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Archive for Februar 2009

Vor einigen Minuten ist unsere aktuelle Pressemeldung rausgegangen, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten möchten!

Unabhängig, kritisch, innovativ, fachgerecht: Seit August 2007 begeistert Pfotenhieb, das Online-PDF-Magazin rund um die Katze, zahlreiche Katzenfreunde und setzt Maßstäbe in Sachen Fachliteratur für Tierfreunde. Ungewöhnliche Blickwinkel darzustellen, Fachinformationen für den Laien verständlich aufzubereiten und Katzenhaltern von der Wirtschaft unabhängige Informationen zu bieten – das sind die Ziele der aus Katzenfreunden und Publizisten bestehenden Redaktion. Dabei behandelt das unabhängige Katzenmagazin nicht nur Bereiche wie Ernährung, Gesundheit und Tierschutz – auch der Spaß kommt nicht zu kurz. So sind ein Katzenkrimi mit Gewinnspiel sowie „Short News aus der Katzenwelt“ Bestandteil jedes Heftes.

Pfotenhieb erschien bisher alle zwei Monate kostenlos zum Download unter www.pfotenhieb.de – die Redaktion sowie Autoren und Fotografen arbeiteten unentgeltlich. Zur Deckung der Unkosten dienten Anzeigen weniger Futterhersteller sowie Online-Shops in Heft. „Unsere Werbeeinnahmen decken leider nur die Ausgaben – Honorare an Autoren, Fotografen und Redakteure können wir leider nicht zahlen. So wird es auch immer schwieriger, Fotografen und Autoren zu finden, die uns professionelle  Artikel und hochwertige Fotografien kostenlos zur Verfügung stellen“, so Chefredakteurin und Herausgeberin Lena Hüsemann. Der unabhängige Standpunkt des Magazins sowie fehlende Werbebudgets durch die Finanzkise machen es immer schwieriger, zahlungskräftige Werbepartner für das Magazin zu finden. Auf vielfachen Leserwunsch sollte Pfotenhieb darum ab 2009 als gedrucktes Magazin zum Selbstkostenpreis herausgegeben werden. Seit August 2008 sammelte die Redaktion Vorbestellungen für die Druckausgabe, doch „leider sind bis zum Stichtag am 30. Januar 2009 nicht annähernd so viele Vorbestellungen eingetroffen, wie wir es uns erhofft haben und für die Herausgabe des Magazins zu einem Preis von 5,99 EUR pro Heft benötigen“, so die stellvertretende Chefredakteurin Jessica Rohrbach. „Die Arbeit rund um das Magazin nimmt aber Überhand – das können wir nicht mehr auf unentgeltlicher Basis neben unserem eigentlichen Beruf stemmen.“

Pfotenhieb wird darum auf keinen Fall weiterhin im gewohnten zweimonatlichen Rhythmus kostenlos online bereitstehen. Einstellen will die Redaktion das Magazin aber nicht und prüft darum sämtliche Alternativen sowie Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Medien. Das Team bittet Katzenfreunde darum noch um etwas Geduld. „Sobald wir einen Weg gefunden haben, Pfotenhieb weiterhin herauszugeben, werden wir unsere Leser natürlich informieren!“

Vorbestellungen für eine mögliche gedruckte Ausgabe werden weiterhin online unter www.pfotenhieb.de angenommen, im Pfotenhieb-Blog unter https://pfotenhieb.wordpress.com sowie auf der Homepage berichtet die Redaktion regelmäßig über den aktuellen Stand.

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„Coaching für Katzenhalter“ – dieses schöne Wortspiel ist für Autorin Petra Twardokus Programm. Die Verhaltenstherapeutin nimmt nämlich nicht nur gerne Katzen auf die Couch, sondern kümmert sich vermehrt um den Katzenbesitzer und sein Verständnis für die Samtpfote.

So wird „Coaching für Katzenhalter“ zu einem Basiswerk über die Katzenpsyche, fast schon zu einem kleinem Übersetzungshandbuch, das den Titel „Mensch – Katze; Katze – Mensch“ tragen könnte. Neben Tipps zur Auswahl der richtigen Katze und der artgerechten Fütterung geht Frau Twardokus vor allem auf die Bedürfnisse unserer kätzischen Mitbewohner ein. Einen besonderen Stellenwert nehmen hier die artgerechte Haltung auch in der Wohnung und eventuell auftretende Verhaltensstörungen ein. Im Kapitel „Die Qualitäten eines Katzenhalters“ dürfen sich auch langjährige Katzenfreunde einmal an die eigene Nase fassen. Nehmen Sie wirklich Rücksicht auf Ihre Katze, ermöglichen Sie ihr ein gewisses Eigenleben, so dass sie ihre Persönlichkeit entwickeln und ausleben kann? Ein eigenes Kapitel widmet die Autorin dem harmonischen Miteinander von Mensch und Katze. Sie benennt die häufigsten Missverständnisse und geht sogar auf beliebte Mythen ein. Katzen sind launisch und kastrierte Kater fett und faul? Von wegen!

Für perfekte und weniger perfekte Katzenhalter, deren Katze Verhaltensauffälligkeiten zeigt oder die einfach einmal ihre Katzentauglichkeit testen wollen, hat Petra Twardokus am Ende des Buches einige Checklisten von der Anschaffung der Katze bis zur richtigen Katzentoilette ausgearbeitet. Eine detaillierte Auflösung gibt es aber leider nicht, sondern lediglich einen Hinweis zum jeweiligen Kapitel im Buch, das nähere Informationen zum gewünschten Themengebiet bietet.

Trotzdem ist „Coaching für Katzenhalter“ ein lesenswertes Buch, nicht nur für Katzenneulinge. Petra Twardokus schafft es, das umfangreiche Themengebiet „Katzenpsyche“ anschaulich und nachvollziehbar darzustellen und gibt darüber hinaus viele wichtige Tipps für das Zusammenleben mit dem vierbeinigen Familienmitglied.

Info:

Petra Twardokus

Coaching für Katzenhalter

Gebundene Ausgabe, 176 Seiten

Franckh-Kosmos Verlag, 1. Auflage

ISBN: 978-3440114315

19,95 EUR

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Bei uns schneit es seit einigen Tagen. Redaktionskatze Fleckli ist der „fleckli-farbene“ Garten mehr als suspekt…

Ohne Worte! 😀

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Einer Gruppe von engagierten Züchtern gelang es, über 70 Maine Coons aus einer eskalierten Zucht zu bergen.

Die Tiere befinden sich in einem erbärmlichen Zustand. Sie sind krank und unterernährt und es stehen einige teure Operationen an. Nach einer beispiellosen Transport-Aktion quer durch ganz Deutschland wurden diese Not-Felle in unzähligen neuen Pflegestellen untergebracht und befinden sich nun in tierärztlicher Behandlung. Die entstehenden Kosten für Futter, Pflege, Tierarzt und Medikamente sind enorm.

Unsere Redakteurin Lisa Gomez Ringe zur Situation: „Eine befreundete Züchterin hat uns um Hilfe gebeten und wir haben Kontakt zu einer Freundin, die Tierärztin ist, hergestellt. Sie hat nun auch fünf Katzen übernommen, denen es extrem schlecht schlecht. Die anderen Fälle sind aber auch nicht grade besser, ganz im Gegenteil: Es ist wirklich katastrophal.“

Die Katzen werden derzeit kastriert und die medizinische Versorgung gewährleistet. Aber das alles kostet natürlich Geld… Mehr Informationen zum Fall gibt es hier: http://www.maine-coon-hilfe.de/FlyerAUE.pdf

Wir sind wirklich erschüttert von den Zuständen und werden der Maine-Coon-Hilfe ebenfalls eine Spende zukommen lassen!

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„Merkst Du etwas von der Wirtschaftskrise?“ „Nein, ich nicht. Du?“ Dieses Gespräch von zwei Kollegen hat mich gestern etwas nachdenklich werden lassen. In den Medien lautet die Antwort: Doch, wir merken etwas. Und nicht zu knapp…

Dass Pfotenhieb es aufgrund fehlender Vorbestellungen nicht in den Druck geschafft hat, ist sicherlich auch eine Folge der unsicheren wirtschaftlichen Situation. 5,99 EUR per Vorkasse für ein Magazin auszugeben, das man bisher nur auf dem Bildschirm gesehen hat – das fällt vielen Menschen schwer. Dennoch: Die bisherigen Vorbestellungen reichen zwar nicht zum Druck, zeigen uns aber ganz klar, dass es Leser gibt, die an Pfotenhieb glauben und uns treu bleiben!

Auch den Firmen fehlt das Geld an allen Ecken und Enden – da bleibt oft kein Pfennig für Anzeigen in einem relativ unbekannten Magazin übrig… Ein Medium rein durch Werbung zu finanzieren, wird zur Zeit darum unmöglich. Die Werbeeinnahmen brechen ein, die Leute sind nicht bereit, höhere Heftpreise zu zahlen – die Erfahrung machen auch viele große Zeitschriften. Doch auch vor dem Online-Markt macht die Krise nicht halt. Gestern erst verkündete kress.de, dass der Holtzbrinck-Verlag das Nachrichtenmagazin „Joomer.de“ dicht macht. „Die Verlagsgruppe Holtzbrinck stellt Ende Februar ihre Nachrichtenseite „Zoomer.de“ ein. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage wollen sich die Stuttgarter auf ihre Kernmarken konzentrieren, statt das Portal mit kostspieligen Marketing-Maßnahmen voranzubringen“, so der kress-Mediendienst. Der Druck auf den Anzeigenmärkten, der in den letzten Monaten erheblich zugenommen hat, stelle auf absehbare Zeit die ökonomischen Erfolgsaussichten in Frage, heißt es.

Den Medien geht es schlecht – die Erfahrung mache ich auch in meiner Festanstellung als Presseberaterin sowie in meiner freiberuflichen Tätigkeit für Firmen in der Tierbranche. Hier komme ich immer wieder in Kontakt zu Zeitschriften und Magazinen, denen es aufgrund fehlender Werbeeinnahmen zur Zeit extrem schlecht geht und die um jeden Preis eine weitere Werbeschaltung gewinnen wollen und müssen – zur Not über die Presseabteilung eines Unternehmens. „Presseanzeigen“ statt „Werbeanzeigen“, Pressearbeit nur gegen Cash – meiner Meinung nach keine Lösung. Abgesehen davon, dass ein Unternehmen, dem das Geld für Werbeanzeigen fehlt, auch kein Geld für Presseanzeigen hat, die genauso teuer sind… 😉

Ich hoffe, dass die Wirtschaftskrise nicht zu einer totalen Umschichtung der Medien führt und auch kleine Magazine überleben können – irgendwie. Doch sinkenden Anzeigeneinnahmen folgen höhere Heftpreise, eine schlechte Wirtschaftslage aber bringt nicht selten einen hohen Stellenabbau mit sich – und damit die Angst derer, die noch einen Job haben. Es wird auf jeden Cent geachtet – und vielleicht auch einmal auf die Tageszeitung oder das Lieblingsmagazin verzichtet.

Wie geht es weiter?

Foto: Gerd Gropp, pixelio.de

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Ihr mögt nicht nur für Hauskatzen, sondern auch für alle Arten von Großkatzen und Raubtieren? Dann dürfte Euch die Seite der European Carnivore Campaign interessieren!

EAZA 2009_Tafel_1 …die Homepage ist zwar auf Englisch, mit wenigen Sprachkenntnissen aber relativ leicht zu verstehen.

Zur Kampagne: „Carnivores are beautiful, chariasmatic animals. However beauty and charisma alone are not enough to ensure survival. Carnivores worldwide are confronted with challenges of our making. In Europe, carnivores face two contrasting groups of problems; one arising from an increase in their numbers and the other from a decline. The theme of this campaign, „Living Together“, addresses both of these. On the one hand it means acting to facilitate the survival of threatened and endangered carnivores and, on the other, learning to live with those which are increasing in number, encroaching our territory and generating the resumption of some age-old conflicts with human interests. If carnivores are to survive in Europe for future generations to enjoy, we need strategies to integrate their presence into modern life in a crowded continent.“ (Quelle: http://www.carnivorecampaign.eu/)

Auch die schönen Bilder sprechen für sich… Übrigens ist das Seminar „Catpower„, das im im Oktober 2009 in Remscheid stattfindet, Teil dieser Kampagne.

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Fernfahrer Carsten Stenzel hat ein großes Herz für kleine Kätzchen. Das bewies er, als er im April letzten Jahres zwischen Paletten und Gitterboxen acht völlig durchnässte und apathisch wirkende Katzenbabies fand.

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Da es sehr kalt war und die Mutter der Jungen nicht in der Nähe zu sein schien, nahm Stenzel sich ihrer an. Er wickelte sie in sein einziges Handtuch ein um sie zu wärmen und nahm sie mit in seinen LKW. Doch die Ladung musste dringend nach Italien, also blieb nicht viel Zeit um die Kleinen zu betüddeln. So fuhr er auf dem Weg zur öster­reichischen Grenze beim nächsten Tierheim vorbei. Dort konnte man ihm zwar sagen, dass die Katzen erst wenige Wochen alt sind und alle drei Stunden gefüttert werden müssen. Man schickte den Fernfahrer samt Notfall-Kätzchen aber wieder weg mit der Begründung, ein reines Hunde-Tierheim zu sein.

Anstatt die Katzenbabies ihrem Schicksal zu überlassen wie es das Tierheim tat, bewies der Fernfahrer Herz, besorgte in der nächsten Apotheke eine Spritze mit der er seine hungrigen Fahrgäste füttern konnte und fuhr mit den – an den Grenzübergängen gut versteckten – Katzen quer durch Österreich und Italien bis nach Santo Stino bei Venedig. Da Stenzel mit seinen geringen Italienischkenntnissen keine Chance sah, seine wertvolle Fracht gut unterzubringen, nahm er sie mit der nächsten Ladung einfach wieder mit nach Deutschland wo er wiederum versuchte, die Kätzchen in einem Tierheim unterzubringen. Doch – man kann es kaum fassen – auch dieses Tierheim wollte sie nicht aufnehmen, mit der Begründung nur für Tiere aus der Region zuständig zu sein.tsp2008_bukenbergerstenzel

Stenzel blieb also nichts weiter übrig, als die Katzen wieder im inzwischen neu beladenen LKW nach Italien und wieder zurück zu transportieren und unterwegs bestmöglich zu versorgen. Nach vier Tagen, rund 3.000 Kilometern Fahrt quer durch Europa und acht Grenzüberfahrten erhielt Carsten Stenzel von der Telefonauskunft die Nummer des Schlatthofs, der sich sofort bereit erklärte, die Katzen-Babies aufzunehmen.

Der Schlatthof ist ein Partner des Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. und dort erhielt der Fernfahrer Carsten Stenzel am 31. Ja­nuar 2009 für sein großes Engagement dann auch den mit 500 Euro dotierten ETN-Tierschutzpreis. Der Preisträger freute sich sichtlich über die Auszeichnung und kündigte an, sich von dem Preisgeld erst einmal ein Katzenkörbchen für seinen LKW zu kaufen, da er Katzen in Not auch in Zukunft wieder helfen werde.

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