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Archive for Juli 2008

Alle Tage wieder: Das Reinigen der Katzentoilette gehört zu den Aufgaben eines Katzenbesitzers. Dabei sind Katzen äußerst reinliche Vierbeiner, die ihre Toilette bei zu starker Verschmutzung und Geruchsentwicklung meiden.

Doch sobald der an sich geruchsneutrale Katzenurin wird an der Luft von Bakterien zersetzt wird, bildet sich unter anderem Ammoniak, das für die empfindsame Katzennase äußerst unangenehm ist. Als mögliche Folge meidet die Katze die verschmutzte Katzentoilette und verrichtet ihr Geschäft überall in Haus oder Wohnung sowie den dazugehörigen Außenanlagen.

Wer das vermeiden will, kann ab Herbst 2008 das Leben seiner Lieblinge – und vor allem sein eigenes – noch komfortabler gestalten. Mit der selbstreinigenden Katzentoilette LitterMaid kommt ein Premiumprodukt auf den Markt, das in puncto Hygiene und Komfort neue Maßstäbe setzt.

LitterMaid ist mit Infrarotsensoren ausgestattet, die erkennen, wenn die Katze die Toilette nach erledigtem Geschäft verlässt. Bereits wenige Minuten später schiebt ein robuster Edelstahlrechen die geklumpte Streu in eine Entsorgungsbox, die sich automatisch schließt. Gleichzeitig wird der Ionic-Luftfilter aktiviert, der die Luft von unangenehmen Gerüchen befreit und so für frische Luft sorgt. Auch in der Nacht arbeitet die selbstreinigende Katzentoilette – natürlich lautlos: Jede Stunde schaltet sich der Luftreiniger für zehn Minuten ein, der Rechen bleibt auf Wunsch acht Stunden inaktiv.

Für das Wohl der gesunden, aber auch der kranken oder geschwächten Katze ist nicht nur die Sauberkeit, sondern auch der bequeme Zugang zur Katzentoilette äußerst wichtig. Die Rampe der selbstreinigenden Katzentoilette LitterMaid ist mit Teppich belegt. So wird verhindert, dass sich körperlich schwache Katzen beim Einstieg in die Toilette verletzten oder bestehende Leiden wie Arthrosen weiter verstärkt werden. „Außerdem garantiert das Premiumprodukt ein Maximum an Sicherheit, genau wie es Katzenbesitzer für ihre Lieblinge erwarten“, erklärt Wilfried Pohl, Geschäftsführer Salton Deutschland GmbH. So stoppt der Rechen, sobald er auf ein unerwartetes Hindernis trifft. Selbst wenn die Katze während der Selbstreinigung noch einmal in die Katzentoilette springt, kann dank automatischem Sicherheitsstopp nichts passieren.

Katzenbesitzern spart LitterMaid außerdem viel Arbeit, denn die Katzenstreu muss nicht mehr täglich gereinigt werden. Stattdessen lässt sich die Einweg-Entsorgungsbox nach etwa sieben Tagen einfach und hygienisch entfernen.

In den USA setzen Katzenliebhaber bereits seit zehn Jahren auf LitterMaid. Mehr als 4 Millionen Mal wurde die selbstreinigende Katzentoilette dort verkauft. Wenn LitterMaid in Deutschland auf den Markt kommt, haben Katzenbesitzer die Wahl zwischen drei verschiedenen Modellen. Unter den Namen „Timba“ und „Akimo“ gibt es die selbstreinigende Katzentoilette als platzsparendes Exemplar für eine Hauskatze. Für Katzenbesitzer mit mehreren vierbeinigen Mitbewohnern ist das Modell „Merla & Kato“ genau das richtige. Gemeinsam haben alle Modelle das formschöne Design: LitterMaid erleichtert nicht nur den Alltag für Katzenbesitzer, sondern fügt sich auch homogen in jeden modernen Haushalt ein.
Was der neue Luxus kosten soll, ist noch nicht bekannt. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Ansprechpartner:
SALTON Deutschland GmbH
Junior Product Manager LitterMaid
Maren Ahner
Kilianstraße 121
90425 Nürnberg
Tel. 0 911 / 89 11-844
mahner@saltoneurope.com
http://www.saltondeutschland.de

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Wenn die Sonne lacht und das Thermometer langsam aber sicher der 30-Grad-Marke entgegeneifert, kühlen wir Menschen uns gerne mit einem schönen kalten Eiskaffee oder einer eisgekühlten Cola ab. Dass wir damit unserer Katze keinen Gefallen tun, ist klar, das Getränk für Sofatiger sollte Wasser sein. Doch wie viel Wasser braucht die Katze überhaupt?

Auch, wenn es seltsam klingt: Physiologisch gesehen sind Hauskatzen Wüstentiere, die ihren Wasserbedarf hauptsächlich über die Nahrung decken. Eine erwachsene Katze hat einen Flüssigkeitsbedarf von etwa 50 Milliliter täglich pro Kilogramm Körpergewicht, eine 4 kg schwere Katze müsste so 200 Milliliter Wasser täglich aufnehmen. Füttert ihr vorwiegend Nassfutter oder BARF, deckt die Katze einen Großteil des Bedarfs über die Futteraufnahme. Gerade für die Trockenfutter-Junkies unter den Fellnasen ergibt sich hier aber ein Problem: Trockenfutter entzieht dem Körper Flüssigkeit – die Katze muss also viel mehr Wasser aufnehmen, als dies bei einer reinen Nassfütterung nötig wäre. Trinkt die Katze aber zu wenig, konzentriert sich der Harn, die Bildung von Nierensteinen, Harngries und weitere Erkrankungen des Ausscheidungssystems werden begünstigt. Dagegen hilft nur eins: Wasser.

Jeder, der mit Katzen zusammenlebt, weiß aber ein Lied davon zu singen, dass diese nicht nur in Sachen Futter sehr heikel sind. Nein, die Miezen trinken auch nicht jedes Wasser aus jeder beliebigen Schale. Die Wasserschale neben dem Futternapf wird gekonnt ignoriert – dafür ist das abgestandene Blumenwasser, das Frauchen heute Morgen entsorgen wollte, umso interessanter. (mehr …)

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Jedes Jahr landen mehrere Tausend Katzen in deutschen Tierheimen. Gerade im Frühjahr und Herbst stammen die abgegebenen Kätzchen von umliegenden Bauernhöfen, sie sind oft jung und finden meistens in den nächsten Wochen oder Monaten ein neues Zuhause. Besonders schwer ist aber die Vermittlung von alten oder kranken Katzen. Dabei sind Streicheleinheiten, Verständnis und Aufmerksamkeit auch für Katzen mit Geschichte wichtig!

Wir stellen in jedem Pfotenhieb-Heft einige schwer vermittelbare Tiere vor, die teilweise schon seit Jahren auf den passenden Menschen warten. Um die Vermittlung der Katzen effizienter zu machen, hat Jessica Rohrbach nun einen speziellen „Notfelle-Blog“ ins Leben gerufen. Hier können Tierfreunde und Tierschutzvereine zu vermittelnde Katzen von der Redaktion einstellen lassen, katzensuchende Menschen können via Postleitzahl-Suche nach einem neuen Familienmitglied suchen. Mehr Infos zum Notfelle-Blog gibt es unter http://pfotenhiebnotfelle.wordpress.com.

Die Fotos zeigen zum Beispiel Kater Tiger.

Tiger wurde am 10.11.2005 geboren, kastriert und gegen Katzenschnupfen / Katzenseuche, Tollwut

geimpft.

Tiger hatte vor einiger Zeit einen Unfall, dabei wurde ihm der Schwanzwirbel durchtrennt. Sein Schwanz ist seitdem taub und sollte sicherlich amputiert werden. Leider ist der Schwanz an einem Wirbel gerissen, der auch für die Blase zuständig ist. Tiger kann seitdem nicht mehr kontrolliert die Blase entleeren. Man nennt dies Überlaufblase. Er regt die Blase teilweise selber durch Lecken an, bzw. wenn diese voll ist, läuft der Urin aus. Seit dem Unfall, vor ca. einem Jahr, lebt Tiger nun im Keller der Familie oder draußen.

Die Familie kann bedingt durch die drei Kinder sich nicht mehr um Tiger kümmern. Er ist eine Art Pflegefall geworden und es ist keine Besserung in Sicht. Tiger ist aber ein lebensfroher Kater, der absolut kinderlieb und katzenfreundlich ist.

Mit den drei Kindern im Haushalt (5, 8 und 10 Jahre) ist er groß geworden. Er ist eine totale Familienkatze. Er liebt seinen Freigang und besonders die abendlichen Schmusestunden. Hunden gegenüber ist er vorsichtig, aber niemals feindselig. Vom Futter her ist er absolut pflegeleicht.

Tiger ist kastriert und hat eine Nummer von Tasso im Ohr. Ebenfalls wird er regelmäßig geimpft und entwurmt. Die Tabletten die er im Augenblick erhält um die Nervenstränge eventuell doch noch zu aktivieren belaufen sich auf ca. 50,00 Euro monatlich. Er nimmt diese mit Futter ohne Probleme.

Seinen Kot setzt er ganz normal in der Katzentoilette ab.

Wir suchen nun Menschen, die Tiger ein Zuhause geben möchten. Es gibt durchaus verschiedene Möglichkeiten mit der Überlaufblase umzugehen. Man kann Tiger zum Beispiel Nachts eine Katzenwindel anziehen. Tagsüber beim Freigang kann er dann ohne Windel laufen.

Natürlich muss Tiger regelmäßig zum Tierarzt und man muss immer, vor allen Dingen im Sommer auf die Sauberkeit achten, damit sich keine Fliegen an den Hinterbeinen absetzen. Sollte die Blase mal nicht auslaufen, muss kontrolliert werden, ob sich eine Blasenentzündung gebildet hat. Es hört sich jedoch alles aufwendiger an als es ist.

Sind sie bereit Tiger ein Zuhause zu schenken? Wir freuen uns auf Ihren Anruf und vermitteln bundesweit.

Ihr Ansprechpartner für diese Vermittlung:

respekTiere e.V.
Stefanie Jungnickel
Köln
Tel-Nr.: +4922150055255 (werktags von 21 bis 23 Uhr)
E-Mail: stefanie.jungnickel@respektiere.com

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„Natürliche Katzenhaltung“ – das klingt nach einem Katzenbuch mit Öko-Touch. Ist es aber nicht. Vielmehr ist Bruce Fogles Buch (eine Übersetzung aus dem Amerikanischen) ein Standardwerk für jeden Katzenhalter.

Neben dem eigentlichen Schwerpunkt des Buches, nämlich der Vorstellung verschiedener alternativer Heilmethoden, geht es vor allem um die „natürliche“, also artgerechte Katzenhaltung. Hier beginnt der Autor ganz am Anfang: Wie hat die Evolution die „Haus“katze geschaffen, was unterscheidet sie von ihren wildlebenden Verwandten? Wie kann man dem Raubtier Katze das Leben in der Wohnung angenehm gestalten und wie das unabhängige Wesen dennoch in einem gewissen Maße erziehen? All diese Themen behandelt Fogle eingehend, greift hier auch auf aktuelle Forschungsergebnisse zurück. Natürliche Katzenhaltung bedeutet für ihn nicht, eine Katze ohne Einschränkungen ihrer selbst zu überlassen. Darum beleuchtet der Autor, selbst Tierarzt, auch die Frage „Freigang?“ und wie man der Katze diesen möglichst sicher gestalten kann. Allein dieser erste Teil des Buches würde schon reichen, um aus „Natürliche Katzenhaltung“ ein Allzweck-Werk mit nötigem Grundlagenwissen für jeden Katzenhalter zu machen.

Auch der Schwerpunkt „Natürliche Gesundheitsfürsorge“ wird mit Sachverstand behandelt. Jeder alternativen Behandlungsmethode ist eine Buchseite gewidmet – dies reicht natürlich nur für einen groben Überblick über die Methoden. Das letzte Kapitel „Gesundheitsstörungen“ hätte meines Erachtens eher vor die Vorstellung der verschiedenen Heilmethoden gehört. Dennoch lässt sich hier auch inhaltlich nichts aussetzen. Bruce Fogle erklärt dem interessierten Leser ausführlich, aber dennoch nicht langatmig, die Grundlagen der Katzenbiologie von Darmparasiten über die Fortpflanzung bis hin zum Nervensystem.

Fazit: Ein leider eher unbekanntes Buch, dennoch ein Muss für jeden interessierten Katzenhalter! Auch kleinere Übersetzungsfehler („ersetzen Sie fettreiches Hühnchenfleisch durch Geflügel“) sollten die Lesefreude nicht trüben.

Formales:

Gebunden

160 Seiten

Verlag: Dorling Kindersley

ISBN: 978-3831011742

Bestellen könnt ihr das Buch zum Beispiel über amazon.de.

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In jedem Heft findet ihr Buchempfehlungen aus der Pfotenhieb-Redaktion. Nach und nach stellen wir unsere Rezensionen nun auch auf unsere Homepage, so könnt ihr mit einem (oder zwei… :D) Klicks das richtige Buch je nach Themengebiet finden und müsst Euch nicht erst durch alle Pfotenhieb-Hefte wuseln.

Die Online-Buchtipps der Redaktion gibt es unter http://www.pfotenhieb.de/web/guest/lesenswertes. Wir arbeiten zur Zeit noch an der Aktualisierung (jajaja, die liebe Zeit…), einen Großteil der Buchbesprechungen findet ihr aber schon online. Zudem bieten wir Euch einen Katzenbuch-aStore über amazon.de an, hier könnt ihr die gewünschten Katzenbücher gleich bestellen: http://astore.amazon.de/pfotenhieb-21. Die Bestellung läuft über Amazon.de – wer von Euch schon einmal Bücher über diesen großen Online-Shop bestellt hat weiß, wie schnell und zuverlässig die Bestellung dort abläuft. Ihr geht also kein Risiko ein.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Schmökern! 🙂

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Alles wird teurer – die Tierarztbesuche mit Mieze und Co. ebenfalls.

Die Gebühren für tierärztliche Leistungen werden ab dem 8. Juli 2008 durch eine „Änderung der Tierärztegebührenordnung“ um 12 Prozent angehoben. Zudem wird der Abschlag für tierärztliche Leistungen in den neuen Bundesländern, der derzeit 10 Prozent beträgt, abgeschafft. Hiermit reagiert die Bundestierärztekammer auf die steigenden Praxiskosten, die etwa 70 bis 75 Prozent der jeweiligen Tierarzgebühr betragen.

Die Gebührenordnung schreibt den so genannten „Einfachen Gebührensatz“, den der jeweilige Tierarzt nicht unterschreiben darf, vor. Für einzelne Leistungen darf der Tierarzt den ein- bis dreifachen Satz der Gebührenordnung verlangen.

Weitere Informationen zur Anpassung der gibt es hier: http://www.bundestieraerztekammer.de/datei.htm?filename=got2008.pdf&themen_id=4875

Foto: Pixelio.de

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Dieses Foto zeigt eine kleine Perserkatze mit tränenden Augen. Ob sie gesund ist kann ich nicht beurteilen, aber glücklich ist sie bestimmt nicht, denn sie lebt in einer Zoohandlung.

Jeder kennt sie, die Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen aus dem Zoofachgeschäft, eingesperrt in kleinen Glaskästen. Aber Katzen? Nein, Katzen gibt es doch nicht in einer Zoohandlung zu kaufen! Bis vor einiger Zeit mochte das noch wahr gewesen sein, aber seit neustem sieht die Realität wieder anders aus.

Das weltweit größte Zoofachgeschäft in Duisburg (Zoo Zajac) verkauft kleine niedliche Kätzchen – Hauskatzen und „Rasse“katzen – zu Preisen, von denen Tierheime und Züchter träumen. Vielleicht hat auch die Züchterin Frau Ignaszak von solchen Preisen geträumt, als sie ihre Perserkätzchen in die Zoohandlung zum Weiterverkauf gab. Resultat war der sofortige Ausschluss aus dem Zuchtverein (http://www.int-rcc.de/vereinsnews.htm). Die Käufer der niedlichen Perserkätzchen mit Papiere haben nun wahnsinnig teure ehemalige Rassekätzchen mit ungültigen Papieren zuhause und das zu Recht. Vor allem Katzen und Hunde haben nichts in Zoohandlungen zu suchen. Sie gehören in ein liebevolles Zuhause, in dem sie mit Menschen und Tieren unter Einfluss sämtlicher Haushaltsgeräusche und normaler Umwelteinflüsse groß werden können. Gerade die ersten Lebenswochen und -monate sind wahnsinnig wichtig für die Sozialisation der Tiere. Welche Sozialisation erhalten Tiere, die wichtige Lebenswochen in einer Zoohandlung hinter Glas verbracht haben, angestarrt von hunderten von Menschen?

Der Verkauf von Katzen in Zoohandlungen verstößt zwar gegen kein Gesetz, dennoch ist es ein furchtbarer Rückschritt in Sachen Tierschutz. Wenn keine Katzen von seriösen Züchtern in der Zoohandlung verkauft werden dürfen, woher kommen sie dann? Die Antwort kann sich wohl ein jeder denken. Inzwischen gibt es sogar schon diverse Unterschriften-Aktionen gegen den Verkauf von Katzen in der Zoohandlung und auch Züchter klären über den Verkauf von Tieren im Zoohandel auf: http://www.burmesen.com/inhaltvorschau.htm. Wer Interesse hat und unterschreiben will, kann das unter anderem hier tun: http://www.kitticat.de/forum1/jgs_portal.php?id=145

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