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Archive for März 2009

Christine Schmiech, bekannt durch die schönen Illustrationen im Pfotenhieb-Magazin, besuchte für uns die Rassekatzenausstellung auf der hanseTier in Hamburg-Schnelsen (28.03. bis 29.03.09).

Hinter dem Schild „Ab hier keine Hunde!“ herrschte Unruhe, angespannte Stimmung, gelegentliches Miauen und Fauchen begleitet von hektischen Züchtern und deren Hinweis von schräg hinten „Vorsicht Katze!“ wenn ein Tier durch die Besuchermenge zum Richter getragen wurde.

Auf der Heimtier – Messe „hanseTier“ fand als besondere Attraktion die Rassekatzenschau des LIR e. V. (Liebhaber Internationaler Rassekatzen e. V.) mit rund 100 edlen Samtpfoten statt. Zusätzlich gab es einen IVV (Internationale Vereinigte Vereine) – Ring in dem die Katzen nach den Rassestandards bewertet wurden.

Im Jugend-Ring (Bewertung von 10 vorab ausgewählten Katzen zwischen 3 und 9 Monaten unterschiedlicher Rassen) beispielsweise erzielte eine hell-beige Maine Coon den Pokal und 50 Punkte für die schönste Farbe und die zierliche und äußerst gesprächige Siamkatze den ersten Preis in der Gesamtwertung, somit einen Pokal und 100 Punkte.

Den interessierten und zahlreichen Besuchern wurde erläutert, worum es bei der Bewertung des IVV ging und auch für drei kurze Rasseportraits über die Britisch Kurzhaar, Norwegische Waldkatze und Maine Coon nahm sich der Richter Zeit.

Weitere vertretene Rassen waren die Heilige Birma, Perser, Bobtails, Kartäuser, Neva Masquarade, Highländer, die Sibirische Katze und Bengal. Letztere eine jüngere Hauskatzenrasse mit dunkelbraunem Fell, Flecken auf dem grazilen Körper, Streifenzeichnung auf dem Kopf und ausdrucksstarken gleichmäßig grün gefärbten Augen, an denen kaum ein Besucher ohne Zwischenstopp vorbei kam.

Die jungen Besucher staunten nicht schlecht als eine Katze mit Brustgeschirr und Leine geführt wurde – das mache man doch nur mit Hunden! Zutraulich lies sich der angeleinte Couchpuma von neugierigen Kindern streicheln und die Besitzerin beantwortete geduldig alle Fragen.

Für große und kleine Besucher war die Rassekatzenschau eine ideale Veranstaltung, um etwas über die eine oder andere Rasse zu erfahren oder sich die Kontaktdaten von Züchtern zu holen.

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Vielleicht erinnert ihr Euch an den verwahrlosten Kater, den eine Stallkollegin und ich letzten Samstag ins Tierheim gebracht haben. Heute hat mir das Tierheim München ein paar Fotos von dem Kater, der mittlerweile „Ohrli“ heißt, weitergeleitet.

Frau Strauch vom Tierheim München schreibt folgendes: „Er ist wirklich derzeit das ärmste Tier, was wir hier haben. Aber wenigstens frisst er gerne und viel. Er ist sehr schmusig und vertraut unserer Pflegerin Steffi sehr. Ein Ohr lässt er sich fast überhaupt nicht behandeln, das andere zeigt schon ein wenig Besserung. Sein Köpfchen ist ganz heiß und er muss viele Medikamente nehmen, damit der Heilungsprozeß schneller voran geht. Sein Gleichgewichtssinn ist kaum vorhanden, so fällt er in seiner Box ständig um.

Erbarmungswürdig, der Arme. Aber er hat bei uns eine Rundumbetreuung. Wir alle hoffen sehr, dass er bald genesen sein wird und er ein schönes, katzengerechtes Heim findet.“

Ein paar Futterdöschen, die Fleckli und Sakura verschmäht haben, sind schon im Tierheim und helfen Ohrli hoffentlich, schnell wieder gesund zu werden. Wie es dann weitergeht weiß noch niemand – aber vielleicht findet sich ja ein schönes Heim für den Großen? Auf jeden Fall ist eins sicher: Er ist eindeutig ein Kämpfer…

Fundkater Ohrli (6)

Fundkater Ohrli (9)    Fundkater Ohrli (16) Fundkater Ohrli (10)

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Im März ist die Neuauflage des Buches „Katzen würden Mäuse kaufen“ im Heyne-Verlag erschienen.

…das Buch liegt mir schon seit drei Tagen vor, dennoch ist mir erst heute in der U-Bahn aufgefallen, was da auf der Rückseite steht… Habt ihr es entdeckt? 🙂

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Schlimm, wie manche Leute mit ihren Tieren umgehen… Hier eine kleine Geschichte, wie es nicht laufen sollte.

Wie einige von Euch wissen, halte ich nicht nur Katzen, sondern habe letzten Sommer auch mein „altes Jugendpony“ zurückgekauft. An Svenis Stall gibt es einige Katzen – diese sind aber alle kastriert und werden auch als „Stallkatzen“ mit Futter und eventueller tierärztlicher Hilfe versorgt. Heute Mittag fiel mir dort aber der Nachbarskater, der unseren Stallkater Jacky öfter angriff, auf. Er torkelte, hielt den Kopf schief, die Augen irrten ziellos herum – eigentlich Zeichen eines Schlaganfalls. Die Besitzer des Katers auf dem Nachbarhof interessierte das aber gar nicht: Das sei nur ein Hofkater. Er würde bei ihnen fressen, ja – aber „gehören“ würde er ihnen nicht. Wir könnten ihn gerne zu den Heuballen zum Sterben legen.

In der Zwischenzeit hatte meine Stallkollegin den Kater eingefangen. Sonst sehr scheu und aggressiv ließ er sich ohne Klagen einfangen, hing aber in ihren Armen und schien gar nicht zu begreifen, was überhaupt mit ihm geschah. Jetzt konnten wir ihn auch näher in Augenschein nehmen: Beide Ohren sahen sehr schlimm aus, waren eine einzige Wunde – ein Auge war trüb, ansonsten war er einfach sehr ungepflegt. Doch was tun? Einfach sterben lassen konnten wir ihn nicht. Ihn von einem Tierarzt zu erlösen schien die bessere Möglichkeit.

Also ab zum nächsten Tierarzt. Diagnose: Der Kater sei sehr verwahrlost, hätte eine schlimme Ohrentzündung, weshalb er sich beide Ohren bis auf das Fleisch kratzen würde. Diese Entzündung könnte auch der Grund für seine Orientierungslosigkeit und den Nystagmus der Augen sein. Ansonsten hätte er Flöhe, Läuse, sei sicherlich auf verwurmt, vielleicht hätte er auch FIP und Co. – er sei aber fieberfrei. Aufgepäppelt werden müsste er in jedem Fall, hätte unter professioneller tierärztlicher Behandlung aber eventuell eine Chance. Frau Senger behandelte ihn sogar kostenlos – an dieser Stelle vielen Dank! 🙂

Einschläfern lassen? Zum Tierheim bringen? Diese Wahl wäre wahrscheinlich jedem schwer gefallen. Im Endeffekt siegt die Hoffnung, dass Mr. Kater sich bekrabbelt und vielleicht einen Platz auf dem Gnadenhof, den das Tierheim München betreibt, oder als Freigänger findet. Mittlerweile ist der Kater im Tierheim München, wenn er uns auch auf der Fahrt durch sein Hecheln und weiteres Augen-Verdrehen etwas Sorgen gemacht hat… Hoffen wir, dass er überlebt.

Auch, wenn es bei Euch als Pfotenhieb-Lesern wahrscheinlich unnötig ist: Wer ein Tier hält, muss sich darum kümmern können! Dass Bauernhofkatzen keine Rundum-Betreuung wie Hauskatzen erhalten ist völlig verständlich. Dennoch: Etwas Futter, eine Kastration, vielleicht regelmäßige Impfungen oder Wurmkuren oder der Gang zum Tierarzt, falls es dem Tier schlecht geht, muss doch sein! Oder ist das zuviel verlangt?

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Nach der Themen- und Quellensuche für das neue Pfotenhieb-Magazin haben wir uns etwas unter den Neuerscheinungen in der Katzenbuchwelt umgesehen.

Das Ergebnis: Nicht nur von „Verhaltensmedizin der Katze“ von Sabine Schroll gibt es eine veränderte Neuauflage, sondern auch von Grimms „Katzen würden Mäuse kaufen„. Ein paar Neuerscheinungen besprechen wir im neuen Pfotenhieb-Magazin – wer jetzt schon Neugierig ist, kann gerne im Pfotenhieb-aStore bei amazon.de stöbern! Hier haben wir Buchempfehlungen aus der Redaktion zusammengefasst. Unsere „Lesenswertes„-Seite auf der Pfotenhieb-Homepage ist leider schon etwas veraltet – auch hier arbeiten wir an einer Aktualisierung.

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Liebe Pfotenhieb-Leserinnen und Leser,

wir danken Ihnen für die zahlreichen Vorbestellungen des ersten gedruckten Pfotenhieb-Magazins! Leider haben wir die benötigte Anzahl von Abonnenten auch fast zwei Monate nach dem Stichtag nicht erreicht – Pfotenhieb wird also definitiv nicht gedruckt erscheinen.

Um das Magazin nicht einstellen zu müssen, werden wir nun vorerst auf eine bezahlte Online-Version umsteigen. Natürlich gibt es auch hier wieder viel zu organisieren und zu klären, von den Bezahlmodalitäten über verschiedene Download- und Versandmöglichkeiten bis zu eventuellen Abonnements. Schließlich soll das „neue“ Pfotenhieb noch besser werden… Bis zum Erscheinen der nächsten Ausgabe wird es darum noch etwas dauern. Haben Sie aber etwas Geduld, wir halten Sie aber auf dem Laufenden! Bis dahin finden Sie in unserem Blog unter https://pfotenhieb.wordpress.com/ Aktuelles aus der Katzenwelt sowie zur „neuen“ Erscheinungsweise von Pfotenhieb.

Ach ja: Natürlich gilt die Bestellung des Printmagazins nicht gleichzeitig für die kostenpflichtige Online-Ausgabe.

Viele Grüße an Sie und Ihre Katzen,

Die Pfotenhieb-Redaktion

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Manche Leser sind überrascht, wenn sie zufällig ein Foto ihrer Katze in unserem Magazin finden. Doch die Bildrechte liegen nicht immer beim Katzenhalter, sondern meistens beim Fotografen…

Wir versuchen, Pfotenhieb nicht nur durch professionelle Texte, sondern auch durch ebensolche Fotos von anderen Magazinen abzuheben. Darum erhalten wir viele Bilder von renommierten Fotografen oder kaufen die Rechte von Bildagenturen – all diese Bilder zu sämtlichen Themen selber zu fotografieren wäre gar nicht möglich… Natürlich veröffentlichen wir kein Foto, ohne vorher die Veröffentlichungsrechte zu klären! Dennoch schreiben uns manchmal Katzenhalter an, die durch Zufall ein Foto ihrer Katze bei uns im Heft finden. Nicht immer sind diese Katzenhalter mit dem Artikel, in dem ihr Tier abgebildet ist, zufrieden – und viele sind entsetzt, dass sie nicht informiert wurden oder ihnen der Artikel vor Veröffentlichung zur Durchsicht und Abnahme zugesendet wurde.

Dennoch ist alles halb so schlimm… 😉 Natürlich klären wir die Rechte jedes Fotos vor der Veröffentlichung und nennen auch Fotografen, Bildagentur oder Urheber im Heft (oder im Blog). Warum wir nicht den Katzenhalter oder -Besitzer nennen? Nun, das ist recht einfach: Das Copyright solcher Bilder liegt in der Regel beim Fotografen oder der Bildagentur und nicht beim Katzenbesitzer. Entsprechend klären wir auch die Veröffentlichungsrechte mit dem Urheber –  nicht immer möglich ist es möglich, den Besitzer der abgebildeten Tiere ausfindig zu machen und zu informieren.

Wie gesagt: Wir nennen den Urheber jedes Bildes im Magazin. Wer uns also Fotos seiner Katzen zur Veröffentlichung gesendet hat, sollte nun keine Panik kriegen. Drucken wir diese ab, wird er natürlich namentlich als Fotograf genannt.

Katzenhalter, die ihre Tiere von einem professionellen Fotografen ablichten lassen und diesem die Bildrechte überlassen, sollten aber damit rechnen, ihre Tiere ab und an in diversen Veröffentlichungen wiederzufinden… 😉 Natürlich ist es auch nicht möglich, hier nachträglich ein Honorar von uns (oder jedem anderen Magazin) zu fordern. Schließlich wurden die Veröffentlichungsrechte ja vom Urheber, also dem Fotografen, erkauft. Hier gibt es auch keinen Anspruch auf Nennung des Katzenhalters unter dem Bild.

Wer das nicht will, sollte schon beim Shooting die Bildrechte klären und sich schriftlich bestätigen lassen, dass der Fotograf keinerlei Rechte am Bild hat.

…alle anderen dürfen sich freuen, wenn ihre Katze ein kleines bisschen Berühmtheit erlangt! 🙂

Foto: pixelio.de, Michael Lemke

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