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Archive for Januar 2010

Beim IT-Verlag O’Reilly haben die elektronischen Bücher die Verkaufszahlen für gedruckte Ausgaben überstiegen – der E-Book-Absatz des Verlages ist so im Gegensatz zu 2008 um 104% gestiegen!

Laut O’Reilly ist der Printmarkt so immer noch ausschlaggebend für den Verlag, dennoch würde der Absatz von elektronischen Büchern schneller zunehmen als geglaubt.

Natürlich könnte man jetzt hinzufügen, dass die Publikationen von O’Reilly vor allem für technikaffine Menschen gedacht sind. Trotzdem: Es gibt schließlich auch genug Internetnutzer, die man grundsätzlich als nicht technikbegeistert einstufen könnte. Wachsen Markt und Buchangebot weiterhin so schnell, werden E-Books bald ein fester Bestandteil des Buchmarktes sein – wahrscheinlich auch für technik-unaffine Menschen. Alles eine Frage der Bedienbarkeit der neuen Reader!

Quelle: O’Reilly

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Buch oder Kindle? Copyright: Amazon.com, Inc.

Buch oder Kindle? Copyright: Amazon.com, Inc.

Ein Stück Plastik ist umweltfreundlicher als ein Buch? Ja! Laut einer Studie der Cleantech Group ist der Amazon Kindle nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich: 1,074 kg an CO2 spart man ein, wenn das Kindle eine Lesegewohnheit von drei Büchern pro Monat über vier Jahre ersetzt. Die für die Produktion des Kindles aufgebrachten CO2- Werte „lohnen“ sich schon während des Lesen des 23. Buches. Stromkosten wurden bei der Studie aber wahrscheinlich nicht mit eingerechnet…

Bei der Herstellung von vielfarbigen Magazinen ist die Bilanz bestimmt noch besser. Mhh, ich finde für E-Books geeignete E-Magazine immer attraktiver! 😀

Quelle: Trendscharf

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Zucker im Katzenfutter

Eine gute Nachricht für Miamor-Fans: Das Mittelklassefutter ist wieder ohne Caramel erhältlich. Der ein oder andere wird sich jetzt fragen, was Caramel im Katzenfutter zu suchen hat oder warum es so schlimm ist.

Zucker im Katzenfutter: Unnütz und gefährlich. Foto: S.Hainz, pixelio.de

Zucker im Katzenfutter: Unnütz und gefährlich. Foto: S.Hainz, pixelio.de

Hier helfen wir gerne nach! Nachdem viele Tierfutterproduzenten verkündeten, Zucker hätte keinen ernährungsphysiologischen Wert für die Katze, die zudem auch nichts Süßes schmecken können, waren viele Katzenfreunde verwirrt. Ist Zucker im Katzenfutter denn wirklich schlimm?

Wir stellen die Frage jetzt einmal anders herum: Wenn Zucker keinen Wert für den Organismus der Katze hat und noch nicht einmal das Geschmackserlebnis für unsere Fellnasen verbessert – was hat es dann im Katzenfutter zu suchen?

Zucker lässt das Futter durch die leichte Caramel-Farbe leckerer aussehen – und selbst, wenn wir Menschen kein Katzenfutter essen, beeinflussen Geruch und Geschmack unsere Kaufentscheidung. Soweit so gut, die Erklärung ist einfach – doch sie macht rechtfertigt den Zucker im Katzenfutter noch lange nicht! Egal, wie schmackhaft „gezuckertes“ Katzenfutter auf uns Menschen wirkt, in der Katzenernährung bleibt Zucker ein billiger Füllstoff ohne ernährungsphysiolischen Wert.

Katzen können zwar nicht wie wir an Karies erkranken, der umgangssprachliche Katzenkaries wird durch Läsionen am Zahnfleischrand erzeugt. Dennoch kann der Zuckerzusatz im Futter vom kätzischen Organismus nicht abgebaut werden, belastet die Bauchspeicheldrüse, führt zu Übergewicht und kann Diabetes hervorrufen.

Alles gute Argumente gegen den Einsatz von Zucker im Katzenfutter. Schade, dass manche Hersteller immer noch mehr Wert auf die Augen des Menschen legen als auf die Gesundheit der Katze…

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Nach vielen (für Euren Geschmack wahrscheinlich zu vielen? :D) Artikeln über E-Books und die Zukunft der digitalen Medien gibt es endlich wieder einen kritischen Artikel zum Thema Katzenfutter! 🙂

Miamor Ragout Royale. Quelle: www.zooplus.de

Miamor Ragout Royale. Quelle: http://www.zooplus.de

Vielleicht erinnert ihr Euch an die Rezepturänderung bei Miamor Ragout Royale: Der Herstellern Finnern hatte Anfang 2009 das Katzenfutter nicht nur mit neuen Varianten ergänzt, sondern auch um den Zusatzstoff „Caramel“ in der Rezeptur.

Die neue Zusammensetzung laut Packungsaufschrift: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (mind. 10 % der genannten Sorte, bei Fisch 5%), Fisch und Fischnebenerzeugnisse, Mineralstoffe, Caramel. Die alte Zusammensetzung las sich sehr viel besser: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (bei Fischvarianten zusätzlich Fisch und Fischnebenerzeugnisse), Mineralstoffe. Statt ehemals „60 Prozent Geflügel“ waren es plötzlich nur noch 40 Prozent.

Nun scheint Finnern zurück zu alten Werten gefunden zu haben: Nach mehrfachen Protesten von Katzenfreunden, deren Katzen die neue Rezeptur teilweise verweigerten und die den Sinn des neuen Zusatzstoffes nicht einsahen, ist Miamor nun laut der Produktbeschreibung im Online-Shop zooplus wieder in der alten Zusammensetzung zu erhalten: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (mind. 10 % der genannten Sorte, bei Fisch 5%), Fisch und Fischnebenerzeugnisse, Mineralstoffe. Geblieben ist die neue Sorte mit Kaninchen, die die alte Sorte „Forelle“ ersetzte. Bei den Produktabbildungen auf der Finnern-Homepage ist nun wieder die Aufschrift „mit 60% Geflügel“ zu lesen – allerdings brachten sie Anfang 2009 auch das Datenblatt nicht auf den neusten Stand. In natura gesehen habe ich die neuen Sorten aber noch nicht.

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Jajaja, ich weiß – als echter Kindle-Fan sollte ich nicht rechts und links schauen. Tue ich doch… 😛 Die neuen Errungenschaften der E-Book-Szene bringen nämlich mittlerweile wahnsinnig spannende Projekte hervor – wie zum Beispiel einen Reader mit biegsamem Bildschirm.

Pressefoto Skiff

Pressefoto Skiff

Sowohl Manager-Magazin als auch Spiegel berichten von dem „Skiff“ genannten E-Book Reader, der auf der CES in Las Vegas das erste Mal vorgestellt wurde. Die Stärken des Modells: Er ist mit einer Diagonale von 11,5 Zoll größer als die meisten anderen E-Book-Lesegeräte. Herausragend ist auch die Flexibilität seines Displays, das auf einer neuen, ganz anderen Technik basiert, als die e-Ink-Displays aller bekannten E-Book-Reader: Statt Glas nutzt der Skiff eine Metallfolie als Trägermedium, dadurch wird er flexibler als die Konkurrenzprodukte. Der nur sieben Millimeter dicke Bildschirm lässt sich mühelos verbieten, ohne Schaden zu nehmen.

Interessant auch das Geschäftsmodell:

„Wir wollen den Verlagen helfen, ihre Zeitungen und Zeitschriften zu retten und ihnen den Sprung ins digitale Zeitalter erleichtern“, erklärt Kiliaen van Rensselaer, Marketing-Chef von Skiff. „Ich kenne kaum einen anderen Entwickler von E-Readern, der sich so stark wie wir um diese beiden Mediengattungen kümmert.“

Pressefoto Skiff

Pressefoto Skiff

Auch am Text-Layout bereits existierender E-Reader lässt van Rensselaer kein gutes Haar: „Oft sieht ein Artikel darauf wie eine überlange SMS aus. Wir arbeiten deswegen eng mit den Redaktionen zusammen, um etwa eine Zeitung so authentisch wie möglich darzustellen. Ein Probelauf mit der tagesaktuellen Ausgabe des „San Francisco Chronicle“ zeigt, dass die Entwickler damit auf der richtigen Fährte sind: Die Skiff-Version sieht mit Print-Typographie, Layout-Elementen und den Top-News über dem Titelschriftzug dem Print-Original ähnlicher als die offizielle Online-Fassung. Einige Magazine bieten die Wahl zwischen einer an das Gerät angepassten Artikelfassung oder dem ursprünglichen Layout der Printausgabe. Eigene Dokumente im PDF-Format versteht der Reader ebenfalls.“ (Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,670754,00.html)

Ein interessanter Markt! 🙂

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