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Archive for April 2008

Was die Pfotenhieb-Redaktion über neu erschienene oder „alte“ Katzenbücher denkt, könnt ihr regelmäßig im Pfotenhieb-Heft, im Blog oder auf der Pfotenhieb-Homepage lesen.

Auf Anraten einer fleißigen Pfotenhieb-Leserin haben wir nun auch eine entsprechende Rubrik im Pfotenhieb-Forum eingerichtet. Hier können Leser ihre persönlichen Meinungen und Ansichten zu diversen Büchern austauchen: Welches sollte man auf jeden Fall lesen, welches ist sein Geld nicht wert?

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen, rezensieren und diskutieren! 🙂 Die entsprechende Rubrik findet ihr hier – allerdings ist eine Anmeldung im Forum notwendig, um Rezensionen zu lesen oder zu verfassen.

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Spätestens seit Monty Roberts (Pferdefreunden dürfte er ein Begriff sein) ist „Flüstern“ „in“. Ob Pferde, Hunde oder Katzen – der „Flüsterer“ versteht die Tiere, kommuniziert mit ihnen und löst scheinbar von Zauberhand Verhaltensprobleme. Welcher Tierbesitzer möchte das nicht?

Die Britin Vicky Halls ist gelernte Tierarzthelferin und Katzentherapeutin – und plaudert in diesem Buch aus dem Nähkästchen. Sie erzählt von den Begegnungen mit diversen „Patienten“ und lässt den Leser an Diagnose und Problemlösung teilhaben. Entgegen des Titels lernt der Leser so schnell, dass „Flüstern“ keine Zauberei ist.

Dabei ist Vicky Halls Buch einfach und interessant zu lesen – eher ein Roman als ein Sachbuch. Zwar ist es als Nachschlagewerk weniger geeignet, dennoch gewinnt der Leser einen ganz anderen Blick auf Katzenverhalten und -psyche. Scheinbar unerklärliche Verhaltensprobleme erscheinen plötzlich gar nicht mehr so mysteriös – ist doch meistens der Mensch und sein Verhältnis zur Katze der Grund. Der kritische Katzenfreund wird so auch nach den ersten Seiten erkennen: Im Grunde genommen behandelt der Katzenpsychologe eher Herrchen und Frauchen als Fellnase, ist mehr Berater als Therapeut.

Fazit: Kein Nachschlagewerk bei Verhaltensproblemen, dennoch aber ein interessantes Buch mit lesenswerten Infos rund um die Katzenpsyche – und die von Herrchen und Frauchen…

Weitere Informationen:

Vicky Halls
Die Katzenflüsterin
Erfolgreiche Kommunikation, vertrauensvolles Miteinander
19,95 EUR [D]
264 Seiten
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 9783440108147

Weitere Buchtipps finden Sie auf der Pfotenhieb-Homepage unter „Lesenswertes„.

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Ein Stock, ein Band, etwas Interessantes zum Dranhängen – nicht gerade kompliziert, oder? Für Katzen ist das Spiel mit der Katzenangel durchaus spannend – wann bewegt sich die „Beute“, wann nicht? Das Spiel mit der Fellnase wird so gleich viel „interaktiver“!

Auch für mich gehören Katzenangeln zum Spiel mit der Katze einfach dazu! Meistens habe ich die „billigen“ aus dem Baumarkt oder Tierhandel für 1,99 EUR benutzt. Handwerklich unterdurchschnittlich begabt schaffe ich es noch nicht einmal, ein Katzenangel selber zu basteln… Dass es ein Katzenspielzeug namens „Da Bird“ gibt, das Katzen angeblich total klasse finden sollen, wusste ich – aber gleich 10 EUR für eine Katzenangel? Neee…

Da Fleckli und Sakura aber von den „normalen“ Katzenangeln langsam nahezu gelangweilt sind, musste etwas Neues her. Da fiel mir bei einer Futterbestellung bei Floyds Pfotenshop der „Da Bird“ ins Auge. Die Beschreibung hört sich toll an – aber ist er sein Geld auch wert? Dreimal loggte ich mich wieder aus, dreimal wieder ein. Gut, am Ende drückte auch ich ein Auge zu – und legte das sündhaft teure Spielzeug in den Warenkorb.

Fleckli Da BirdBeim Auspacken war ich erst etwas enttäuscht: Der Da Bird sieht aus wie eine ganz normale Katzenangel. Gut, der Stock ist etwas länger und dünner, ebenso das unverzichtbare Band. Die Federn sind auch wirklich nett anzuschauen… Aber die Verpackung ist denkbar schlicht gehalten, sieht gar nicht nach 10 EUR aus, sondern eher nach 1,50 EUR… Sehr unspektakulär. Wird das meine beiden Katzendamen überzeugen? Ich war selbst neugierig. Also: Spielzeug ausgepackt, Stock zusammengesetzt (er wird zweiteilig geliefert), Klebefilm gelöst. Beim „Wedeln“ kam gerade die angenehme Überraschung: Das Feder-Ende des DaBird ist mit einigen kleinen Gewichten versehen, so dass die Federn richtig schön hin und her schwingen können. Das Band ist lang und dünn, dadurch kann der „Vogel“ tolle, unvermittelte Bewegungen machen.

Fleckli und Sakura sind gleich darauf hineingefallen und haben sich richtig ausgetobt. Hier gleich mal einige Bilder… Ich muss sagen: Die 10 EUR taten zwar weh, haben sich aber gelohnt! Wie lange das Spielzeug die Attacken meiner beiden Mädels aushalten wird, weiß ich nicht… Für den Ernstfall gibt es aber auch Ersatzfedern für gut 5 EUR. Ich glaube, ich werde gleich mal einige bestellen… 😉

Ach ja, bevor ich es vergesse: Bitte lasst Eure Katzen nie alleine mit einer Katzenangel spielen! Mit dem dünnen Band könnte Eure Katze sich strangulieren, auch der Stock kann schwere Verletzungen hervorrufen, vom ausgestochenen Auge bis zum durchstoßenen Rachen. …und außerdem bleibt das Spielzeug doch viel interessanter, wenn die Spielzeit damit begrenzt ist, oder? 😉

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Manchmal verstehe ich meine Katzen nicht… So gibt mir zum Beispiel Sakuras Revierverhalten Rätsel auf.

Sakura GartenZur Erklärung: Sakura ist unsere kleine „Wildkatze“. Sie ist uns halbverhungert und mit einer angebrochenen Hüfte in Österreich zugelaufen, wurde gleich von Fleckli adoptiert und hat so nach und nach unseren Haushalt und die gesamte Nachbarschaft erobert. Menschen sind Sakura unheimlich, vor allem große, laute Männer. Klingelt es an der Tür oder spricht auch nur ein Fremder auf den Anrufbeantworter, ist sie sofort unterm Bett. Meinem Freund und mir gegenüber ist sie dafür umso schmusiger – seit ich selbständig bin und mein Büro zu Hause habe, liegt sie am liebsten auf meinen Knien, wenn ich arbeite. …und dabei hat sie ihre Krallen so gar nicht unter Kontrolle – meine Oberschenkel sehen aus!!!! Telefonieren mag sie gar nicht. Also wenn ich telefoniere. Unsere Werbepartner werden das kennen: Rufen sie auf dem Pfotenhieb-Telefon an, miaut meistens als erstes eine kleine, zickige Katze in den Hörer…

Sind wir aber mal übers Wochenende verreist lässt sie sich von Astrid, einer Freundin von mir, einlullen – frei nach dem Motto: „Wer mir Futter gibt, kann nicht so schlimm sein!“ Bei Fleckli ist das nicht so einfach, die tritt erst einmal in den Hungerstreik…

Fleckli TerrasseNun ist Sakura eine richtige Minikatze, bringt mittlerweile ganze drei Kilo auf die Waage, lange Zeit waren es aber nur 2,5. Trotzdem verteidigt sie „ihr“ Revier, unseren Garten, bis aufs Blut. Sämtliche Nachbarskatzen werden angegiftet, angegriffen, verjagt. Selbst die großen Nachbarskater mit guten sieben Kilo Kampfgewicht jagt sie durch die gesamte Nachbarschaft! Die wussten erst gar nicht, wie ihnen geschieht – Fleckli ist da nämlich ganz anders und hat früher (also vor Sakuras Herrschaft 😉 ) regelmäßig irgendwelche Nachbarskatzen zum Fressen mit nach Hause gebracht. Tja, und jetzt ist Kura da – und der Hüsemann-Garten zur Dead-Zone geworden…

Ich habe keine Ahnung, warum sie sich soooo aggressiv verhält. Vielleicht hat sie Angst, dass ihr jemand die Streicheleinheiten wegnimmt? Da wir vermuten, dass Sakura sich so „durchgeschlagen“ hat, bevor sie zu uns kam (Fensterscheiben kannte sie zum Beispiel nicht, auch das Katzenklo musste sie erst einmal kennenlernen) vermuten wir, dass es wirklich reiner Futterneid bzw. wirkliches Revierverhalten ist: „Das ist meins, hier kommst Du nicht rein…“ Irgendwie lustig, da sich Fleckli, ebenfalls ehemalige Streunerin, ganz anders verhält…

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Immer wieder fragen uns interessierte Katzenhalter nach Buchtipps zum Thema Naturheilkunde, Homöopathie und Bachblüten.

Einige Buchrezensionen findet ihr auch unter „Lesenswertes“ auf der Pfotenhieb-Homepage, bestellt werden kann sogar über unseren Amazon-Store, dennoch möchten wir Euch hier ein tolles Buch zum Thema Naturheilkunde vorstellen: Naturheilpraxis Katzen von Rudolf Deiser:

Auch Katzen haben manchmal Schnupfen oder Verdauungsstörungen – und auch sie fühlen sich manchmal schlapp. Bei diesen Beschwerden mag der Tierliebhaber nicht gleich in die Arzneimittelkiste greifen. Welche sanften Alternativen zur Verfügung stehen, zeigt jetzt das bei Gräfe und Unzer erschienene Buch „Naturheilpraxis Katzen“.

Der Trend geht zur Selbstmedikation – bei Tieren wie bei Menschen. Nicht immer ist dies eine gute Wahl, vielen Tierhaltern fehlen hierzu einfach schlicht und ergreifend die Kenntnisse über die jeweilige Heilmethode. Hier greift das Buch „Naturheilpraxis Katzen“ von Dr. Rudolf Deiser an: Der Tierarzt und Heilpraktiker vermittelt auf 128 Seiten relevantes Wissen zum Thema Naturheilkunde. Ausgehend von Checklisten über die artgerechte Haltung und Pflege von Katzen werden hier zuerst die gängigen Naturheilkundeverfahren vorgestellt. Eine Freude ist hierbei die für den Laien verständliche Sprache, die trotz manchmal etwas trockenem Stoff keine Langeweile aufkommen lässt.

Der Hauptteil des Ratgebers geht ganz praktisch auf die jeweiligen Krankheitsbilder und Behandlungsmethoden ein. Die Aufteilung verschiedene Krankheitsbilder von „Erkrankungen im Kopfbereich“ bis zu „Erkrankungen des Bewegungsapparates“ machen es dem Tierhalter leicht, das jeweilige Kapitel zum Krankheitsbild zu finden. Allein die Rubriken „Erkrankungen durch Parasiten“ und „Infektionskrankheiten“ verwirren etwas: Der ungelernte Leser wird eine Infektion oder Parasitenerkrankung wohl nicht vom bloßen Hinsehen erkennen.

Die Kapitel selber sind wieder klar strukturiert und einfach zu verstehen, hier erfährt der Leser alles über das jeweilige Krankheitsbild, die Ursachen und Selbstmaßnahmen. Als Tierarzt versäumt Dr. Deiser es zum Glück nicht, mit erhobenem Zeigefinger auf den dringenden Besuch in der Tierarztpraxis hinzuweisen und so jeden Ansatz der durchgehenden Selbstmedikation ernsthafter Krankheiten im Keim zu ersticken.

Fazit: Ein lesenswertes Buch für alle, die sich für Naturheilkunde interessieren, kleine Wehwehchen ihrer Katze selbst versorgen oder die schulmedizinische Behandlung unterstützen möchten. Gerade der Hauptteil eignet sich sehr gut als Nachschlagewerk für interessierte Laien. Mehr aber auch nicht: Wer schon über Grundkenntnisse verfügt und sich näher mit der Materie beschäftigen will, wird von diesem Buch enttäuscht sein.

Nähere Infos:

Rudolf Deiser

„Naturheilpraxis Katzen“

Reihe: GU Naturmedizin

128 Seiten, ca. 27 Farbfotos und 17 Zeichnungen

12,90 EUR

ISBN: 978-3-7742-5091-8

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Nicht alle bei uns in Heft vorgestellten „Notfelle“ haben das Glück, ein neues Zuhause zu finden. Darum stellen wir Ihnen hier noch einmal die drei Katzen aus dem Februar-Heft vor!

Kater Jordan, geboren ca. 2001 oder jünger
Jordan wurde vor kurzem mehr tot als lebendig unweit von Soest gefunden. Er ist klapperdürr und sieht noch ganz zerrupft und wahrlich erbarmungswürdig aus. Wir wissen nicht, was der arme Kerl alles hinter sich hat, aber die Zukunft soll sich für ihn unbedingt von ihrer besten Seite zeigen! Jordan ist sehr glücklich, im Tierheim reichlich Futter, einen warmen Schlafplatz und viele Streicheleinheiten zu bekommen. Er schnurrt sofort los, wenn er einen Menschen sieht und möchte unbedingt schmusen. Er ist ein ganz lieber Kater, der durch seine Anhänglichkeit und seinen freundlichen Charakter jeden Katzenfreund glücklich machen wird. Das neue Zuhause sollte auf jeden Fall Freigang bieten können, auch wenn sich Jordan anfangs sicher lieber im Haus aufhalten möchte.

Jutta und Johann, geboren Herbst 2007
Die beiden Geschwister Jutta und Johann stehen stellvertretend für zahlreiche Katzenbabies, die von verwilderten Müttern draußen geboren wurden. Zur Zeit haben wir wirklich etliche dieser kleinen Wilden und würden uns freuen, wenn sich Leute finden, die diesen Katzen einen Unterschlupf und einen Futterplatz bieten, ohne sie jedoch einzuengen. Mancher Wildling ist schon nach kurzer Zeit sehr zahm geworden, wenn man ihn nicht „mit Gewalt“ zum Streicheltier machen will. Selbstverständlich geben wir alle Tiere kastriert, entwurmt und entfloht ab.

All diese Katzen werden vom Tierheim Soest vermittelt. Falls Sie sich für eines dieser lieben Tiere interessieren, melden Sie sich dort per E-Mail (mail@tierheim-soest.de) oder Telefon (02921-15241) oder besuchen Sie die Homepage des Tierheims unter www.tierheim-soest.de. Dort warten auch noch viele andere vierbeinige Gefährten auf einen Platz auf Lebenszeit.

Wir würden uns sehr freuen, wenn zumindest eins der Tiere auf diesem Weg ein neues Zuhause findet!



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Manche Menschen haben einfach Pech. Und dann gibt es Tiere, die diesen Menschen in nichts nachstehen… Kater Fritz ist einer von ihnen.

Der etwa zehnjährige graugetigerte Kater ist ein wahrer Schatz, sehr sanftmutig, verschmust und eine reine Wohnungskatze. Leider ist er an Diabetes erkrankt, die regelmäßigen Insulinspritzen stellen aber kein Problem für ihn dar. Als sei das noch nicht genug, wurde Fritz positiv auf Coronaviren getestet, was die Vermittlung natürlich nicht einfacher macht. Dabei kann Fritz sogar bei bester Gesundheit zwanzig Jahre alt werden, so lange das Virus nicht mutiert und ausbricht! Trotzdem wohnt Fritz nun schon seit vier Jahren im Tierheim Bad Wildungen…

Vielleicht gibt es doch noch irgendwo einen Katzenfreund, der einen Schmusekater für die Wohnungshaltung sucht? Fritz hat sogar eine eigene Homepage: http://www.tierheim-bad-wildungen.de/Vermittlung/Katzenseiten/Fritz.htm

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