Eine gute Nachricht für Miamor-Fans: Das Mittelklassefutter ist wieder ohne Caramel erhältlich. Der ein oder andere wird sich jetzt fragen, was Caramel im Katzenfutter zu suchen hat oder warum es so schlimm ist.
Hier helfen wir gerne nach! Nachdem viele Tierfutterproduzenten verkündeten, Zucker hätte keinen ernährungsphysiologischen Wert für die Katze, die zudem auch nichts Süßes schmecken können, waren viele Katzenfreunde verwirrt. Ist Zucker im Katzenfutter denn wirklich schlimm?
Wir stellen die Frage jetzt einmal anders herum: Wenn Zucker keinen Wert für den Organismus der Katze hat und noch nicht einmal das Geschmackserlebnis für unsere Fellnasen verbessert – was hat es dann im Katzenfutter zu suchen?
Zucker lässt das Futter durch die leichte Caramel-Farbe leckerer aussehen – und selbst, wenn wir Menschen kein Katzenfutter essen, beeinflussen Geruch und Geschmack unsere Kaufentscheidung. Soweit so gut, die Erklärung ist einfach – doch sie macht rechtfertigt den Zucker im Katzenfutter noch lange nicht! Egal, wie schmackhaft “gezuckertes” Katzenfutter auf uns Menschen wirkt, in der Katzenernährung bleibt Zucker ein billiger Füllstoff ohne ernährungsphysiolischen Wert.
Katzen können zwar nicht wie wir an Karies erkranken, der umgangssprachliche Katzenkaries wird durch Läsionen am Zahnfleischrand erzeugt. Dennoch kann der Zuckerzusatz im Futter vom kätzischen Organismus nicht abgebaut werden, belastet die Bauchspeicheldrüse, führt zu Übergewicht und kann Diabetes hervorrufen.
Alles gute Argumente gegen den Einsatz von Zucker im Katzenfutter. Schade, dass manche Hersteller immer noch mehr Wert auf die Augen des Menschen legen als auf die Gesundheit der Katze…


schade, dass immer noch leute katzenfutter, welche zucker enthalten, kaufen. ich lese immer alles durch und wenn es zucker drin hat, kaufe ich es nicht. gibt ganz günstige katzenfuttermarken ohne zucker