Es ist soweit: In wenigen Tagen treten Fleckli und Sakura ihre lange Reise in die USA an.
Aufgrund von Beschränkungen unseres Fluganbieters konnten wir leider keinen Direktflug buchen – die beiden Mädchen müssen also mit uns gemeinsam über einen Zwischenstop im Südosten der Vereinigten Staaten in den Nordwesten fliegen… Über 20 Stunden, dann sind sie endlich in ihrem neuen Zuhause angekommen. Bisher steht alles in der schon seit einer Wochen leeren Wohnung bereit: Das Gesundheitszeugnis für die Einreise in die USA ist ausgestellt, geimpft sind die beiden Katzendamen sowieso, die Sedierungs-Problematik mit unserer Tierärztin besprochen, Feliway und Notfall-Bachblüten stehen bereit, der Platz in der Kabine ist gebucht. Die Transporttaschen stehen schon seit fast einem Jahr im Wohnzimmer – Fleckli legt sich dort auch ohne Probleme herein, Sakura ist da eher misstrauischer…
Und auch Frauchen wird immer nervöser. Denn nicht nur der Flug an sich ist das Problem, sondern auch die Zwischenlandung mit einem erneuten Check-In und einer Sicherheitskontrolle, bei der die Katzendamen aus ihrem Transportkorb genommen werden müssen… Zwar erhalten die beiden schon seit mehreren Wochen ein Ergänzungsfuttermittel mit Tryphtophan, dass die Serotin-Ausschüttung im Gehirn und so auch die Gelassenheit fördern soll – bisher konnten wir aber noch keine außergewöhnliche Wirkung feststellen.
Also bleiben nur Notfalltropfen für Frauchen
, ein Cat Walking Jacket und viel Geduld sowie das Hoffen auf nette Sicherheitsbeamten, die dem Wunsch nach einem geschlossenen Raum zur Kontrolle nachkommen.
Auch leere Einmalspritzen habe ich ins Handgepäck gelegt. 24 Stunden nichts zu fressen ist kein Problem – danach sollte der Katzenmagen aber schnell wieder etwas zu tun bekommen. Doch 24 Stunden ohne Wasser sind selbst für das Wüstentier Katze ein Problem. Und da unsere Mädels bei all dem Stress sich wahrscheinlich nicht freiwillig am kühlen Nass bedienen, müssen wir dort wahrscheinlich etwas nachhelfen…
Alles in allem bin ich das erste Mal in meinem Leben wirklich froh, dass wir aktuell „nur“ mit zwei Fellnasen leben. Jedes weitere Tier müsste im Transportraum des Flugzeuges transportiert werden – bei sensiblen Tieren wie Fleckli und Sakura undenkbar. Auch meinem Haflinger Sveni hätte ich den Transport nicht zugetraut, der durfte darum in ein neues Zuhause im Bayerischen Wald ziehen. Auch dort haben uns Notfalltropfen übrigens gute Dienste geleistet – hoffen wir, dass es diesmal auch so geht und nicht nur die Miezen, sondern auch wir Menschen etwas ruhiger werden…
Drückt uns die Daumen!
Als Dankeschön gibt es dann in einigen Tagen News aus den USA und einen hoffentlich erfolgreichen Reisebericht…
Übrigens: Informationen zu den Einreisebestimmungen für Tiere in die Vereinigten Staaten von Amerika gibt es auf der Seite der amerikanischen Botschaft. In Amerika scheinen Flüge mit Katzen sehr viel üblicher zu sein als in Deutschland – während hierzulande die Informationen zu dem Thema eher spärlich sind, habe ich eine Menge englischsprachige Seiten mit Tipps zum Fliegen mit Katze gefunden…


Ich drücke Euch die Daumen und wünsche Euch eine gute Reise!!!
Ich druecke euch ganz doll die Daumen. Hoffentlich laeuft alles wie geplant und deine zwei kommen schnell ueber den grossen Schreck hinweg. Bei mir steht in 12 Tage genau die gleiche Reise in die entgegengesetzte Richtung an – ich kann mir also gut vorstellen wie nervoes du bist.
Viele Gruesse und ich freue mich auf deinen Bericht!
Vielen Dank für die Wünsche – es ist alles gut gegangen, nur Sakura ist noch etwas verängstigt! Euch ebenfalls eine gute Reise und viel Geduld und Ruhe!
Kurze Meldung: Die beiden Mädels haben den Flug gut überstanden! Mehr sowie einen ausführlichen Bericht gibt es in Kürze…