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Archive for Oktober 2007

Katzen sind wirklich phänomenal.

Kennt ihr das? Man kommt abends von der Arbeit, die Katzis erwarten einen schon sehnlichst. Es wird geschmust, was das Zeug hält. Allerdings nur einige Minuten lang – Katze hat schließlich Verpflichtungen! Also noch einmal kurz einen Abstecher zum Futternapf – und schon stehen die Damen vor der Terrassentür, starren die Türklinke an und betteln mit hoher, klagender Stimme um Freigang.

FleckliFensterIn Ordnung, lüften muss man sowieso (der Tag im Haus hat seine Spuren im Katzenklo hinterlassen, trotz Puder-Klumpstreu) – also wird schleunigst die Tür geöffnet. Schwupps trappeln zwei glückliche Katzen mit hocherhobenem Schwanz nach draußen, sind mit einem großen Sprung auf dem Rasen. Zwei Näschen, eins weiß, eins braun, saugen die frische Luft begierig ein – und zucken gleich wieder zurück. Iiih, das ist doch kalt! Also schnell die Näschen ins Warme getragen. Drinnen ist es doch sowieso schöner…

Kein Problem – aber gelüftet werden muss trotzdem. Die Tür bleibt also trotz klagender Katzenblicke offen, die Luft im Raum kühlt ab, gleichzeitig wird aber jeder Geruch von gebrauchtem Katzenstreu vertrieben! Perfekt! Kurz, bevor ich mir das Überziehen der Winterjacke nicht mehr verkneifen kann schnell die Tür zu, Heizung wieder an – jetzt kann der Feierabend beginnen.

Nicht für die Katzen. Kaum ist die Tür zu, stehen die Damen wieder bettelnd vor der Tür. „Raus! Bitte! Ich will raus! Sofort!“ scheinen die Blicke zu sagen. Zwei klagende Stimmchen bestätigen die Aussage und teilen auch dem Nachbarn mit, was für eine schlechte Katzenmutter ich bin. Also gut, wieder Tür auf, Katzen raus – und Tür zu. Ruhe. Nicht ganz – die klagenden Katzenlaute dringen auch durch die Scheibe in die Wohnung. Zwar gedämpft, aber immerhin… Also Tür wieder auf, Katze eins rein, Tür zu. Ruhe? Nein. Tür auf, Katze zwei rein, Katze eins raus, Tür zu. Endlich. Ab ins Büro, E-Mails abfragen und möglichst auch beantworten, bevor die Leser, Werbekunden und Autoren wieder tagelang auf eine Antwort warten. Irgendwann möchte ja auch ich Feierabend haben…

Keine Chance. Die Schreie erreichen mich auch am Schreibtisch. Schreckliche Bilder füllen meinen Kopf und machen jede professionelle Beantwortung der E-Mails zunichte. Verletzte Katze? Nagel in der Pfote? Abgebissenes Ohr? Eventuell steht der Nachbarshund gerade hinter meiner Glückskatze, wartet nur auf eine Gelegenheit, zuzubeißen – und ich sitze hier und beantworte E-Mails, während meine süße Maus winselnd um Einlass bettelt?

Also schnell aufgesprungen, den aktuellen Geistesblitz verworfen und zurück ins Wohnzimmer. Fleckli steht tatsächlich vor der Tür, bittend, bettelnd – aber ohne Hund, verletzter Pfote und eingerissenem Ohr. Der Dame ist es einfach zu kalt.

Also wieder Tür auf, die im Haus befindliche Katze festgehalten, Katze zwei rein – und Tür zu. Ab ins Büro, die Wohnzimmertür geschlossen, laute Musik an – perfekt, Ruhe! Praktischerweise hört man mit Kopfhörern noch nicht einmal das Klingeln der Nachbarn (Frau Hüsemann, ist mit ihren Katzen alles in Ordnung?).

Feierabend! Die nächste Wohnung hat katzenfreundliche Besitzer mit einem Faible für Katzenklappen…

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Die spülende Katze

Liebe Leser,

uns erreichen oft witzige, charmante und nachdenkliche Leserbriefe. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Boris G. scheint ein ganz besonderes Kater-Exemplar sein eigen zu nennen – der junge Mann (Kater Chrischi, nicht Boris G. 😉 ) benutzt sogar die Kloschpülung! Aber lest selber:

„(…) Allerdings haben wir zwischendurch doch starke Zweifel dass er wirklich ein Kater sein soll – derzeit scheint er mitten in einer Selbstfindungsphase zu sein und weiß offensichtlich selber noch nicht so genau, was er denn nun eigentlich sein möchte. Momentan ist er eher noch eine Mischung aus Katze, Hund, Waschbär und Papagei 😉 Er schaut unheimlich gerne gemütlich von seiner Höhle aus Fernsehen, am liebsten Tier TV und Autorennen; legt einem alle möglichen Spielzeuge vor die Füße, damit man sie wegwirft und er sie wieder holen kann; spielt mit Wasser in allen Variationen; lässt sich mit Vorliebe in meinem Rollstuhl durch die Gegend kutschieren und plappert oft stundenlang in allen möglichen Tonlagen wie ein Wasserfall.

Besonders wenn wir z. B. vom Einkaufen wieder kommen, hat er immer eine Menge zu erzählen. Vor ein paar Tagen lief er über den Flur und irgendwie hörte es sich sogar an, als würde er auch ein Wau Wau von sich gegeben haben.

Auf jeden Fall aber ist Chrischy ein sehr aufmerksamer Beobachter, er schaut sich immer mehr von uns ab und versucht so manche Dinge nachzumachen. Die Krönung dabei war allerdings letzten Sonntag in der Früh, als wir noch im Bett lagen er ging auf sein Katzenklo, verrichtete sein Geschäft inkl. verbuddeln und direkt danach hörten wir die Klospülung. Da ist der kleine Kerl doch tatsächlich auf den Spülkasten gesprungen, hat den Wasserknopf gedrückt und kam danach seelenruhig wieder ins Bett um ganz in Ruhe weiter zu schlafen.

Nun denn, warten wir es doch einfach mal ab, was für ein Tier er letztendlich werden möchte ;-)“

(Veröffentlichung mit Genehmigung des Autors)

Wir mussten bei diesen Zeilen herzlich lachen. Kann man sich den spülenden Chrischy nicht bildlich vorstellen? Vielen Dank für diesen Leserbrief! 🙂

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Neuer Pfotenhieb-Blog

Liebe Leser,

aufgrund der limitierten Möglichkeiten des eingebetteten Blogs auf unserer Homepage www.pfotenhieb.de haben wir uns nun für einen externen Blog entschieden. Ob das nun besser laufen wird oder im totalen Chaos endet – keine Ahnung… Lassen wir uns überraschen!

Darum ist der Blog zur Zeit auch noch nicht endgültig auf unserer Homepage eingebunden, sondern wird auf Herz und Nieren geprüft. Nur zur Sicherheit…

Unseren bisherigen Blog findet ihr weiterhin hier. Allerdings werden wir, soweit alles gut läuft, alle neuen Mitteilungen in unserem WordPress-Blog verfassen.

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

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Liebe Leser,

auf der Suche nach neuen Fotos für die nächsten Pfotenhieb-Heft bin ich auf den Fotowettbewerb im Katzenforum auf www.nicky4u.de gestoßen. Schaut Euch mal die Gewinnerfotos an, ich bin richtig begeistert!

Am 1. November startet der neue Wettbewerb zum Thema „Katze und Dosi“, der Dezemberwettbewerb läuft unter dem Thema „Katzen und Weihnachten“. Einsendeschluss ist hier der 30. November 18 Uhr.

Wir werden bald eine Kooperation mit nicky4you.de eingehen, die es den Gewinnern des Wettbewerbs ermöglicht, ihre Fotos im Pfotenhieb-Heft zu veröffentlichen. Die Urheber werden natürlich genannt, ihr tretet auch durch die Teilnahme am Wettbewerb keinesfalls Eure Rechte am Bild ab, sondern könnt Pfotenhieb optional eine einmalige Veröffentlichung (mit Nennung des Fotografen) gestatten. Eine Garantie auf Abdruck gibt es natürlich nicht…

Mehr Infos gibt es auf der Homepage www.nicky4u.de! Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme…

Liebe Grüße,

Lena

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Gründet man ein kleines Magazin bleibt oft nicht viel vom (nicht vorhandenen) Budget für Werbung und Marketing über. So haben wir bei Pfotenhieb vor allem auf Mund-zu-Mund-Propaganda gesetzt – scheinbar erfolgreich! Nicht nur diverse Katzenforen, auch „richtige“ mündliche Empfehlungen und Blogeinträge haben geholfen, Pfotenhieb bekannt zu machen.

Alle Forums- und Blogeinträge sowie persönliche Mails aufzuspüren ist natürlich unmöglich, examplarisch möchten wir hier trotzdem einige Veröffentlichungen dankend erwähnen. Vielen Dank für all die Verlinkungen, lobenden Worte und konstruktive Kritik! Die Katzenszene ist doch klein, die Bloggerwelt ebenfalls.

Bisher können wir nur teilweise daran teilnehmen: Aus irgendeinem Grund gibt es bei der eingebetteten Software unseres Content-Management-Systems keinen Trackback. Darum nun die neue Blogsoftware, die sich zugegebenermaßen im Test befindet…

Beim Lesen dieses Eintrages in „Diggas Blog“ musste ich besonders lächeln. Klasse Überleitung!

Sehr gefreut haben wir uns auch über die Einschätzung „Nun stelle ich in meiner Funktion als Dosenöffner mal eine unabhängige Online-Katzenzeitschrift vor, die es verdient hat, stärker beachtet zu werden. Zumindest sehe ich das so“, zu lesen hier in einem nicht nur (aber auch) katzenbezogenen Blog.

Schon zweimal erwähnt wurden wir im „Cats on the Blog“ . Hier wurden sogar die aktuellen Themen unserer Zeitschrift vorgestellt, auch eine kleine (konstruktive! ) Kritik gibt es. Ein wirklich toller Eintrag, vielen Dank! Zu den Werbeeinblendungen melde ich mich später noch einmal… Den ersten Eintrag zu Pfotenhieb gibt es übrigens hier, den zu unserer zweiten Ausgabe hier.

Zudem wurden wir hier im Weblog von Micha Schmidt erwähnt, vielen Dank!

Das ist sicherlich nur ein kleiner Teil der Einträge, die uns bekannt gemacht haben. Alle anderen, die ich jetzt nicht gefunden oder vergessen habe, bitte ich um Entschuldigung!

Besonders danken möchten wir auch all den Lesern, die eventuell nicht aktiv an der Blogwelt teilnehmen, uns aber ihre Meinung zum Heft per E-Mail mitgeteilt haben oder Pfotenhieb an Freunde und Bekannte weiterempfohlen haben. Ohne sie würden wir sicherlich nicht auf die aktuellen Downloadszahlen (bisher rund 1.800 für das zweite Heft – wir möchten uns aber noch steigern!) kommen.

…auf weitere Downloads, die neue Blogsoftware und konstruktive Kritiken!

Lena

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Liebe Leser,

Scheinbar hat unser Microchip-Artikel in Heft 1 doch einige Leser zum Nachdenken angeregt – und verunsichert… Immer wieder erreichen uns E-Mails von Lesern, die um Hilfe und eine eindeutige Einschätzung bitten.

Es tut mir sehr leid, dass wir Euch verunsichert haben. Tatsächlich ist dies ein recht schwieriges Thema, da Langzeituntersuchungen fehlen. Trotzdem haben wir den Artikel geschrieben, um Katzenhalter über Nutzen und Risiken des Chips aufzuklären – genau wie bei der Impfung verdienen es Katzenfreunde nämlich, auch über die potentiellen Risiken in Kenntnis gesetzt zu werden.

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es bisher noch keine Langzeituntersuchungen zur krebserregenden Wirkungen des Chips gibt. Dieser besteht übrigens aus Bioglas, das auch für Transplantante im menschlichen Körper benutzt wird – angeblich senden die Chips selber nur Strahlen aus, wenn sie mit dem Lesegerät in Berührung kommen. Die genauen Wirkungen auf den Katzenkörper sind aber wie gesagt noch nicht untersucht worden…

Wir möchten darum keine eindeutige Empfehlung aussprechen, da die entsprechenden Untersuchungen fehlen. Genau wie bei der Impfung ist hier meistens das Beste, Kosten und Nutzen abzuwägen. Hält man Wohnungskatzen, kann man oft eher auf die Kennzeichnung verzichten als bei Freigängern. Für diese dagegen ist eine eindeutige Kennzeichnung sehr wichtig – auch die Ohrtätowierung ist allerdings nicht ganz ungefährlich. Tatsächlich gibt es auch hier Untersuchungen, die der Tätowierfarbe eine krebserregende Wirkung zuschreiben. Zudem ist das Procedere für die Katze sehr schmerzvoll. Was also tun?

Ich habe mich trotz allem für eine Kennzeichnung via Microchip entschieden. Meine beiden Fellnasen sind Freigänger und kommen einmal im Jahr mit nach Österreich, ich wollte darum keinesfalls auf eine Kennzeichnung verzichten. Aber wie gesagt: Das muss jeder Katzenhalter selbst entscheiden! Ich hoffe, dass es bald neue Untersuchungen zum Thema gibt. Diese werden wir dann selbstverständlich im Heft besprechen. Sollte ich neue Quellen auftun, nenne ich diese sehr gerne an dieser Stelle!

Hier schon einmal ein recht aktueller Artikel von Heise.de, der sich aber hauptsächlich mit dem „Chippen“ bei Menschen beschäftigt: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26167/1.html

Viele Grüße aus der Redaktion,

Lena

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Liebe Leser,

unsere Spendenaktion zugunsten der Tiertafel wird immer erfolgreicher! 🙂 Bisher sind ganze 340 Euro und ein 500-Euro-Gutschein der IAK zusammengekommen, mit dem die Tiertafel bei Schecker einkaufen konnte.

Klasse, oder?

Hier eine Stellungsnahme von Claudia, der Vorsitzenden der Tiertafel:

„Das war wie Weihnachten… Ich hab Betten, Spielzeug und viel Seelenknabberlies…Ohren, Pansen usw. bestellt…und die haben es sogar in drei Teile geteilt um es direkt an die drei großen Stellen zu verschicken. Damit haben wir 0 Lieferkosten! Sowas ist wirklich hilfreich. Es gibt soviele Kleinigkeiten, die man gerne mal weiter geben möchte, die aber sooo selten als Spenden kommen.

Wie ich immer sage, ein Verein lebt von vielen verschiedenen Ideen, Fertigkeiten und Individuen….und nur so hat man Erfolg…

LG Claudia“

Gestern hat uns zudem die Nachricht erreicht, dass Schulze Heimtierbedarf ganze 6,5 Tonnen Futter für die Tiertafel gespendet hat! Ja, ihr lest richtig – Tonnen…

Darüber freuen wir uns natürlich besonders, vielen Dank!

Wir danken allen Beteiligten und sind natürlich gespannt, wie es weitergeht!

 

Lena und die gesamte Redaktion

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