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Archive for Oktober 2008

Eine zugelaufene Katze darf man einfach behalten? Leider (oder zum Glück…) nicht. Das Bürgerliche Gesetzbuch, kurz BGB, regelt derartige Vorfälle genau – mit vielen Paragraphen, aber auch zum Schutz von Tier und Besitzer.

Pixelio.de, Robin Radegast

Copyright: Pixelio.de, Robin Radegast

So mancher Katzenfreund würde ihm zugelaufene Fellnasen am liebsten gleich behalten. Schließlich suchen sich Katzen ihr Zuhause selber aus, oder? Doch so einfach ist es nicht: Nach § 965 BGB ff. ist ein Fundtier eine „verlorene Sache“ und muss den Fund der zuständigen Behörde, in diesem Fall dem Ordnungsamt, anzeigen:

§ 965 BGB
(1) Wer eine verlorene Sache findet und an sich nimmt, hat dem Verlierer oder dem Eigentümer oder einem sonstigen Empfangsberechtigten unverzüglich Anzeige zu machen.

(2) Kennt der Finder die Empfangsberechtigten nicht oder ist ihm ihr Aufenthalt unbekannt, so hat er den Fund und die Umstände, welche für die Ermittlung der Empfangsberechtigten erheblich sein können, unverzüglich der zuständigen Behörde anzuzeigen. Ist die Sache nicht mehr als zehn Euro wert, so bedarf es der Anzeige nicht.

„Das Ordnungsamt der Stadt/Gemeinde, wo das Tier aufgefunden wurde, ist zuständige Behörde für die „Fundsache“ Heimtier. Entlaufene Heimtiere können entweder vom Finder betreut werden oder beim kommunal geförderten Tierheim abgegeben werden. Welches Tierheim für das Fundtier gefördert wird, erfahren Sie beim Ordnungsamt“, erklärt die Katzenhilfe Westerwald in ihrer Presseerklärung.

Nach dem BGB muss jede Fundsache ordentlich gemeldet werden – auch ein herrenloses Fundtier. Eine entsprechende Meldung könnte zum Beispiel so aussehen: „Nach § 965 BGB ff. melden wir  nachstehendes Fundtier. Das Tier ist derzeit bei uns artgerecht untergebracht und wird  betreut. Anfallende Fütterungs-, Tierarzt- u. Kastrationskosten f. d. Aufbewahrungszeit von 6 Monaten (nach § 973 BGB) werden von uns in Rechnung gestellt  (§ 2, § 3 Nr. 3, § 6 Nr. 5 TierSchG).“

Wichtig ist auch, anzuzeigen, was mit dem Tier geschehen soll: Wird „Anspruch auf Eigentumserwerb erhoben“, wollt ihr das Tier also nach dem Ablauf der Frist behalten, besteht ihr auf Finderlohnt oder soll ein Aufwendungsersatz geltend gemacht werden?

Übrigens: „Sollte das Fundtier lesbar tätowiert und/oder gechipt sein, reicht in der Regel ein Anruf bei TASSO, Europas größtem Haustierzentralregister, um das aufgefundene Tier unkompliziert an seine Menschen rückzuvermitteln“, so die Katzenhilfe Westerwald. Am besten gleich die Kontaktdaten notieren: Tel. 06190-937300; www.tiernotruf.org

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Wow, schon zehn Tage vorrüber… Bitte entschuldigt, dass ihr so lange keine News aus der Pfotenhieb-Redaktion mehr erhalten habt!

apgs, pixelio,de

Copyright: apgs, pixelio,de

Wie ihr Euch sicherlich denken könnt, sind wir gerade mit den Vorbereitungen für den Pfotenhieb-Druck und natürlich das Weihnachtsheft 2008 beschäftigt. Da die meisten von uns sich im Moment wieder aus finanziellen Gründen Vollzeit ihren „eigentlichen“ Jobs zuwenden bestätigt sich uns, dass die Entscheidung, Pfotenhieb „ganz oder gar nicht“ herauszugeben die Richtige war. Qualität braucht eben ihre Zeit, nebenbei geht das kaum, wenn auch noch Zeit für Freunde, Familie, Beziehung und die eigenen Katzen bleiben soll. Wir wissen, dass viele von Euch nicht begeistert waren – aber ich denke, ihr könnt uns auch verstehen.

Wir danken übrigens allen, die sich jetzt schon unverbindlich registriert oder uns einfach nur ihre Meinung geschickt haben! So können wir in etwa abschätzen, ob wir die geplante 2.000er-Auflage erreichen.

Zwar haben sich schon viele Katzenfreunde (und auch Online-Shops, die Pfotehieb mit vertreiben würden) bei uns gemeldet, es fehlen aber leider noch ein paar… Also: Wenn ihr Pfotenhieb weiterhin lesen wollt her mit Eurer Registration unter http://www.pfotenhieb.de/web/guest/druck! Was passieren wird, wenn wir die geplante Auflage nicht erreichten und Pfotenhieb nicht in den Druck gehen kann, ist noch nicht sicher. Wahrscheinlich werden wir Euch das Heft dann aber über kurz oder lang nicht mehr anbieten können… Registriert ihr Euch nicht und erreichen wir keine genügend große Leserzahl heißt das also nicht, dass wir das Heft weiterhin umsonst zum Download anbieten. 😉 Wir wissen, dass der Heftpreis wirklich nicht zuuuu günstig ist. Bedenkt aber bitte, dass das Pfotenhieb-Heft nur alle zwei Monate erscheint – aufs Jahr gerechnet sind wir also genauso teuer wie andere Hefte, bieten aber (zumindest meiner Meinung nach 😉 ) mehr. Und Qualität hat ihren Preis… Wir würden uns darum sehr freuen, wenn ihr uns weiterhin unterstützen würdet – diesmal nicht nur durch Euren Download, sondern durch den Heftkauf. Ihr verpflichtet Euch durch Eure Registration zu nichts, bevor wir das Heft nun wirklich in den Druck geben, fragen wir bei jedem einzelnen nach, ob er bei seiner Bestellung bleibt. Hier gibt es übrigens weitere Infos.

Ach ja, und noch etwas in eigener Sache: In letzter Zeit sind sehr viele Anrufe auf unserem Pfotenhieb-Telefon aufgelaufen – nur leider ohne Nummer bzw. eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Wir sind zur Zeit nur zu sehr schwierigen Zeiten (mal von 18 bis 24 Uhr oder von 6 bis um 8 ) zu erreichen, bitte sprecht Eure Nachricht darum einfach auf den Anrufbeantworter, wenn ihr uns erreichen wollt. Wir rufen dann zurück. Am liebsten sind uns natürlich E-Mails, die können nämlich zeitunabhängig und von fast überall beantwortet werden…

So, das war es heute erst einmal. Wir melden uns möglichst bald wieder…

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Jeder Samtpfotenhalter hat eine besondere Geschichte zu erzählen. Mal ist sie traurig, mal fröhlich, manchmal aber auch ganz alltäglich und trotzdem – oder gerade deswegen – unterhaltsam.

Im „Kunterbunten Katzenbuch“, herausgegeben von Renate Blaes, finden sich viele solcher Geschichten von Katzenfreunden für Katzenfreunde. Aber auch viel Informatives und Nachdenkliches zu Themen wie Freigang, Nierenproblemen und den häufigsten Irrtümern über Katzen ist hier zu finden.  Untermalt von zahlreichen Fotos und Illustrationen kann man sich mit diesem Buch gut die Zeit vertreiben und findet sich in so mancher Geschichte vielleicht sogar selbst wieder.

Nun ist die Fortsetzung des „Kunterbunten Katzenbuches„, das „Kunterbunte Katzenbuch Nr. 2“ erschienen, pünktlich zur kalten Jahreszeit. Katzen- und Lesefreunde können das Buch direkt bei der Autorin Renate Blaes bestellen, gerne auch mit Signierung:

Das kunterbunte Katzenbuch Nr. 2
EUR 14,95
120 Seiten
Viele Fotos, 22 davon in Farbe
ISBN 9783837067330
Portofrei und signiert bestellen bei Renate Blaes: http://www.diekunterbuntekatzenseite.de
Auf Wunsch auch mit persönlicher Widmung.

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Nach Erscheinen des neuen Pfotenhieb-Heftes und der Ankündigung des Druckmagazins erreichen uns gerade recht viele Anfragen, warum das Ganze denn so teuer ist und ob es weiterhin ein Online-Magazin geben wird.

Zuerst einmal zum Heftpreis: Wir wissen, dass 8,90 EUR sind ein stolzer Preis und eigentlich auch zu viel für „nur“ eine Zeitschrift sind. Uns macht die Arbeit an und um Pfotenhieb sehr viel Spaß und wir würden das Ganze auch unentgeltlich weiter machen – wenn es vom Zeitaufwand her ginge. Leider ist es mit einer reinen „Hobby“-Arbeit aber nicht mehr getan. Die meisten von uns arbeiten nun am Tage Vollzeit, am Abend und am Wochenende ist Pfotenhieb dran, Werbepartner zurückzurufen oder auch nur für Anfragen ans Telefon zu gehen (einige von Euch haben eventuell einmal mit unserem Pfotenhieb-Anrufbeantworter gesprochen 😉 ) wird immer schwieriger und mindern sicherlich auch unsere Chancen, Pfotenhieb wirklich voran zu bringen und weiterhin gut recherchierte und tiefgehende Texte zu veröffentlichen. Dazu kommt, dass wir zur Zeit nur auf Werbepartner angewiesen sind, um unsere laufenden Kosten zu decken. “Unabhängig” kommt bei den meisten Werbepartnern halt einfach nicht gut an (von einigen Ausnahmen abgesehen, die unser Konzept sehr gut finden und unterstützen ) – aber die “großen Fische”, die zudem auch höhere Anzeigenpreise zahlen können, schreckt das ab). Übrigens: Auch Katzen Extra und Co. können den niedrigen Preis nur durch sehr hohe Anzeigenpreise und Schaltungen der großen Konzerne halten! Lest Euch eventuell mal die Mediadaten der Zeitschriften durch…

Darum sind wir mittlerweile an einem Punkt, wo es um „alles oder nichts“ geht, wie es so schön heißt. Unser Ziel ist es, uns erst einmal auf eine „richtige“ Print-Ausgabe konzentrieren – auch, damit die Auflage schnell wächst und das Einzelheft so günstiger wird. Ob es noch eine Online-Ausgabe geben wird, ist noch nicht sicher – eventuell veröffentlichen wir weiterhin einzelne Artikel als PDF, hier möchte ich aber noch keine Zusagen treffen, da die Umstellung arbeits- und zeitaufwendig genug sein wird.

Noch einmal kurz zum Preis: Wir würden Pfotenhieb gerne günstiger anbieten, leider ist bei einer Kleinen Auflage von 2.000 Heften aber schon der Druckpreis sehr hoch – alle weiteren Kosten müssen dan natürlich auf 2.000 Leser „umgelegt“ werden. So entsteht der hohe Heftpreis von 8,90 EUR, ein Preis von etwa 4 EUR wäre uns erst bei einer 6.000er Auflage möglich. Wir möchten Euch also nicht ärgern oder Euch das Geld aus der Tasche ziehen, das sind leider die Fakten…

Warum Druck und nicht Online? Die Druckausgabe ist hier das Mittel der Wahl, weil uns ja nicht nur durch den Druck Kosten entstehen. Eine reine Online-Ausgabe wäre auch nicht gerade billig und ich fürchte, dass die meisten Leute lieber Geld für etwas „Handfestes“ wie ein Print-Produkt ausgeben. Zum Test eine Frage an Euch: Würdet ihr für die aktuelle Online-Ausgabe 4 EUR ausgeben? Wahrscheinlich nicht, oder?

Und warum nicht beides, Online und Print? Die Internetseite gibt es natürlich auch weiterhin. Allerdings wäre der Aufwand einer Online- und Druckausgabe doppelt so hoch, unsere Grafikerin müsste eine druckfähige Printausgabe und eine von der Auflösung her kleinere Online-Ausgabe layouten. Bei Werbepartnern und Lesern findet scheinbar eine Printausgabe größeren Anklang, was ja auch verständlich ist – ich würde auch lieber Geld für etwas “handfestes” ausgeben als für ein paar Daten auf dem PC.

Und warum nicht kostenlos? Ging doch bisher auch… Man hat uns einmal vorgeworfen, dass wir den Aufwand und die Verantwortung bei der Herausgabe eines Magazins unterschätzt hätten. Ja, das stimmt wohl – wir hatten es uns als reines Hobby vorgestellt. Nun ist Pfotenhieb doch größer geworden – das finde ich aber eigentlich positiv… 😉 Leider ist aber auch der Anspruch an unser Magazin und hiermit der Aufwand gestiegen. Ich habe das mal ausgerechnet, wir müssen einige Tausend Euro pro Heft sicher decken – und dann kann immer noch niemand von Pfotenhieb leben, hier habe ich nur eine kleine Aufwandsentschädigung auf Stundenbasis für Autoren und Redakteure, Foto-Honorare und alle ansonst anfallenden Kosten wie eine berufliche Rechtsschutzversicherung (trotz Pressefreiheit ist das gerade als „unabhängiges“ Magazin wichtig – kritische Artikel schreiben wir immerhin noch selber… ;)) eingeplant. Der Druck kommt dazu. Und all diese Kosten muss man irgendwie decken… Zum Thema Werbepartner: Die „richtig großen“ und zahlungskräftigen Konzerne, die ein Heft wie Pfotenhieb finanzieren könnten, würden leider nicht unsere unabhängige Linie unterstützen. Probiert haben wir es, doch leider setzen selbst viele mittelgroße Unternehmen inhaltliche Bedingungen an ihre Werbeschaltung – und das muss nun wirklich nicht sein, dann wäre Pfotenhieb nicht Pfotenhieb. Ich erinnere mich nur an die Entsetzensschreibe, als wir das erste Mal Werbung veröffentlicht haben… 😉

Berechnet doch einfach geringere Honorare! Die Honorare, die wir in unserem Konzept berechnet haben, bewegen sich so schon weit unter dem üblichen Niveau für Text- und Bildhonorare und der Stundenlohn von uns Redakteuren weit unter dem Mindestlohn. Verdi wird uns hassen… 😉 Noch niedriger geht aber nicht, es wäre schon so schwierig genug, renommierte Autoren und Fotografen für uns zu gewinnen.

Gebt doch einfach eine größere Auflage in Auftrag, dann ist der Einzelheftpreis günstiger! Na ja, und wer kauft die Zeitschrift dann? 😉 Wir sind zwar überzeugt, dass wir die Hefte loswerden würden, wenn es Pfotenhieb erst einmal nur gedruckt gibt. Jedoch fehlen uns die Eigenmittel, so weit in Vorkasse zu gehen – das Risiko, plötzlich mit einigen Tausend Euro in den Miesen zu stehen, ist zudem bei der aktuellen Finanzlage nicht gerade niedrig. Kredite zu bekommen ist auch entsprechend schwer…

Und was ist, wenn ihr die 2.000 Käufer nicht zusammenkriegt? Dann müssen wir Pfotenhieb wahrscheinlich zum Jahr 2009 einstellen… Das würde uns sehr schwerfallen, da wir sehr von unserem Konzept überzeugt sind und eigentlich beweisen wollten, dass eine Zeitschrift auch ohne Unterstützung der großen Konzerne überleben kann. Allerdings lesen bis zu 10.000 Leser die Online-Ausgaben – für das Druckheft haben sich gerade mal wenige Prozent registriert. Das verwundert uns doch etwas – war die Arbeit vielleicht umsonst und ist Pfotenhieb nicht attraktiv genug für Katzenfreunde? Oder würden diese Leser das Heft kaufen, sobald es erst einmal im Laden steht?

…und einen großen Verlag überzeugen, Pfotenhieb mit in sein Programm aufzunehmen? Das probieren wir zur Zeit schon, auch wenn wir das Magazin natürlich lieber in Eigenregie herausgeben würden…  😉 Falls jemand von Euch für einen Verlag arbeitet, der sich vorstellen könnte, Pfotenhieb herauszubringen, würden wir uns sehr über Infos freuen!

Alles klar soweit? Bei Fragen reicht eine Mail an info@pfotenhieb.de, wir nehmen weitere Fragen gerne hier auf!

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Endlich ist es soweit: Das neue Pfotenhieb-Heft steht zum Download bereit! Für alle, die sich nicht für unseren Newsletter registriert haben oder bei denen er wieder im Spamordner gelandet ist hier das aktuelle Mailing:

Liebe Leser,

langsam aber sicher hält der Herbst Einzug. Wer möchte sich da nicht gemütlich mit der Katze auf die Couch kuscheln und etwas lesen? Da kommt das aktuelle Pfotenhieb-Heft gerade richtig. Zur Zeit müssen Sie dieses noch selber am heimischen PC ausdrucken, zeitintensiv und umständlich. Darum haben wir uns nun entschlossen, Pfotenhieb ab 2009 als gedrucktes Hochglanzmagazin in Farbe zum Selbstkostenpreis anzubieten. Dieses ist eine einmalige Chance: Wir wären so nicht mehr nur auf Werbepartner angewiesen, um unser Heft herausbringen zu können – so können wir unserem Grundsatz der Unabhängigkeit noch ein Stück weit näher kommen. Und Sie können Ihr Magazin auch gemütlich auf der Couch oder im Zug lesen, ohne vorher die Patrone Ihres Druckers leeren zu müssen… Auf Seite 3 des aktuellen Heftes finden Sie weitere Informationen, Sie können ab sofort Ihre Vorbestellung für das erste gedruckte Pfotenhieb-Heft abgeben.

Doch zurück zur aktuellen Ausgabe, die ab sofort zum Download bereit steht. Freuen Sie sich auf folgende Themen:

Deklaration: Was ist wirklich im Futter drin – und welche Inhaltsstoffe muss der Hersteller angeben?

Zahnpflege: Zwei mal täglich drei Minuten Zähneputzen – so pflegt der Mensch seine Zähne. Doch wie reinigt die Katze ihre „Beißerchen“? Mit Extra: Zahnpflegendes Futter im Test.

Trauer: Gerade noch hielten wir ein kleines Fellbündel in der Hand, haben es aufgezogen und gepflegt – doch irgendwann ist der Moment gekommen, in dem auch der engagierteste Katzenhalter Abschied von seinem Liebling nehmen muss.

Aujeszykische Krankheit: Kaum jemand kann ihren Namen aussprechen, kaum jemand weiß, woher sie kommt – wir klären auf!

TTouch: Fast jede Katze lässt sich gerne streicheln und kraulen. Doch kann man mit gezielten Streicheleinheiten auch Gebrechen heilen?

Diese und viele weitere spannende Berichte finden Sie im Pfotenhieb-Oktoberheft, das ab sofort unter www.pfotenhieb.de zum Download bereitsteht. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Schmökern und Entdecken und würden uns sehr freuen, Sie weiterhin zu unserem treuen Leserkreis zählen zu dürfen!

Im Namen der Pfotenhieb-Redaktion,

Lena Hüsemann

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Auf Seite 27 des neuen Pfotenhieb-Heftes findet Ihr einen Artikel über den Tierschutzverein Animal Help Europe e.V. Wie versprochen hier nun das komplette Interview mit Sonja Schäfer, der zweiten Vorsitzenden des Vereins.

Sehr geehrte Frau Schäfer, seit wann gibt es Ihren Tierschutzverein und warum haben Sie ihn gegründet?
Unser Verein wurde im Mai 2005 gegründet und mittlerweile haben wir 34 Mitglieder. Wir sind gemeinnützig und für besonders förderungswürdig anerkannt. Durch zahlende Mitglieder sind wir als Verein in der Lage in Notfällen sofort zu helfen, also Not-Operationen, Kastrationskosten und Gehegekosten für Maria Quintero, die sich für den Tierschutz in Spanien engagiert, zu finanzieren, natürlich nur in einem begrenzten Rahmen. Wichtige Medikamente können gekauft und geschickt werden. Wir betreiben damit auch über das Internet die Katzenvermittlung auf unserer Homepage und sind somit immer präsent. Wir führen zwei- bis dreimal jährlich mit Geldspenden und Futterspenden für Maria eine große Sammelaktion durch. Diese werden dann mit einem LKW direkt an Maria in Spanien geschickt. So können wir helfen, dass die Tiere vor Ort immer Futter haben und auch mit Medikamenten versorgt sind. Unser Verein trägt dazu bei, dass Maria mehr Tiere aufnehmen und somit auch mehr Hilfestellung für in Not geratene Katzen und Hunde leisten kann. (mehr …)

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Meine beiden Katzen sind kastriert, ich selber hielt eine Sterilisation immer als veraltet. Umso erstaunter war ich, als mir die Tierheilpraktikerin Andrea Schäfer gute Gründe für eine Sterilisation von streunenden Katern nannte… Aber lest selber, was streunende Katzen von Wohnungskatzen unterscheidet und wie eine Sterilisation das intakte Gruppenverhalten fördern kann!

„Immer mehr Organisationen im Auslandstierschutz gehen dazu über, Straßenkatzen und -hunde nicht nach Deutschland zu holen, sondern die Tiere vor Ort zu kastrieren und in ihrem Lebensraum zu belassen.

Für dieses Vorgehen gibt es gute Gründe! Zum einen ist das Schicksal der einzelnen Tiere hier in Deutschland nicht immer vorherzusehen. Hunde haben oft Schwierigkeiten, sich in unserem dicht besiedelten Land mit sehr eingeschränktem Freilauf einzugewöhnen. Kranke und behinderte Katzen sitzen oft sehr lange in Pflegestellen oder Tierheimen, bis sie übernommen werden. Viele dieser „Import-Katzen“ eignen sich auch nicht für die Wohnungshaltung. Außerdem macht es die Gesetzgebung immer schwerer, Tiere nach Deutschland auszufliegen. Zum anderen ist es eine biologische Tatsache, dass jeder frei werdende Platz in einer Streunerpopulation alsbald wieder besetzt wird, entweder durch Nachwuchs oder durch Zuwanderung. (mehr …)

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