Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for November 2007

…das frage ich mich auch.

Nein, Quatsch. Ich weiß natürlich genau, wie man auf die Idee kommt. Durch Eingebung, Wissen…

katze.jpgJetzt mal ernsthaft… 😉 Vielleicht interessiert Euch das gar nicht – durch Zufall bin ich aber auf den alten Pfotenhieb-Gründungs-Thread gestoßen und möchte jetzt mal berichten, wie es zur Pfotenhieb-Gründung kam. Vor allem aber hoffe ich, dass ihr unser Magazin auch danach noch lest und uns nicht für vollkommen bescheuert haltet! 🙂

Die Idee entstand eigentlich spontan in einem bekannten Katzenforum. Irgendwer hatte nach einer guten, informativen Katzenzeitschrift gefragt – und plötzlich waren alle ganz ratlos. Katzenzeitschrift? Ja. Aber wirklich gut? Na ja… Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade dabei, meine Karriere als freie Journalistin aufzubauen. Eine gute Katzenzeitschrift – ja, für die wollte ich schreiben und Hobby und Beruf vereinen. Aber wenn es keine wirklich hochwertige Zeitschrift gibt, keine, hinter der man stehen konnte – was dann? Einfach selbst eine Zeitschrift gründen, das wirkte fast zu naiv. Allerdings – wenn es so etwas noch nicht gab… Einfach mal fragen! Die Idee war geboren. Anhänger zu finden war aber gar nicht so einfach – also jede Menge PMs geschrieben und auf Antwort gewartet. Wer die Pfotenhieb-Geburtsstunde miterleben will: Hier http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?t=53281 gibt es noch die ursprünglichen Foreneinträge.

Nach einigen Wochen war es so weit: Ganze elf Katzenfreundinnen (ja, es waren damals nur Frauen) hatten sich zusammengefunden – der Großteil verließ uns gleich in den ersten zwei Wochen wieder. Das Projekt war doch zeitaufwendiger, als wir zuerst gedacht hatten.

Karin HolzerGott sei Dank blieb aber ein harter Kern bestehen, ohne den Pfotenhieb nicht das geworden wäre, was es jetzt ist. Ja, das hört sich schnulzig an. Ich muss aber zugeben, bis zur grandiosen Pfotenhieb-Idee keinerlei Ahnung vom Gestalten gehabt zu haben. Ohne Anstoß unserer Layouterin würdet ihr Pfotenhieb nun in Word gelayoutet per Mail erhalten. Eine Homepage – ja, ganz nett, aber muss das sein? So etwas muss man doch einrichten und regelmäßig pflegen…

Mit den Ideen kam aber der Ehrgeiz – mittlerweile möchten wir Pfotenhieb immer weiter voran bringen und vielleicht auch irgendwann eine feste und vor allem festangestellte Redaktion schaffen. Neue Funktionalitäten auf der Homepage? Her damit! Kritische Themen? Natürlich!

Im Laufe der letzen Monate haben uns viele Leser gefragt, warum wir Pfotenhieb nicht als „richtiges“, gedrucktes Magazin herausgeben. Der Grund ist relativ einfach: Ein Heft zu drucken ist recht aufwendig. Wir müssten ein noch besseres Layout liefern, noch hochauflösendere Fotos finden und vor allem Geld und Zeit investieren, um Pfotenhieb an eine Druckerei zu liefern. Zur Zeit ist Pfotenhieb ja für alle von uns eine Art wichtiges Hobby, so ist auch die Zeit knapp. Dazu kommt die hohe Druckauflage, der Versand, der Vertrieb – und keiner kauft eine Katzenzeitschrift für 15 Euro… Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, Pfotenhieb vorerst als PDF herauszugeben, bis wir Mittel und Wege finden, Pfotenhieb zu drucken – dann aber auch längerfristig und nicht nur für ein oder zwei Ausgaben.

Natürlich ist noch immer nicht alles perfekt. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle allen, die ihre kostbare Freizeit mit der Gestaltung der Pfotenhieb-Heftes, dem Schreiben von Artikeln , dem Knipsen von tollen Fotos oder der immer aufwendiger werdende Organisation verbringen oder verbracht haben danken. Klar, wir sind manchmal etwas chaotisch. Mittlerweile habe ich aber genug „richtige“, kommerziell arbeitende Redaktionen erlebt und weiß ganz sicher: Elend ist immer steigerbar… 😉

Auf weitere Pfotenhieb-Hefte, steigendes Niveau und irgendwann einen großen Verlag, der Pfotenhieb als sein Flaggschiff ansieht und uns den Druck ermöglicht! 🙂

Ach ja: Die tollen Fotos im Text hat uns übrigens Karin Holzer zur Verfügung gestellt. 🙂

Liebe Grüße,

Lena

 

P.S.: Das hier ist keine Pressemitteilung! 😉 Die offizielle Geschichte gibt es hier.

Fotos: Karin Holzer

Advertisements

Read Full Post »

Wir von Pfotenhieb machen uns immer Gedanken, wie wir unsere Homepage verbessern und welche Extras wir Euch noch bieten können.

Dass wir nun auch Buchrezensionen auf der Pfotenhieb-Homepage veröffentlichen, dürfte mittlerweile bekannt sein. Nun haben wir den Sonntag genutzt, um noch einen Schritt weiterzugehe und gleich einen eigenen Katzenbuch-Shop bei Amazon.de eingerichtet: Unter http://astore.amazon.de/pfotenhieb-21 (oder dem entsprechenden Link auf der Pfotenhieb-Homepage) könnt ihr hier direkt in den von der Pfotenhieb-Redaktion empfohlenen Büchern stöbern und über Amazon.de bestellen.

Für all die von Euch, die noch keine Erfahrung mit aStores haben, hier eine kleine Anleitung: Die Kategorien findet ihr oben links – wie auch schon bei den Buchrezensionen haben wir die Bücher in „Verhalten“, „Gesundheit“, „Ernährung“ und „Unterhaltsames“ aufgeteilt. Ein Klick auf diese Kategorien, schon könnt ihr von der Pfotenhieb-Redaktion getestete und für gut befundene Bücher bestellen.

Das bedeutet für Euch: Ihr kauft nicht über die Pfotenhieb-Redaktion, sondern über Amazon.de. Neben dem einfachen Bestellvorgang über den sicheren, professionellen Amazon.de-Shop mit schneller Lieferung habt ihr so auch Zugriff auf Rezensionen außerhalb der Pfotenhieb-Redaktion. Gerade zur Weihnachtszeit ist vielleicht der ein oder andere von Euch auf der Suche nach dem passenden Geschenk…

Wir freuen uns natürlich auch besonders, wenn ihr über unseren Katzenbuch-Shop bestellt. Zwar sind zwei Prozent des Gewinns (so viel „Provision“ fällt für uns ab) nicht viel, die unentgeltlich arbeitende Pfotenhieb-Redaktion unterstützt es aber sehr!

Also: Auf zum Bücherkauf – und das möglichst über unseren Shop! 🙂

Foto: Marabou, pixelio.de 

Read Full Post »

Liebe Leser,

leider wurden wir heute Nacht erneut Opfer einer bösen Spam-Attacke im Pfotenhieb-Forum. 😦

Um derartige Vorkommnisse auf Dauer unmöglich zu machen, musste ich nun leider eine händische Freischaltung jeden neuregistrierten Users einstellen… Also nicht wundern, wenn es nach Eurer Registrierung im Forum mal etwas länger dauert, bis ihr freigeschaltet seid!

Lena

Read Full Post »

Erst vor kurzem habe ich ein kleines Weihnachts-Paket für das Tierheim München gebastelt – Fleckli und Sakura sind ja manchmal etwas „lecksch“, was ihr Futter angeht, so dass sich im Laufe der Monate immer ein paar Restbestände im Schrank sammeln. Mit zehn bis zwanzig kleinen Mini-Dosen kommt das Tierheim natürlich nicht weiter – darum habe ich noch etwas zusätzliches Futter gekauft.

nassfutter31.gifHier fing dann die Odyssee an: Was kaufen? Lieber die Futtersorten verschenken, die auch ich guten Gewissens verfüttere, die aber entsprechend teurer sind – oder viel, dafür aber günstiges Futter?

Ich habe hinterher lange mit Raphaela aus der Pfotenhieb-Redaktion drüber gesprochen. Natürlich, viele Futtersorten kommen bei unseren eigenen Katzen nicht in den Napf – Zucker, Nebenerzeugnisse, Getreide – pfui! Wir haben aber jeweils nur zwei oft sehr mäkelige Mäulchen zu stopfen und keine ganze Streuner-Horde, von unserem Blickwinkel aus also leichter gesagt als getan.

Das Tierheim München zum Beispiel kümmert sich gerade im Winter auch um jede Menge herrenlose Katzen – hier kommt es eventuell auf die Masse an und nicht gerade auf die beste Qualität. Klar, man kauft keine Mini-Beutelchen für 1,20 Euro pro hundert Gramm, wenn man sowieso unter Geldproblemen leidet und jede Menge hungrige Katzen zu füttern hat. Schließlich ist weniger hochwertiges Futter im Gegensatz zum Verhungern das kleinere Übel…

Raphaela hat mir im Laufe des Gespräches einen tollen Tipp gegeben: Wer kein Geld spenden will, kann einfach im Tierheim anrufen und fragen, was benötigt wird. Eigentlich logisch, oder? Drauf gekommen bin ich trotzdem nicht… Jetzt weiß ich übrigens auch, warum bei uns in der Online-Redaktion immer so überflüssige Meldungen wie „Heiße Zitrone lieber kalt trinken“ oder „Die Suppe mit Pusten abkühlen – das kommt beim Geschäftsessen nicht gut“ von der dpa einlaufen. Von wegen, da hatte ein Praktikant Langeweile – den Leuten fallen die einfachsten Sachen nicht mehr ein… 😉 Aber gut, zurück zur Futterspende.

Ich selbst finde Raphaelas Tipp wirklich super und werde es in Zukunft auch so halten. Wer weiß, vielleicht benötigt das Tierheim gerade ein bestimmtes Futter für ein krankes Pflegetier, vielleicht bevorzugen Sie wirklich „möglichst viele“ Dosen für die Streuner-Herde oder hätten lieber eine Geldspende für anstehende Kastrationen.

Bei meinem letzten Paket war es darum trotzdem zu spät – ich hatte es an dem Tag schon abgeschickt. Bei Auswahl der Futterspende bin ich einen Mittelweg gegangen: Möglichst viel Futter zu einer möglichst hohen Qualität und einem möglichst niedrigen Preis. Neben verschiedenen von Fleckli und Sakura verschmähten Sorten Vet Concept, Cosma-, Porta 21- und Schesir-Nassfutter (jajaja, verwöhnte Katzen!) gab es also ein paar Dosen Grau, mehrere Tetra-Packs Bozita und etwas Happy-Cat-Kitten-Trockenfutter. Gut, die letzten beiden Sachen würde ich selbst zwar nicht verfüttern – für das Tierheim war das aber sicherlich ein guter Mittelweg. Immerhin sind am Ende ganze 18 Kilo zusammengekommen – der Postbote wird ordentlich zu schleppen haben!

Das gleiche Problem stellt sich übrigens nicht nur Futterspendern, sondern auch Katzenhaltern mit einem geringen oder keinem Einkommen. Wir von Pfotenhieb sind eindeutige Verfechter einer artgerechten, hochwertigen Ernährung – doch muss man auch klar sehen, dass nicht jeder an die 100 Euro im Monat über hat, um seine Katzen möglichst qualitätsvoll zu ernähren. Vielleicht sind bei gutem Futter die benötigte Futtermenge und damit die entsprechenden Kosten pro Tag geringer – hat ein Mensch aber für sich selbst kaum Geld zur Verfügung, schwindet die Grenze, was eine Dose Katzenfutter kosten darf.

Klar, eine Katze kostet Geld – und die Futterkosten sind hier noch das geringste Übel. Das sollte auch jeder (potentielle) Katzenhalter von Anfang an wissen. Wenn ich meiner Katze kein artgerechtes Leben bieten kann, ist es eventuell besser, auf eine Fellnase zu verzichten.

Aber: Nicht immer ist die Situation von Anfang an so. Oft verschlechtert sie sich erst durch Jobverlust, Arbeitsunfähigkeit oder oder oder. Über die Tiertafel hatten wir ja schon im letzten Pfotenhieb-Heft geschrieben, der anschließende Bericht über die Spendenaktion folgt in der Dezember-Ausgabe. Die Tiertafel hat es sich zum Ziel gemacht, eben diesen Menschen zu helfen – durch Beratung oder Futterspenden. Mich würde mal interessieren, wie die das Problem lösen. Wahrscheinlich ähnlich wie die meisten von uns beim Weihnachts-Paket ans Tierheim…

Foto: Lisa Gomez Ringe

Read Full Post »

Hat jetzt nichts mit Katzen zu tun – trotzdem ein guter Ratgeber nicht nur für Journalisten! 🙂

Nein, so etwas gibt es bei uns in der Redaktion natürlich nicht… 😉

Read Full Post »

Gestern Abend wurden wir Opfer einer Spam-Attacke im Pfotenhieb-Forum. Da hat wohl jemand das M-Wort anders interpretiert… 😦 Dummerweise war ich erst heute morgen wieder zur Stelle.

Bei allen, die die unerwünschten Bilder bis dahin sehen mussten, möchte ich mich darum entschuldigen! Ich hoffe, ihr besucht unser Forum trotzdem noch… 😉

Lena

Read Full Post »

Leider kann kein Magazin ohne Werbung existieren. Ohne Werbung gäbe es die BILD nicht für einen Euro (kostet sie so viel?) und den Spiegel nicht für knappe vier. Pfotenhieb könnt ihr sogar umsonst lesen – auch, wenn die Pfotenhieb-Redaktion zur Zeit noch ehrenamtlich arbeitet, müssen natürlich auch Ausgaben wie Domainmiete, Büromaterial, Briefmarken etc. finanziert werden.

Darum müssen wir leider auch im Pfotenhieb-Magazin Werbung machen – ich denke aber, dass ist eine gute Lösung, um unseren Lesern (also Euch 😀 ) tolle Produkte und zuverlässige Shops vorzustellen. Ich weiß aber auch, dass viele von Euch Angst haben, wir würden jetzt unsere Unabhängigkeit verlieren… Darum ein kurzes Statement dazu.

Natürlich bleiben wir weiter unabhängig – unsere aktuellen Werbepartner wissen von unserer Einstellung und akzeptieren sie. Wir werden also weiterhin das „unabhängige“ Katzenmagazin bleiben und uns nicht von dem lieben Geld einschüchtern lassen, versprochen! 🙂 Sonst hätte Pfotenhieb doch seinen Zweck verfehlt, oder? 😉

Wir möchten natürlich auch weiterhin Werbung im Heft abdrucken und so unsere Ausgaben finanzieren. Darum freuen wir uns über jeden neuen Werbepartner, der unsere „unabhängige“ Einstellung akzeptiert und gerne seine direkte Zielgruppe ansprechen möchte! Unsere Mediadaten gibt es hier.

Read Full Post »

Older Posts »