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Archive for Mai 2008

Muttertag, Vatertag, internationaler Katzentag – eigentlich müsste es auch einen Tag speziell für Dosenöffner (nicht diese mit der Metallklinge, sondern eben Menschen, die ganz unter der Fuchtel ihrer Katze(n) stehen 😉 ) geben.

Das haben sich auf jeden Fall die Mitglieder des Nicky4u-Katzenforums gedacht und spontan einen „Dosi-Tag“, den 11. Mai, ins Leben gerufen. Eigentlich keine schlechte Idee, oder? Mehr Infos dazu gibt es hier: http://www.nicky4u.de/dosi/index.php. Passend zum Dosi-Tag haben die Forumsmitglieder auch gleich einen Dosi-Club mit ins Leben gerufen.

…jetzt hoffen wir nur noch, dass unsere Katzen an diesem Tag auch irgendwie einen Blumenstrauß organisieren können… 😉
Dosi-Tag jährlich am 11. Mai

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Unkastrierte, freilaufende Katzen ohne Zuhause, ungehinderte Vermehrung – damit soll nach Wunsch der Katzenhilfe Westerwald nun Schluss sein. In einer Petition fordern die Tierschützer nun eine Katzenschutzverordnung, um das Leid freilaufender, herrenloser Katzen in Deutschland einzudämmen.

Erste Gedankenansätze sind unter anderem die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Heimtiere, eine Kastrationsverpflichtung für Freigängerkatzen und ein Einfuhrverbot für unkastrierte Katzen aus dem Ausland. Mehr Informationen gibt es hier.

Was das den Staat und letzendlich den Steuerzahler kosten soll? „Es wäre ein „Selbstläufer“ und für den Staat kostenfrei, wenn die ehrenamtlichen Tierschützer entsprechende Vorgaben und Handlungsspielräume bekämen.“, versprichen die Tierschützer. „Die Kastrationen und die staatliche Förderung zu den Kastrationen ist das eine, die Eindämmung der Produktionen durch Gesetze/Verordnungen ist das andere, zweifelsfrei nachhaltig Auswirkungen hat eine praktikable Kombination. Die Registrierung wäre kostenfrei, sowas wird bereits im 3. Jahrzehnt von Tasso ehrenamtlich und europaweit angeboten, jedoch nur von den willigen und verantwortlichen Bürgern und Tierhaltern genutzt. Alle Halterwechsel, Wohnungswechsel, Vermerke bei Ableben des Tieres, etc. werden von Tasso unentgeltlich vorgenommen und müßten bei allen Tierhaltern durch gesetzl. Auflagen Anwendung finden.“ (mehr …)

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Heute lagen die zwei ersten, eindeutigen und untrüglichen Zeichen dafür, dass es Sommer wird, in unserer Wohnung: Ein Frosch und ein Vogel, Geschenke von Sakura und Fleckli.

SakuraGut, der Vogel lag nicht, sondern flatterte vielmehr. Eine junge Amsel, wahrscheinlich direkt beim ersten Flugversuch von unserer Raubkatze erwischt. Gegen Sakuras Willen konnte ich sie dann doch noch befreien und in den Garten entlassen. Der werde die ersten Flugversuche wahrscheinlich gut in Gedächtnis bleiben, wahrscheinlich überlegt sie es sich in ihren zukünftigen Vogelleben lieber fünfmal, ob sie noch einmal über unser Grundstück fliegen soll oder doch lieber den (sichereren) Umweg über den Bürgerplatz nimmt…

Fleckli brachte vor ziemlich genau zehn Minuten einen toten Frosch mit an. Sie fand das wohl selbst ziemlich ekelig, hat ihn mir vor die Füße geworfen (guuut, dass wir im Büro hellen Teppichboden haben 😉 ) und sich dann in die nächste Ecke verzogen, um sich erst einmal ausgiebig zu putzen. Egal, was die Franzosen sagen: Scheinbar schmecken Froschschenkel doch nicht… 😀

Ich habe immer ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich diese „Geschenke“ in der Biotonne entsorgen muss. Fleckli und Sakura verstehen das glaube ich auch nicht – warum schmeißt Lena jetzt das leckere Essen weg, wenn man doch einmal selber jagen war? Ich habe schon viele Theorien gehört, wie man sich bei „lebenden“ (oder nicht mehr lebenden…) Geschenken verhalten soll. Mit der Katze schimpfen (…damit sie nichts mehr anbringt…), die Katze loben (…da es ja ein Geschenk ist…), die Katze ignorieren (…da es ja ein unerwünschtes Geschenk ist…) – jeder hat seine Methode. Ich bin dazu übergegangen, meine Katzen abzulenken, das „Geschenk“ in die Freiheit zu entlassen oder zu entsorgen und die Katze dann so lange abzulenken, bis sie die vom Erdboden verschwundene Jagdbeute nicht mehr sucht. Gut, manchmal lobe ich sie auch – Geschenk ist Geschenk! Das Foto rechts zeigt übrigens Fleckli ohne Vogel, dafür aber mit dem Da Bird-Spielzeug… 😉

Vogel-, Frosch- und Mausfreunde sehen das aber ganz anders. Wie, Katzen jagen Mäuse? Bringen frisch geschlüpfte Vögel um? Solche Biester! Na ja, ich muss zugeben: Würde ein Hund meine Katze jagen, wäre ich auch nicht begeistert. Egal, ob es seiner Natur entspricht oder nicht… Als Mörder sehe ich unsere Stubentiger aber trotzdem nicht. Auch, wenn ihre Umgebung nicht ansatzweise der „natürlichen“ Umgebung entspricht, haben sie sich doch im Laufe der Domestikation kaum verändert, erst recht nicht von ihren Instinkten her. Wer kann einer Katze da böse sein, dass sie eben auf Vögel fliegt oder Mäuse zum Fressen gern hat?

Dennoch: Zu viel ist zu viel. Darum versuche ich immer, die „Mitbringsel“ möglichst zu retten – nur verbieten kann ich es unseren KAtzen schlecht. Wichtig: Wer seiner Katze mit Absicht lebende Tiere zum Verfüttern gibt, verstößt gegen das Tierschutzgesetz!

Fotos: privat

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Gerade weiße Katzen leiden im Sommer gerne unter Sonnenbrand an den Ohren. Leider auch Alexis. Durch das spärliche Fell und die helle Haut an den Ohren hat die Sonne eine perfekte Angriffsfläche. Die Ohren, vor allem die Ränder, röten sich, beginnen zu schmerzen und zu jucken. Im schlimmsten Fall droht Hautkrebs. Aber dazu muss es nicht kommen. Heute war ich in der Apotheke und habe mich zum Thema Sonnenschutz beraten lassen. Der Apotheker hat vielleicht lustig geguckt, als ich gesagt habe, dass ich das Zeug für meine Katze brauche! Ich glaube, das war dann die nächsten Minuten noch Gesprächsthema in dem Laden…

Deswegen will ich mal kurz zusammenfassen, worauf man bei so einer Sonnenmilch für Katzen achten muss:

1. Sie muss einen Sofortschutz haben, d. h. sofort nach dem Auftragen vor UV-Strahlen schützen und nicht erst nach einiger Zeit durch chemische Reaktionen o. Ä. Das wirkt nämlich bei Katzen nicht.

2. Sie sollte schnell einziehen, damit die Katze sie nicht sofort nach dem Auftragen wieder abwischen kann,

3. kein Parfum enthalten und

4. einen Lichtschutzfaktor von mindestens 20 haben.

Ich habe mich letzlich für (vorsicht jetzt kommt Werbung *g*) Ladival 50+ entschieden. Das bekommt man nur in der Apotheke und die passende Beratung gleich dazu. Ich stand nämlich schon des öfteren mit einem ziemlich blöden Gesicht vor Regalen mit Sonnencremes und wusste nicht was nehmen. Der nette und sichtlich amüsierte Apotheker konnte mir dann endlich weiterhelfen. Den hohen Lichtschutzfaktor habe ich gewählt, weil ich vermutlich nur einmal am Tag zum Eincremen komme und das dann länger wirkt. Letzlich ist das aber auch eine Preisfrage. Schafft man es, die Katzenohren öfter am Tag zu cremen reicht auch ein LSF von 20 oder 30. Die Sonnenmilch ist bis zu zwei Jahren haltbar und hilft natürlich auch auf Menschenhaut, falls die Katze das Eincremen bestreiken sollte. Das ist wohl eines der seltenen Produkte, das Dosenöffner und Katze gemeinsam benutzen können!

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Hallo Allerseits!

Wow, seit über eine Woche kein neuer Blogeintrag mehr… Ich hoffe aber, ihr genießt die schöne Sonne und verzeiht es uns! 🙂 Dafür haben wir heute gleich wieder zwei Ausschreibungen für alle Fotobegeisterten unter Euch. Wie ihr bestimmt schon gelesen habt, veranstaltet das nicky4u-Katzenforum einen monatlichen Fotowettbewerb. Für alle, die noch nie davon gehört haben, gibt es hier allgemeine Infos.

…und hier sind die neue Themen:

Thema Juli 2008: Katzengrimassen
Gesucht werden Fotos von Katzen mit witzigen, merkwürdigen und nicht gerade alltäglichen Gesichtsausdrücken.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2008 18:00 Uhr.

Thema August 2008: Katz und Maus
Gesucht werden Fotos von Katzen mit echten Mäusen oder Spielmäusen.
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2008 18:00 Uhr.

Wir wünschen viel Spaß! 🙂

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In jeder Ausgabe von Pfotenhieb gibt es die Shortnews, kleine Artikel über interessante Neuigkeiten aus der Katzenwelt. Wenn ich die Informationen dafür suche und zusammentrage, finde ich logischerweise nicht immer gleich das passende. Dank eines netten Internet-Suchdiensts habe ich täglich alle Neuigkeiten um und über die Samtpfoten schon aufgelistet in meinem E-Mail Eingang. Es macht aber nicht immer Spaß, diese Infos durchzugehen. Die meisten beziehen sich auf streunende, herrenlose Katzen, deren Zahl immer weiter wächst oder für die einfach kein Geld da ist und kein Platz gefunden werden kann.

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Wenn ich mal wieder am Katzenfutter schnippeln bin, mir Gedanken über Zusätze und neue Rezepte mache und mir abends aus Zeitmangel eine Tiefkühlpizza in den Ofen schiebe, frage ich mich zugegebenermaßen oft, ob ich nicht ein wenig übertreibe und mir vielleicht etwas mehr Gedanken über meine eigene Ernährung als über die meiner Katzen machen sollte.

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