straßen einfangen und in ein Tierheim bringen oder sie gleich an Ort und Stelle töten.
Ende März trafen sich Christe Yang, unsere Direktorin für Öffentlichkeitsarbeit in China, mir Vertretern anderer Tierschutzgruppen wie Qin Xiaona von der Capital Animal Welfare Association in Peking, im größten staatlichen Tierheim für Katzen mit Beamten des Pekingern Landwirtschaftsministeriums, das für das Einfangen streunender Katzen zuständig ist. Die Beamten wiesen Berichte zurück, nach denen das Ministerium eine systematische „Säuberung“ von streunenden Katzen in den Straßen von Peking im Vorfeld der Olympischen Spiele begonnen habe. Nur ausgesetzte Hauskatzen oder solche, die durch Anwohner eingefangen wurden, seien von ihnen eingezogen worden. Wir können dies nicht widerlegen, haben jedoch starke Zweifel, ob zur langfristigen Kontrolle der streunenden Katzen in der Stadt etwas getan wird. Wir glauben auch, dass die Einrichtungen in dem Tierheim verbesserungsfähig sind.
Bitte nennen Sie uns doch einige Beispiele, wie gegen streunende Katzen vorgegangen wird.
Animals Asia: Um beim aktuellen Fall zu bleiben: Bei unserem Treffen nannte das Ministerium Zahlen, wonach seit der Eröffnung des Tierheims im Juli des vergangenen Jahres 647 Katzen aufgenommen wurden. Davon wurden 45 wieder adoptiert und 476 getötet.
Christie Yang bat die Beamten, weiter mit den lokalen Tierschutzgruppen zusammen zu arbeiten, damit mehr Katzen ein neues Zuhause finden, um die Verhältnisse in dem Tierheim zu verbessern und die Trap-Neuter-Release-Programme *) von lokalen Gruppen auch finanziell zu unterstützen. Die ersten Stellungnahmen der Behörde dazu waren positiv und weitere Treffen sind geplant.
*) Trap-Neuter-Release-Programme werden international bei streunenden Katzen und Hunden befürwortet. Dabei werden die Tiere eingefangen, kastriert/sterilisiert, geimpft und ggf. bei akuten Krankheiten behandelt und danach dort wieder ausgesetzt, wo sie eingefangen wurden.
Wir weisen die Behörden immer wieder gezielt auf solche Programme hin und bieten auch unsere Unterstützung bei der Durchführung an – sowohl beratend als auch aktiv, auch finanziell. Bei der Umsetzung dieser Programme arbeiten wir mit lokalen Tierschutzgruppen zusammen.
Angeblich werden auch Tierbesitzer dazu aufgerufen, ihre eigenen Katzen aus Seuchenschutzgründen auszuliefern. Stimmt das?
Animals Asia: Ein aktuelles Bespiel kann man in der Provinz Sichuan, im Süden Chinas, finden. Ende April wurde diese Provinz von schweren Erdbeben erschüttert, denen dann auch noch heftiger Regen folgte. Offizielle Zahlen gehen von fünf Millionen Menschen aus, die Opfer dieser Naturkatastrophe wurden. Auch Haustiere sind Opfer solcher Naturgewalten, denn auch sie verlieren ihr Zuhause, ihre Familie und ihre Futterstellen. So kommt es vermehrt zu streunenden Tieren, von denen man befürchtet, dass sie die ohnehin schon knappe Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser gefährden und auch Krankheiten bzw. Seuchen übertragen.
Mit der Begründung, die Sicherheit der Menschen und ihre Versorgung zu gewährleisten, haben die lokalen Regierungsstellen angekündigt, streunende Tiere aufzugreifen und zu töten. Es gab auch Aufforderungen an die Bevölkerung, streunende Tiere zu melden. Und natürlich ist die Situation der Menschen, die nach dem Erdbeben in Zelten auf engstem Raum miteinander leben müssen, besonders kritisch. Man muss sich das nur mal vorstellen – kaum oder keine Privatsphäre, der große Druck, der auf den Menschen lastet, die Trauer – und dann Haustiere, die sich diesen engen Raum mit Erwachsenen und Kindern teilen… das ist sicher nicht einfach.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir die Öffentlichkeit, aber auch die Behörden darüber aufklären, dass nach international anerkannten Studien Hunde und Katzen in solchen Situationen wie zum Beispiel nach einem Erdbeben eine wichtige Aufgabe übernehmen. Sie halten Nagetiere wie Ratten und Mäuse in Schach, die nun die Nahrungsmittelvorräte nicht nur dezimieren, sondern auch verunreinigen und damit für Menschen ungenießbar machen, und verhindern so gleichzeitig die Ausbreitung von Krankheiten, die durch die Nagetiere verbreitet werden.
Wir sind im Erdbebengebiet unterwegs. Dort sammeln wir, in Absprache mit den Behörden, streunende und heimatlos gewordene Katzen und Hunde ein und bringen sie auf unserem Rettungszentrum oder bei Tierheimen, mit denen wir zusammenarbeiten, unter. Wir haben auf verschiedene Arten die Information verbreitet, dass Haustierbesitzer ihre Lieblinge in unsere Obhut geben können, bis sie wieder Fuß gefasst haben und ihre Haustiere zurücknehmen können. Allerdings ist dies ein ständiger Wettlauf gegen die Zeit – die Tiere, die wir nicht retten können, werden von den Behörden getötet.
Wie begründet die chinesische Regierung dieses Vorgehen?
Animals Asia: Begründet werden solche Maßnahmen immer mit dem Schutz der Bevölkerung. Aber – und das ist entscheidend – Massentötungen von Tieren in solchen Situationen wie dem Auftreten von Tollwut oder bei einer Naturkatastrophe sind keine nachhaltige Lösung für das Problem streunender Tiere. Sie entsprechen auch nicht dem internationalen Standard, der auf erprobte und erwiesenermaßen langfristig wirksame Programme wie das bereits erwähnte TNR-Programm setzt. Deshalb ist es so wichtig, mit den Behörden zusammenzuarbeiten und die neu entstehenden lokalen Tierschutzgruppen zu unterstützen und die Bevölkerung aufzuklären. Wir sind überzeugt, dass nur dadurch langfristig ein Wandel in Gang gesetzt werden kann, denn nur eine Veränderung, die auch von den Menschen mitgetragen wird, kann auf Dauer erfolgreich sein. Deshalb organisieren wir – in diesem Jahr zum dritten Mal – Symposien für lokale Tierschutzgruppen.
Gab es solche Massetötungen schon in der Vergangenheit?
Animals Asia: Ja, solche Massetötungen galten bislang als die einzige Lösung. Das gilt vor allem für das Auftreten von Tollwut oder wenn die Anzahl streunender Tiere überhand nimmt. Durch Aufklärungsarbeit von Tierschutzgruppen wie der unseren, vor allem aber auch der lokalen Gruppen und durch Proteste der Menschen in China, die zunehmend für ihre Haustiere eintreten und dafür sogar auf die Straße gehen, beginnt sich dies aber langsam zu ändern.
Im Jahr 2006 wurden aufgrund von Tollwutfällen in Peking, Massentötungen von Hunden angekündigt und auch durchgeführt. Hunde wurden auf den Straßen eingefangen – und das, obwohl es keine Streuner waren, sondern sie sich sogar in Begleitung ihre Besitzer befanden. Aber wenn die Hunde zu groß sind – über Kniehöhe – oder ihr Besitzer keine Steuer für sie gezahlt hatte, wurden sie konfisziert und oft sogar vor den Augen ihrer Besitzer brutal erschlagen. Die Menschen baten oft auf Knien verzweifelt um das Leben ihres Hundes, meistens vergeblich.
Gibt es auch Gegenbewegungen der Tierschutzorganisationen in China?
Es kam zu Protesten, international, aber auch national, und schließlich wurde in den Medien verkündet, dass Präsident Hu Jintau ein Verbot gegenüber dem landesweiten Töten von Tausenden von Hunden gefordert hat, deren reaktionäres Abschlachten in den letzten Monaten als Maßnahme zur Eindämmung der Angst vor Tollwut gesehen wurde. Obwohl dies nicht andere Probleme, wie zum Beispiel das Schlachten von Millionen von Hunden und Katzen in der Fleisch- und Fellindustrie beendet, ist diese Forderung dennoch ein positiver Anfang. Wir hatten damals dem Bürgermeister von Peking sowie dem Leiter der Polizei in Peking artgerechte Maulkörbe für die großen Hunde der Stadt angeboten, um damit eine kurzfristige Lösung für das wachsende Tollwutproblem in der Hauptstadt und eine Möglichkeit zur Rettung von Tausenden geliebter Haustiere zu ermöglichen. Bei einem ähnlichen Fall in Nanjing konnten wir, gemeinsam mit einer lokalen Tierschutzgruppe, die örtliche Polizei dazu bewegen, diese Hunde nicht zu töten, sondern an das Tierheim zu übergeben. Wir haben die Polizeivertreter auch zu einem Workshop in Hongkong eingeladen, um ihnen alternative TNR-Programme anderer Behörden vorzustellen und sie vom Erfolg solcher Maßnahmen zu überzeugen. Dabei muss man sehen, dass jeder Erfolg in dieser Richtung, egal ob bei Hunden oder Katzen, allen Haustieren zugute kommt.
In den letzten vier Jahren wurden Entwicklungen möglich, die davor noch undenkbar waren. Das Entstehen lokaler Tierschutzorganisationen scheint uns nicht besonders erwähnenswert, aber für China ist das außerordentlich. Wir sind der Meinung, dass der Erfolg des Tierschutzgedankens in der Stärkung lokaler Gruppen liegt, die nun auch mehr und mehr eigene Forderungen formulieren und den Tieren in China eine Stimme geben. Deshalb organisieren wir seit nunmehr drei Jahren ein Symposium für solche Gruppen in China – eines unserer innovativen Programme, bei dem wir – u.a. auch über finanzielle Zuschüsse – die (Aufklärungs-)Arbeit von über 40 chinesischen Tierschutzgruppen unterstützen, die unserer Animals Asia Friendship Alliance beigetreten sind. Wir stellen für diese Gruppen 50.000 RMB (US$ 7.000) zur Verfügung, damit sie Aufklärungsmaterialien für Schulen und die Öffentlichkeit produzieren können.
Jedes Stipendium ist auf 3.000 RMB (US$ 423) limitiert – ein für China nicht unerheblicher Betrag. Die Gruppen berichten regelmäßig über die Mittelverwendung und müssen ihre Ausgaben belegen. Wir finden es sehr wichtig, diese Gruppen in ihrer Grundlagenarbeit zu stärken, damit sie selbst den Hunden und Katzen in ihren Gemeinden vor Ort helfen.
Wie können Katzenhalter aus Deutschland helfen?
Animals Asia: Jeder kann etwas tun. Für den Einzelnen mag das wenig erscheinen, aber wenn man es dann zusammenfasst, ist es doch sehr viel. Zum einen gibt es zum Beispiel auf unseren Webseiten unter „Freunde…oder Fraß? eine Rubrik „Helfe Sie“. Dort gibt es auch eine Petitionsliste, die man ausdrucken und mit der man Unterschriften sammeln kann. Diese Listen geben wir in Besprechungen mit den Behörden in China weiter oder aber bei Treffen mit den Botschaftern in den europäischen Ländern.
Wir als deutsche Vertretung der Animals Asia Foundation konnten zusammen mit Jill Robinson, unserer Gründerin und Alexandra Oetker, unsere Schirmherrin in Deutschland, im April ein Treffen mit dem chinesischen Botschafter organisieren. Hierbei haben wir 50.000 Unterschriften übergeben. Dabei hatte ich durchaus den Eindruck, dass der Botschafter sehr überrascht war, zu sehen, dass so viele Menschen sich immer wieder für diese Tiere einsetzen und nicht bereit sind, diese Missstände zu akzeptieren.
Aber natürlich sind Spenden für uns besonders wichtig, sie bilden die Grundlage unserer Arbeit, die seit Beginn offiziell als gemeinnützig anerkannt ist. Wir haben gerade ein eigenes Spendenprogramm speziell für Katzen und Hunde aufgesetzt, das zur Unterstützung solcher Programme in China, wo wir vor Ort seit nunmehr zehn Jahren arbeiten, gedacht ist. So gibt es ein Pilotprogramm in Guangzhou, bei dem streunende Katzen eingefangen, kastriert und wieder an ihrem alten Zuhause ausgesetzt werden. Dabei sollte man erwähnen, dass Guangzhou die Hochburg des Verzehrs von Katzen in China ist! Die Freiwilligen der Gruppe Xixi Cat haben damit im März begonnen und in einer Wohngegend ca. 60 streunende Katzen eingefangen. Und das ist nur ein Beispiel unter vielen.
Besuchen Sie unsere Webseiten unter www.animalsasia.de – unser Büro ist übrigens in München – informieren Sie sich über unsere Arbeit und erzählen Sie auch anderen davon!“
Vielen Dank für das nette Gespräch!
Foto: Hauke Mattern/Susann Burghardt

ich find es doof das hunde eine delikatesse in china ist und das sie gegessen werden
.nicht nur hunde haben so ein schlimmes schicksal auch katzen haben das erlebt und es passieren so schlimme dinge da von möchte ich euch berrichten liest super mit das ihr diese schlimmen dinge lesen könnt.
es werden immer mehr katzen und hunde nach china gelastet, dadurch verhungern manche katzen und hunde und das ist auch schon ganz dumm von dem menschen. sie hätten auch 20 futter tröge hinein tun und 20 wasser tröge.sie werden nach dem 30 stunden vom lastwagen hinunter geschmissen.es wirt auf dem katzen und hunden geschlagen.sie werden eingefangen und und werden aus dem käfig befreit und werden aufgehangen.anschlißent werden dem katzen und hunden das fell abgezogen. dann werden sie mit einem auto und dem fell zu einem beschtimmten platz hingebracht. und werden verkauft
das war das schlimme schicksal von hkatzern und hunden ich hoffe ihr seit tierfreundlich und beschwert euch über diese doofen sachen die,die menschen aus china machen.
danke das ihr es ge4lesen habt und vielleicht was eingefallen ist das wir die katzen und hunde schützen bevor sie schon tot sind
ich find es doof das hunde eine delikatesse in china ist und das sie gegessen werden
.nicht nur hunde haben so ein schlimmes schicksal auch katzen haben das erlebt und es passieren so schlimme dinge da von möchte ich euch berrichten liest super mit das ihr diese schlimmen dinge lesen könnt.
es werden immer mehr katzen und hunde nach china gelastet, dadurch verhungern manche katzen und hunde und das ist auch schon ganz dumm von dem menschen. sie hätten auch 20 futter tröge hinein tun und 20 wasser tröge.sie werden nach dem 30 stunden vom lastwagen hinunter geschmissen.es wirt auf dem katzen und hunden geschlagen.sie werden eingefangen und werden aus dem käfig befreit und werden aufgehangen.anschlißent werden dem katzen und hunden das fell abgezogen. dann werden sie mit einem auto und dem fell zu einem beschtimmten platz hingebracht. und werden verkauft
das war das schlimme schicksal von hkatzern und hunden ich hoffe ihr seit tierfreundlich und beschwert euch über diese doofen sachen die,die menschen aus china machen.
danke das ihr es ge4lesen habt und vielleicht was eingefallen ist das wir die katzen und hunde schützen bevor sie schon tot sind