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Archive for Oktober 2009

Gerade erhielten wir eine Pressemitteilung der Katzenhilfe Westerwald, die sich seit langer Zeit für die Kastrationspflicht in Deutschland einsetzt.

Klaus Steves, pixelio.de„Sehr geehrte Damen und Herren,

überheblich bemängeln wir unsere europäischen Nachbarn, die nicht in der Lage sind die unzähligen „Streunerhunde“ die Ihre Großstädte bevölkern in den Griff zu bekommen. Wir beklagen uns über die rohe Vorgehensweise in diesen Ländern, dass dort so wenig für den Tierschutz getan wird und verschließen dabei die Augen vor dem Tierleid im eigenen Lande. Streunende Katzen überschwemmen unser Land. Unzählige Freilebende Tiere kämpfen täglich ums Überleben. Zahllose kranke, verletzte, verwahrloste, unversorgte und leidende Katzen prägen gerade in unseren ländlichen Gegenden das Straßenbild. Wie lässt sich das mit den Gesetzen unseres Landes, wo der Tierschutz sogar im Grundgesetz verankert und Staatsziel ist, vereinbaren? Wir fordern eine Katzenschutzverordnung für Deutschland.

Die Tierheime sind finanziell und personell schon lange nicht mehr in der Lage die riesige Katzenschwemme zu kontrollieren oder gar ein Obhutsverhältnis einzugehen. Es kann nur noch einzeln und punktuell geholfen werden. 90% der Tierschutzvereine hangeln sich so von einem Aufnahmestopp zum nächsten, 50% der Tierschutzvereine droht die Insolvenz. Amtsveterinäre wollen Heimtiere aus Kostengründen entweder übersehen oder töten, anstatt sich mit Weitsicht und vor allem in Vorbildfunktion dem Thema zu stellen. Wir brauchen im Sektor Katzenschutz eine bundeseinheitliche Regelung, der Bund schiebt die Verantwortung aufs Land, das Land auf den Bund, der Bund aufs Land, das Land auf die Kommunen, die Kommunen auf den Kreis, der Kreis an die Kommunen, die Kommunen an das Veterinäramt. Was bleibt auf der Strecke? Mensch, Tier und Umwelt. Der Gemeinde- und Städtebund reagiert seit Jahren nicht! Die Kommunen sollen weiterhin Willkür betreiben, das Ergebnis aus dem Handeln steht auf unseren Straßen! Polizei, Städte und Gemeinden sind mit ihren Aufgaben vollkommen überfordert und benötigen Vorgaben.

Im Hinblick auf die Kastration und Kennzeichnung der Tiere brauchen wir eine Verordnung, in der Art wie sie am 22.09.2008 in der Stadt Paderborn vorbildlich durch eine einfache Satzungsänderung ermöglicht wurde. In Österreich hat man zur Lösung dieses Problems bereits am 01.01.2005 entsprechende bundesweite Verordnungen erlassen. Bauern und sonstige Leidproduzierende Quellen stehen in der Verantwortung. Damit werden der Mensch, das Tier und die Umwelt entlastet, ohne auch nur einen Cent an Steuergelder zu verschwenden. Die Verantwortlichen jedoch zögern, befürchten zusätzliche finanzielle Belastungen und ignorieren die Ratschläge und Hilferufe der Fachleute. Die Auswirkungen spüren die bedürftigen Tiere, die Tierfreunde und Tierschützer.

Können Sie den Ball stoppen, der von einem zum anderen geworfen wird, können Sie einen Beitrag dazu leisten, dass das vollkommen unnötige Leid endlich aufhört, noch bevor es in Deutschland keinen ehrenamtlichen Tierschutz mehr gibt, weil er aus chronischer Überforderung sein Amt eingestellt hat? Anstatt staatlicher Rückenstärkung und bundeseinheitlicher Rechtssicherheit bekommen wir Genickschläge, so wollen wir nicht mehr weiter machen! Ca. 3.000 Tierheime und Tierauffangstationen, Jagdverbände sowie über 30.000 Tier- und Umweltfreunde fordern die Katzenschutzverordnung für Deutschland. Bitte unterstützen Sie diese dringende Forderung. Bekennen Sie sich zum Tierschutz, als gesamtgesellschaftliches Anliegen mit Verfassungsrang.

Der Tierschutz bietet derzeit noch alles an Rüstzeug, damit der Staat dem Staatziel nachkommen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung
– kein Heimtier gehört unversorgt auf die Straße -“

Foto: Klaus Steves, pixelio.de

Weitere Infos zu dem Thema Kastrationspflicht gibt es auch auf den Pfotenhieb-Seiten: Kastrationspflicht und Katzensteuer.

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Liebe Leser,

alle Artikel sind geschrieben, alle Bilder gefunden – das neue Pfotenhieb-Heft kommt nun endgültig Anfang Dezember. Zwar hat uns die Umstellung auf eine kostenpflichtige Erscheinungsweise einen kleinen Dämpfer versetzt (gut, über 10.000 Leser der kostenpflichtigen Ausgabe waren auch nicht zu toppen! :D), aufgeben ist aber nicht drin. Darum gibt es bald wieder ein neues Heft von Katzenfreunden für Katzenfreunde und auch einigen Extras für Euch, die den kleinen Unkostenbeitrag wieder aufheben sollten:

Um auch Euch ein kleines Geschenk zu machen, haben wir einige Futtershops angesprochen und einige Rabattgutscheine für Euch ergattern können. Zudem gibt es passend zur Weihnachtszeit viele Gewinnspiele und Verlosungen sowie wie gewohnt tolle Artikel rund ums Thema Katze:

Neues auf dem Futtermarkt: Welche neuen Futtersorten gibt es, wo haben die Hersteller die Zusammensetzung geändert? Wir bringen Sie auf den aktuellen Stand!

Abfall in der Dose?: Tierische Nebenprodukte finden sich in fast jedem Katzenfutter. Doch was unterscheidet die Nebenprodukte vom „richtigen“ Fleisch?

Erste Hilfe für die Katze: Was tun im Notfall?

Hinter den Kulissen von Tiere suchen ein Zuhause: Wie läuft ein Dreh der bekannten Fernsehshow ab?

Wohnungsgestaltung: Die dritte Dimension macht auch die kleinste Wohnung zu einem Abenteuerspielplatz für Katzen.

Dieses und viel mehr findet ihr im nächsten Pfotenhieb-Heft. Weitersagen! 🙂

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Unser heutiger „Notfall“ ist zwar keine Katze – verschmust und frech ist Haflinger Sveni trotzem. Da ich jede Chance nutzen will, um Sveni ein schönes neues Zuhause bieten zu können, begleitet er nun auch den Pfotenhieb-Blog.

Aus Zeitgründen muss ich mich leider von meinem Haflingerwallach „Sveni“ trennen. Sveni ist etwa 19 Jahre alt, könnte aber auch ein oder zwei Jahre jünger sein. Er ist nur 1,40 m groß, allerdings sehr gut bemuskelt – da er aber sein Leben lang nur leichte Reiter getragen hat, würde ich ihn nicht als Gewichtsträger verkaufen. Ungeachtet seines Alters und seiner Rasse ist er absolut kein Anfängerpferd: Er hat einen typischen Haflinger-Dickschädel und braucht darum eine starke Hand. Ist die Rangordnung geklärt, ist er aber ein wahres Traumpferd und eine Versicherung im Gelände. Ich reite ihn aktuell Freizeit ohne Gebiss mit einem baumlosen Sattel, er punktet aber auch in Sachen Dressur und hat viel Spaß an kleineren Sprüngen. Im Frühling haben wir mit Bodenarbeit nach Parelli begonnen und in Sachen Trail macht ihm so schnell keiner was vor – ein echter Allrounder also!

Leider hat Sveni eine Pollenallergie, so dass er im Sommer unter einer Reizung der Atemwege leidet. Mit Plantagines und homöopathischen Medikamenten ist er aber ohne große Einschränkunen reitbar, im Winter ist er symptomfrei. Sveni muss aufgrund seines Gesundheitszustandes regelmäßig bewegt werden, damit die Atemwege gut durchblutet werden und jeder Rest von Schleim abgehustet wird. Darum sollte er mehr als „nur“ ein Beistellpony sein, sondern gefordert werden! Er verdient jemanden, der öfter als nur am Wochenende nach ihm schauen kann… 😉

Ich habe Sveni schon einmal im Jahr 2001 verkauft und erst letztes Jahr zurückgekauft. Zwischendurch stand er sieben Jahre lang alleine überwiegend in der Box. Er hat sich aber wieder sehr gut in die Herde eingefunden und ist sehr sozial und psychisch stabil, auch alleine ausreiten ist kein Problem. Im Moment ist er sehr glücklich und zufrieden, darum möchte ich Sveni den Stress eines erneuten Platzwechsels ersparen. Falls möglich wäre es toll, wenn er in seinem aktuellen Stall (Sommer Offenstall, Winter Box mit ganztägigem Koppelgang, Vollpension, tolles Ausreitgelände und kleiner beleuchteter Außenplatz, 85778 Haimhausen, Kreis Dachau) stehen bleiben könnte. Svenis Reitbeteiligung könnte bei Interesse übernommen werden.

Vielleicht sucht ja jemand mit einer starken Hand und Pferdeerfahrung einen zuverlässigen Freund?

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Vor Kurzem hatten wir von der Abmahnwelle von Jack Wolfskin berichtet. Die Firma hatte sämtliche Kleinunternehmer, die in Logos oder auf Textilien Pfoten oder Tatzen verwendeten, abgemahnt.

Nun kommt die Entwarnung: Jack Wolfskin knickt nach Protesten komplett ein. Hat der gesunde Menschenverstand doch gesiegt? 😀

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Viele Katzenhalter schwören auf Bachblüten und spezielle Mischungen wie zum Beispiel die bekannten Rescue- oder Notfall-Tropfen bei emotional aufregende Situationen wie Transport, Geburt oder Gewitter. Doch der oft in den Tropfen enthaltene Alkohol wird nicht von allen Tieren gerne angenommen und auch oft nicht vertragen… Gerade für Katzen ist Alkohol oft schädlich, wird er doch vom Körper nicht abgebaut.

Viele Naturheilpraktiker gehen darum dazu über, Bachblüten für Tiere ohne Alkohol anzumischen. Nun gibt es auch die bekannten Original RESCUE® Tropfen aus England speziell für Tiere ohne Alkohol – eine Erleichterung für alle Katzenfreunde, die ihre Notfall-Tropfen auch über die örtliche Apotheke beziehen möchten.

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Die Abmahner sind wieder am Start… Neuerdings hat sich der Outdoor-Hersteller Jack Wolfskin darauf versteift, Firmen und Kleinunternehmer abzumahnen. Der Grund: Die Verwendung einer Pfote auf Marketing-Materialien und in Logos…

Jack Wolfskin sieht bei der Verwendung einer Pfote im Logos, Namen und auf Marketing-Materialien seine Markenrechte verletzt – auch dann, wenn es sich nicht um die Wolfskin-Tatze handelt: Artikel bei Werbeblogger.de. Seit 2009 läßt Jack Wolfskin laut Wikipedia.de auch Kleinunternehmer abmahnen, die Pfotenabdrücke wie z.B. Katzenpfoten als Logo verwenden.

Bisher sind wir noch nicht ins Visier der Abmahn-Anwälte geraten – und eventuell sollten wir uns auch schön ruhig verhalten, um nicht auf uns aufmerksam zu machen… 😉 Allerdings finden wir die Aktion des Outdoor-Herstellers anmaßend und dreist, bekennen uns offen zu unserem (als Marke eingetragenen) Pfotenhieb-Logo und sehen nicht ein, warum es überhaupt möglich sein soll, sich einen natürlichen Gegenstand wie eine Tatze oder Pfote lizensieren zu lassen. Verdammt, erhalten unsere Redaktionskatzen bald auch eine Abmahnung? Jede von ihnen hat schließlich vier. Allerdings sind das Katzenpfoten und keine Wolfstatzen – auch das sollte sich Wolfskin einmal vor Augen führen…

Nicht desto trotz: Eine Klage würde Pfotenhieb und sicherlich auch uns in den Ruin treiben. Hoffen wir also, dass die Anwälte bald von etwas gesundem Menschenverstand erleuchtet werden.

Weitere Infos gibt es hier:

Artikel in der taz

Artikel bei spiegel.de

Artikel bei werbeblogger.de mit weiteren Quellenangaben

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…jetzt wisst ihr, was passiert ist, wenn das neue Pfotenhieb-Heft auf sich warten lässt… 😉

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