Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Dezember 2007

…ist dieses Jahr mal keine weitere Katze! 😀 Hört sich vielleicht hartherzig an – aber zwei Katzen sind für unsere Wohnung mehr als genug! 😀 Sowohl Fleckli als auch Sakura waren übrigens mehr oder weniger geplante „Weihnachtsgeschenke“.

FleckliFenster

Beide saßen aber nicht unterm Weihnachtsbaum: Nach langem Betteln und Flehen hatte mir mein Freund Weihnachten 2005 einen „Katzen-Gutschein“ geschenkt, zusammen mit einer kleinen Stoffkatze („Streifli“). Übrigens eine tolle Geschenkidee für alle Mamas und Papas, Freunde und Freundinnen, die gerne eine Katze verschenken würden, dem Tier den Weihnachtstrubel aber ungern antun möchten… Am 5. Januar war es dann soweit: Wir holten Fleckli aus dem Tierheim München. Für das damals noch etwas kleinere Fellbündel war es trotzdem zuviel – auch, wenn der Weihnachtstrubel fehlte… Seltsam, seltsam: Immos Herz (Anmerkung: Immo ist mein Freund 😉 )hat sie erobert, als sie völlig eingeschüchtert unter der Heizung saß. Das ist wohl der Beschützer-Instinkt… 😉

26. Dezember 2006 im Zillertal: Es sind gute sechs Grad minus, vereinzelt liegt noch Schnee. Nach dem Abendessen bringt Immo noch schnell den Müllbeutel raus – und kommt völlig aufgeregt wieder ins Haus. „Du, da sitzt eine Katze unter unserem Auto –die wollte gerade mit ins Haus kommen!“

Selbstverständlich, dass Immos Schwester Shirin und ich schnell nach draußen eilen. Katze? Woooo? Tatsächlich: Unterm Auto sitzt eine kleine, getigerte Katze. Ziemlich abgemagert sieht sie aus, weiß auch nicht ganz, was sie von uns halten soll. Sie macht zwar einen Schmusebuckel, traut sich aber nicht wirklich an uns heran. Was sind das für Menschen? Zwischendurch wird herzlich miaut. Hunger hat die Kleine… Zum Glück haben wir Katzenfutter da, schließlich ist Fleckli mitgekommen. Die hingestellte Katzenmilch (ja, so etwas habe ich damals noch verfüttert…) schleckt sie in Sekundenschnelle auf. Mehr – wo gibt es mehr?

dsc00962.jpgWas tun? Die Katze ist verletzt, hat Hunger, draußen sind es gute sechs Grad Minus – also ab mit der nach Kuhstall riechenden Kleinen in die Wohnung. Weil Reise-Katze Fleckli auch dabei ist und wir noch nicht wissen, wie gesund die kleine Katze (damals haben wir sie noch für einen Kater gehalten 😉 ) ist, muss sie erst einmal im Flur bleiben. Eigentlich aber auch gar nicht so schlecht – die guten 25 Grad im Schlafzimmer wären ihr sicherlich zu warm gewesen… Dort verbringt sie die Nacht eingekuschelt in einem kleinen Karton, frisst wie ein Scheunendrescher, setzt erst einmal einen sehr weichen Haufen ins Bad (Katzenklo kannte sie noch nicht…) und folgt mir bei einem obligatorischen nächtlichen Badbesuch unauffällig ins Schlafzimmer. Mhh, schön warm! Gut, Fleckli ist nicht begeistert – das legt sich aber schnell: Am nächsten Abend liegen die beiden kuschelnd im warmen Bett. Ein kurzer Anruf bei unserer Tierärztin in München („Uns ist eine Katze zugelaufen, humpelt und ist sehr dürr, sieht dabei eigentlich relativ gesund aus – worauf kann ich noch achten, damit sie Fleckli nicht ansteckt?), schon darf Sakura ab jetzt immer mit Fleckli kuscheln.

Ein Besitzer findet sich in dem kleinen Dorf leider nicht. Na ja, die erklären uns sogar für verrückt: „Katze? Was frogn se – nehm se se mit – hier gibt’s sowieso zu viel!“ So kam Sakura zu ihrem neuen Zuhause… 😉

So, das war die Geschichte unserer Katzen. Und bitte–bitte–bitte – keine Katze mehr unterm Weihnachtsbaum dieses Jahr! Auf jeden Fall nicht, bevor wir im Lotto gewonnen und genug Platz in unserer Lottomillionen-Traumvilla haben… 😉

Read Full Post »

In den letzten Tagen hatten uns einige Leser über einen in der aktuellen Pfotenhieb-Ausgabe auftretenden Fehler auf Seite 5 berichtet. Vielen Dank für die Hinweise!

Der Fehler scheint hauptsächlich bei alten Acrobat-Versionen aufzutauchen – sicherheitshalber haben wir nun aber das aktuelle Pfotenhieb-Heft als weiter abwärtskompatibles PDF-Dokument gespeichert. Das Heft auf der Homepage wurde nun ausgetauscht – sollte der Fehler bei Euch aufgetaucht sein einfach noch einmal das Dokument herunterladen! 🙂

Read Full Post »

Abenteuer Leinentraining

Sakura ist eine wahre Schmusemaus. Kaum sitzt man auf dem Sofa, will essen, sich unterhalten oder etwas DVD schauen (zur Zeit ist die dritte Staffel von „24“ angesagt) hat man auch schon ein Fellbündel auf dem Schoß liegen. Auf den Rücken, alle Viere von sich gestreckt und Bauch kraulen – ja, so lässt es sich aushalten! Katze bei Familie Hüsemann sollte man sein… 😉

Sakura kuschelnDas alles ist aber vergessen, sobald die rote Leine ins Spiel kommt. Normalerweise halte ich nichts von leinegehenden Katzen – schließlich sind es Katzen und keine Hunde. Im Winterurlaub in Österreich bleibt uns aber nichts anderes übrig, um unseren Mäusen etwas Freigang zu gönnen – ich würde dem Tierverzeichnis Tasso nämlich ungern den Verlust von zwei menschenscheuen, verwöhnten Katzendamen melden. Um den beiden Energiebündeln doch etwas Auslauf zu bieten, haben wir Fleckli letztes Jahr an die Leine gewöhnt, dieses Jahr ist ihre kleine Schwester dran. Auf jeden Fall war es so geplant…

Um die kleine Kratzbürste (in die verwandelt sich der Schmusetiger nämlich, sobald ihr irgendetwas nicht passt) frühzeitig an dieses rote Schnur-Teil zu gewöhnen, habe ich schon im Sommer ein passendes Geschirr bestellt. Premium-Leine, extra reißfest und dennoch weich – sollte doch das Richtige sein, oder? Pustekuchen.

Versuchsteil 1: Sakura mit der Leine vertraut machen. Die Mieze langsam an die Leine gewöhnen, sie spielend mit dem Fremdkörper vertraut machen. Gesagt – getan. Das Ergebnis: Sakura schleppt das Geschirr mit lautem Geklapper unters Sofa und bewacht es eifersüchtig.

Versuchsteil 2: Geschirr anlegen. Angst vor der Leine? Panik vor dem fremden Geschirr? Pustekuchen. Durch das stundenlange Bewachen unter dem Sofa sollte Sakura sich nun mit dem seltsamen Teil bekannt gemacht haben. Also folgt jetzt der nächste Teil: Die kleine Tigerin an das Gewicht des Geschirr gewöhnen. Langsam die Katze kraulen, mit dem Gurtstoff über den Rücken streichen, langsam die Schnallen schließen. Alles ganz einfach? Was bei Fleckli hervorragend funktioniert hat, endet bei Sakura mit einem wahren Massaker. Ergebnis: Unterschätze nie eine Schmusekatze! Was haben wir gelernt? Mit verbundenen Händen fällt das Tippen schwer…

Versuchsteil 2 b): Zweiter Versuch. Der völlig hingegebenen, verschmusten Katze wird während der abendlichen DVD-Session langsam das Geschirr untergejubelt. Kein Problem bisher. Langsam der erste Verschluss geschlossen… Passend zum Sonderkommando-Einsatz auf dem Bildschirm bricht auch auf dem Sofa der Krieg los. Ergebnis: Zwei Pflaster halten besser als eins.Sakura Spiel

Sind wir ehrlich: Versuchsteil 2 b) haben wir schon vor guten zwei Monaten erreicht. Weitergekommen sind wir seit dem nicht… Was bei Fleckli problemlos ging, scheint sich bei Sakura als eine wahre Unmöglichkeit herauszustellen. Statt Wurmkur-Tabletten kann man ein Spot-On verwenden, Zecken unauffällig während des Schmusens entfernen und gegen Ungeziefer wirkt Formel-Z. Doch was bitte benutzt man statt eines Geschirrs?

Falls jemand eine Idee hat – meine E-Mail-Adresse steht auf der Pfotenhieb-Homepage… 😉

Read Full Post »

Heute ist der dritte Advent – die Weihnachtsferien nähern sich mit großen Schritten.

Endlich, bald geht es ab in den Schnee, auf die Skipiste oder zu Mama und Papa, um in Ruhe Weihnachten zu feiern, sich den Bauch vollzuschlagen, Plätzchenduft einzuatmen und Geschenke auszupacken! Doch was passiert in dieser Zeit mit dem geliebten Vierbeiner? Bleibt er zuhause, wird von Nachbarn oder Freunden versorgt oder kommt mit ins Urlaubsdomizil?

Welche Wahl hat man als reiselustiger Katzenhalter, seine Mieze auch während des Urlaubs versorgt zu wissen?

Variante 1: Das Versorgen durch Freunde und/oder Verwandte. Sicherlich eine gute Lösung, die Katze kennt die Kurzzeit-Dosenöffner eventuell schon und hat sich vielleicht sogar mit ihnen angefreundet. Im Allgemeinen vertraut man Freunden und Verwandten, die Angst, nach dem Urlaub eine leere Wohnung ohne 1.000-Euro-Fernseher, sämtliche Bargeldvorräte und Stereoanlage vorzufinden, sollte also für den Katzenhalter relativ gering bleiben. 😀

Variante 2: Katzensitter. Hier bleiben zwei Möglichkeiten: a) Professionelle Katzensitteragenturen oder b) Die Schülerin von nebenan. In professionellen Tiersitteragenturen arbeiten in der Regel ausgebildete Tierfreunde – als Tierpfleger, -psychologe oder Hundetrainer können sie die Katze(n) sachkundig betreuen und auch kleine Wehwehchen in der Regel gut einschätzen. Der große Nachteil: Katze und Tiersitter haben in der Regel relativ wenig Zeit, sich kennenzulernen – diese ist meistens auf ein kurzes Vorgespräch begrenzt. Auch der Katzenhalter kann sich nur einen kurzen Eindruck vom „Dosenöffner auf Zeit“ machen – und muss am Schluss gute 20 bis 30 Euro pro Tag für die Pflege berappen.

Die „Schülerin von nebenan“ ist in der Regel günstiger. Sie mag Tiere, hat vielleicht in der örtlichen Tageszeitung inseriert oder einen Aushang im Supermarkt gemacht, um sich als Tiersitter ein paar Euro dazuzuverdienen. Der große Nachteil: Die Hobby-Tiersitterin ist in der Regel relativ unerfahren, was die Pflege von Katzen angeht, kennt das Tier auch nur von den ein oder zwei Vorgesprächen. Auch der Katzenhalter bleibt oft eher skeptisch, ob das Tier wirklich gut versorgt ist… Und sollte der Fernseher bei der Rückkehr wirklich fehlen, zahlt hoffentlich die Hausratversicherung. Kennt ihr die „Schülerin von nebenan“ schon länger und ist gut mit ihr bekannt, bitte bei Variante 1 nachlesen. 😉

Variante 3: Umzug auf Zeit, die Möglichkeiten sind hier a) Das Katzenhotel oder b) Unterbringung bei Freunden. 3a): Fachkundige Pfleger kümmern sich im Katzenhotel um das Wohl des geliebten Vierbeiners – allerdings muss dieser sowohl mit einer neuen Umgebung als auch mit neuen Katzen und Menschen klarkommen. Nicht für jede Katze das Wahre… Der Vorteil: Die Katze hat Familienanschluss und ist nicht ganz so einsam, als wenn nur ein- bis dreimal am Tag jemand kommt, um wieder eine frische Schale Wasser in die Küche zu stellen und eine Dose Futter zu öffnen. Eine gute Alternative ist hier die Unterbringung bei Freunden (3 b) ), die mit der Katze vertraut und ihre Eigenheiten und Vorlieben kennen.

Variante 4: Urlaub auch für die Katze. Katzenmiaue auf dem Rücksitz, Futterverweigerung und Unsauberkeit in der Urlaubsunterkunft: Die Katze mit in den Urlaub zu nehmen, hat einen faden Beigeschmack. Wird sich die Fellnase auch in der Ferienwohnung wohl fühlen? Was ist, wenn sie wegläuft, krank wird oder sich überhaupt nicht an den Gedanken, Urlaub zu haben, gewöhnen kann?

Die Einreisebedingungen im Ausland sind nicht immer einfach, oft braucht die Katze bestimmte Impfungen, um ins Urlaubsland einreisen zu dürfen. Selbst, wenn ihr Eurer Katze den Stress eines Fluges erspart, bleibt noch die Hin- und Rückfahrt – die wenigsten Katzen nehmen das wirklich gelassen!

…alles scheint also auf Variante 1, die Versorgung durch Freunde und Verwandte, als ideale Lösung für die Urlaubszeit hinzuweisen. Oder?

Fleckli und Sakura on tour

Bis vor ein paar Jahren hatte ich noch die Meinung, dass Urlaub nicht das rechte für Katzen sei – mittlerweile habe ich mich eines Besseren belehren lassen.

Weil Fleckli immer in den Hungerstreik tritt, sobald mein Freund und ich für längere Zeit verreist sind, nehmen wir sie seit letztem Jahr mit in den Winterurlaub. Den verbringen wir nämlich immer im Zillertal, dort hat Immos Opa vor fast 50 Jahren ein kleines Haus gebaut – ideal, um Weihnachten mit der Familie zu feiern. Von München aus sind es etwa anderthalb bis zwei Autostunden dorthin, je nach Stausituation und Wetterverhältnissen – eine Autofahrt, die auch von unseren beiden Damen gut auszuhalten ist. Gut, letztes Jahr hat Fleckli auf den Hinweig einen dicken Haufen in ihren Reisekorb gesetzt, auf dem Rückweg ununterbrochen miaut – sobald sie in der Wohnung sind, ist aber alles ok. Das ist „ihr Revier“, das kennt sie – und innerhalb von Minuten wird aus der dreifarbigen Katzendame mit viel Weiß ein schwarzes Kätzchen. Hey, so ein Kamin ist doch viel zu interessant! 🙂

Den nötigen Auslauf bekommt sie spätabends an der Leine. Spätabends, weil sie sich tagsüber von sämtlichen Spaziergängern, Autos und sogar Vögeln tierisch erschreckt – an der Leine, weil ich der Treue meiner Maus doch nicht ganz traue.. 😉 Das klappt meistens auch ganz gut.

Dieses Jahr kommt Sakura das erste Mal mit. Sie kommt zwar ursprünglich aus dem Ort, sollte „ihr Revier“ also kennen – ganz vertraue ich dem aber noch nicht. Also heißt es wieder „Leinentraining mit Katze“ – und da gibt es jede Menge zu erleben…

Jetzt ist dieser Beitrag schon so lang geworden, ich hoffe, dass ihr überhaupt bis hierher gelangt seid. Darum gibt es die Leinen-Geschichte mit Sakura morgen an dieser Stelle!

Liebe Grüße und noch einen schönen dritten Advent,

Lena, Fleckli und Sakura

Foto: Pixel_vun, pixelio.de

Read Full Post »

Thomas Laufer, einer unserer Pfotenhieb-Leser, war so fleißig und hat eine ganze Tabelle mit den Nährwerten verschiedener Katzenfuttersorten hergestellt.

FutterHier gibt es sogar einen Kalorienrechner für übergewichtige Katzen! Allerdings sollte man es hier nicht übertreiben – bei mehr als 15% Gewichtsreduktion drohen Leberschäden.

Wichtig: Ich hatte bisher noch keine Zeit, die Daten zu überprüfen. Pfotenhieb ist nicht Verfasser der Tabelle und übernimmt darum keine Garantie für eventuell auftauchende Fehler.

Wen es trotzdem interessiert: Hier findet ihr die Excel-Datei. Ich selbst finde sie wirklich sehr aufschlussreich. Viel Spaß beim Tüfteln! 🙂

Foto: Lisa Gomez Ringe

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »