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Archive for Dezember 2009

Habt ihr schon einmal etwas von Loki gehört? Nein? Dann wird es Zeit!

Lokis Welt. Foto: Helena Schneider

Lokis Welt. Foto: Helena Schneider

Ab sofort berichtet die freche kleine Katze regelmäßig in ihrer eigenen Kolumne auf pfotenhieb.de von ihrem Leben als Haustigern und den komischen Geflogenheiten ihrer Dosenöffner. Gleich heute geht es los mit dem Thema „Nomen est omen“. Neugierig geworden? Hier geht es zu Lokis erstem Streich aus der Feder von Helena Schneider!

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Es schneit!

Endlich ist es soweit: Ein feiner weißer Flaum liegt über dem Münchner Norden. Nicht viel, aber immerhin ein Anfang… Während sich die Nachbarskinder riesig über die nun viel größeren Chancen auf weiße Weihnachten freuen, sind Fleckli und Sakura ganz anderer Meinung.

Iiiih, Schnee! Fleckli im Februar 2009.

Iiiih, Schnee! Fleckli im Februar 2009.

Wurde die weiße Pracht draußen noch neugierig durch das Fenster beobachtet, verging unseren beiden Mäusen die Freude beim Betreten der Terrasse. Iiihh, das ist ja kalt… Aber gut, was solls – raus ins Revier und die seltsame Veränderung ganz genau untersuchen! Aber das ist ja… Gerade in Flecklis Gesicht (sie hat eine unbeschreibliche Mimik!) sah man es arbeiten. Das kenne ich doch… Das ist doch… Ein Fuß in den nassen Pappschnee auf der Rasenfläche gesetzt und schnell wieder zurückgeruder. Iiiiih, genau das war es... Fleckli kann in Sekundenschnelle ihr gesamtes Fell aufstellen, wie ein Igel in Verteidigungsposition – nur mit weichem, weißen Katzenfell statt mit Stacheln. Und das genau passierte in diesem Moment: Aus der zierlichen Katze mit dem dreifarbigen Fell wurde blitzschnell ein weicher, weißer Schneeball mit fleckenförmigen Schmutzflecken. Ab ins Haus – natürlich mit dreckigen Pfoten…

Unsere kleine Wildkatze Sakura dagegen ging zum Angriff über. Mit nach hinten gedrehten Ohren und einem halben Klobürsten-Schwanz wurden die weißen Flocken, die da völlig überraschend vom Himmel fielen, genau beobachtet – und dann ging es mit schlagendem Schwanz schnell in Richtung Gebüsch. Ganze fünf Minuten hielt sie es draußen aus, inspizierte ihr Revier ganz genau (Nicht, dass der doofe rote Nachbarskatzer die Situation ausnutzt…), dann ging es blitzschnell auf die warme Heizung im Wohnzimmer. Natürlich ebenfalls mit nassen Pfoten… Aber was solls, schließlich schneit es nicht jeden Tag!

Ich bedauere nur eins: Dass die Akkus meiner Kamera mal wieder leer waren… Aber gut, dann muss ein Foto vom Februar als kleine weihnachtliche Einstimmung reichen!

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Mich hat die Kritik von Bibiane zu den aktuellen Themen in Pfotenhieb-Blog sehr getroffen. Keinesfalls hatten wir die Absicht, irgendwem ein schlechtes Gewissen wegen dem Scheitern der Pfotenhieb-PDF-Magazins zu machen…

Bei einem erneuten Durchblick der aktuellen Blog-Themen ist mir aufgefallen, dass es tatsächlich mehr im die aktuelle Medienkrise, die Zukunft der Online-Medien, um Umfragen zu Online-Bezahl-Medien und das „letzte“ Pfotenhieb-Heft geht als um Ausschnitte aus dem Katzenleben. Das haben wir nicht wirklich beabsichtigt, allerdings gibt es hierfür auch eine ganz einfache Erklärung: Seit dem Sommer haben wir die Möglichkeit, direkt auf der Pfotenhieb-Seite Artikel einzustellen – diese gab es bisher im Blog, nun erscheinen sie auf pfotenhieb.de.

Der Blog selber soll ein kleines Sprachrohr der Redaktion sein, eine Art Tagebuch – und da uns die aktuelle Medienkrise natürlich sehr interessiert (auch aus rein professioneller Neugier) beschränken sich die meisten Blogbeiträge auf deraritge Themen. Das ist aber keinesfalls eine Kritik am Leser – und wenn unsere eigenen Erfahrungen und vielleicht auch etwas Unverständnis gegenüber den Ergebnissen einiger Studien hier hineinspielen, ist dies keinesfalls als Vorwurf zu werten.

Eventuell ist das mit den typischen „Raubkopieren ist eine Straftat“-Werbespot vor dem Kinofilm oder dem Anlaufen der gerade gekauften DVD zu vergleichen: Diese erreichen auch immer genau die falsche Gruppe – nämlich die Leute, die für Kino und Filme Geld ausgeben. In Raubkopien ist dieser Abschnitt natürlich immer herausgeschnitten… 😉

Wir werde aber versuchen, wieder mehr „kätzische“ Themen in den Blog zu bringen – denn dafür war er ja ursprünglich gedacht!

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Leider lassen sich auch Online-Angebote nicht umsonst erstellen – diese schmerzhafte Erfahrung müssen Tausende von Start-Up- Unternehmen und Redaktionen Jahr für Jahr machen.

Denn warum soll man für etwas zahlen, was man bisher umsonst bekommen hat? Die Gesellschaft für Konsumforschung GfK in 17 Ländern 16.800 Menschen danach befragt, wie es um die Zahlungsbereitschaft für Informationen aus dem Internet steht. Das Ergebnis: 80 Prozent der Befragten sind nicht bereit, für Bezahlinhalte im Netz zu zahlen – so ein aktueller Artikel auf Spiegel Online. Ganz im Gegenteil: Ein Drittel der Befragten will nicht nur kostenlose Inhalte im Netz finden, sondern fordert zudem Inhalte ohne Werbeeinblendung. In Deutschland sind sogar 47 Prozent der Meinung, das Internet sollte kostenlos und werbefrei sein. Nur 46 Prozent akzeptieren Werbung, damit kostenlose Inhalte weiterhin bestehen könnten. In Deutschland sind nur neun Prozent der Bundesbürger bereit, für hochwertige Informationen im Internet zu zahlen.

Die Frage ist: Wie sollen Inhalte im Netz so finanziert werden? Die Erstellung hochwertiger Informationen kostet Geld – auch dann, wenn das Ergebnis nicht in den Druck geht. Leider haben auch wir die Erfahrung gemacht, dass der Endkunde dieses oft vergisst – selbst die Einführung von Werbeanzeigen ab dem zweiten kostenlos erscheinenden Pfotenhieb-Magazin im Oktober 2007 hat uns große Kritik und böse Leserbriefe eingebracht.

Doch Domainmiete, Porto, Telekommunikation und der Einkauf von Fotos und Fachliteratur kostet Geld – selbst dann, wenn eine Redaktion unentgeltlich in ihrer Freizeit arbeitet. Und das ist auch keine Lösung auf Dauer… Bei der Einführung des kostenpflichtigen Pfotenhieb-Heftes im Juni 2009 war plötzlich nur noch ein kleiner Bruchteil der ehemals 10.000 Leser an Pfotenhieb interessiert – wir können die Studien somit aus eigenen Erfahrungen bestätigen, auch wenn uns leider nicht ganze 9 Prozent der Leser erhalten geblieben sind. Die Voranmeldungen für den Pfotenhieb-Druck waren sehr viel besser – aber auch nicht so gut, dass sich der Druck finanziell gerechnet hätte.

Hoffen wir, dass kostenpflichtige Online-Inhalte für E-Book-Reader und iPhone irgendwann eine Chance bekommen!

Quelle: Spiegel Online

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Nur noch im Dezember

Vor zwei Wochen ist die leider letzte Pfotenhieb-Ausgabe erschienen. Vielen Dank für Eure lieben E-Mails und aufmunternden Worte! Uns ist die Entscheidung, die PDF-Ausgabe einzustellen, nicht einfach gefallen – aber es tut gut, zu lesen, wie gut Euch Pfotenhieb gefallen hat und dass ihr hofft, dass es doch noch irgendwie mit unserem kleinen Magazin weitergeht.

Mittlerweile haben wir Pfotenhieb „offiziell“ zum 1. Januar 2010 als Unternehmen abgemeldet – im Zuge der Gewerbeabmeldung dürfen wir ab Januar keine Hefte mehr verkaufen oder anderweitige Einnahmen zum Beispiel durch Werbeanzeigen verzeichnen. Aus diesem Grund können wir Euch das aktuelle Heft leider nur noch bis zum 30. Dezember anbieten – durch die langen Banklaufzeiten dürfen wir bei Zahlung per Banküberweisung/Vorkasse nur noch Bestellungen vor dem 22. Dezember akzeptieren. Zahlungen per PayPal können natürlich noch bis zum 30. Dezember getätigt werden.

Soweit zum aktuellen Status… 😉 Vor Weihnachten gibt es aber sicherlich noch den ein oder anderen Eintrag, darum jetzt noch keine offiziellen Glückwünsche für die Feiertage! 😛

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