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Archive for Oktober 2007

Liebe Leser,

Scheinbar hat unser Microchip-Artikel in Heft 1 doch einige Leser zum Nachdenken angeregt – und verunsichert… Immer wieder erreichen uns E-Mails von Lesern, die um Hilfe und eine eindeutige Einschätzung bitten.

Es tut mir sehr leid, dass wir Euch verunsichert haben. Tatsächlich ist dies ein recht schwieriges Thema, da Langzeituntersuchungen fehlen. Trotzdem haben wir den Artikel geschrieben, um Katzenhalter über Nutzen und Risiken des Chips aufzuklären – genau wie bei der Impfung verdienen es Katzenfreunde nämlich, auch über die potentiellen Risiken in Kenntnis gesetzt zu werden.

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es bisher noch keine Langzeituntersuchungen zur krebserregenden Wirkungen des Chips gibt. Dieser besteht übrigens aus Bioglas, das auch für Transplantante im menschlichen Körper benutzt wird – angeblich senden die Chips selber nur Strahlen aus, wenn sie mit dem Lesegerät in Berührung kommen. Die genauen Wirkungen auf den Katzenkörper sind aber wie gesagt noch nicht untersucht worden…

Wir möchten darum keine eindeutige Empfehlung aussprechen, da die entsprechenden Untersuchungen fehlen. Genau wie bei der Impfung ist hier meistens das Beste, Kosten und Nutzen abzuwägen. Hält man Wohnungskatzen, kann man oft eher auf die Kennzeichnung verzichten als bei Freigängern. Für diese dagegen ist eine eindeutige Kennzeichnung sehr wichtig – auch die Ohrtätowierung ist allerdings nicht ganz ungefährlich. Tatsächlich gibt es auch hier Untersuchungen, die der Tätowierfarbe eine krebserregende Wirkung zuschreiben. Zudem ist das Procedere für die Katze sehr schmerzvoll. Was also tun?

Ich habe mich trotz allem für eine Kennzeichnung via Microchip entschieden. Meine beiden Fellnasen sind Freigänger und kommen einmal im Jahr mit nach Österreich, ich wollte darum keinesfalls auf eine Kennzeichnung verzichten. Aber wie gesagt: Das muss jeder Katzenhalter selbst entscheiden! Ich hoffe, dass es bald neue Untersuchungen zum Thema gibt. Diese werden wir dann selbstverständlich im Heft besprechen. Sollte ich neue Quellen auftun, nenne ich diese sehr gerne an dieser Stelle!

Hier schon einmal ein recht aktueller Artikel von Heise.de, der sich aber hauptsächlich mit dem „Chippen“ bei Menschen beschäftigt: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26167/1.html

Viele Grüße aus der Redaktion,

Lena

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Liebe Leser,

unsere Spendenaktion zugunsten der Tiertafel wird immer erfolgreicher! 🙂 Bisher sind ganze 340 Euro und ein 500-Euro-Gutschein der IAK zusammengekommen, mit dem die Tiertafel bei Schecker einkaufen konnte.

Klasse, oder?

Hier eine Stellungsnahme von Claudia, der Vorsitzenden der Tiertafel:

„Das war wie Weihnachten… Ich hab Betten, Spielzeug und viel Seelenknabberlies…Ohren, Pansen usw. bestellt…und die haben es sogar in drei Teile geteilt um es direkt an die drei großen Stellen zu verschicken. Damit haben wir 0 Lieferkosten! Sowas ist wirklich hilfreich. Es gibt soviele Kleinigkeiten, die man gerne mal weiter geben möchte, die aber sooo selten als Spenden kommen.

Wie ich immer sage, ein Verein lebt von vielen verschiedenen Ideen, Fertigkeiten und Individuen….und nur so hat man Erfolg…

LG Claudia“

Gestern hat uns zudem die Nachricht erreicht, dass Schulze Heimtierbedarf ganze 6,5 Tonnen Futter für die Tiertafel gespendet hat! Ja, ihr lest richtig – Tonnen…

Darüber freuen wir uns natürlich besonders, vielen Dank!

Wir danken allen Beteiligten und sind natürlich gespannt, wie es weitergeht!

 

Lena und die gesamte Redaktion

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