Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Tierschutz’ Category

Schade: Die Koalition hat dem Antrag auf Kastrationspflicht von freilaufenden Katzen widersprochen.

Der Grund: Ein angeblich zu hoher Verwaltungsaufwand… Hier geht es zum Artikel mit weiteren Informationen.

Advertisements

Read Full Post »

Es ist wieder Herbstkatzenzeit… Passend zum Thema gibt es nun einen neuen Artikel auf der Pfotenhieb-Homepage.

Jessica Rohrbach hat zum Thema Herbstkatzen recherchiert und gibt Antworten zu Themen wie aktiver Tierschutz und Kastration. Gleich lesen: Herbstkätzchen – So helfen Sie unerwünschtem Nachwuchs.

Read Full Post »

1. Oktober 2010, Castel Volurno, Region Kampanien, Italien: 211 Katzen wurden in einer Kastration des Tierschutzvereines LEGA PRO ANIMALE kastriert, unter ihnen 137 Weibchen und 74 Kater. Über 80 verschiedene Betreuer aus der gesamten Region Kampaniens hatten die Katzen eingefangen und ins Sterilisationszentrum in Castel Volturno gebracht. Das Ergebnis: 137 Kätzinnen werden im Frühjahr  keinen Wurf kleiner Miezen liefern, etwa 500 Straßenkatzen werden gar nicht erst zur Welt kommen.

Geburtenkontrolle ist laut LEGA PRO ANIMALE der einzige Ausweg aus der oft so traurigen Situation der Straßentiere. Es kommen weit mehr Tiere zur Welt, die man in gute Hände vermitteln könnte. Das italienische Gesetz sieht diese Methode schon seit 1991 vor, aber leider wird es in den meisten Teilen Italiens nicht angewendet. Viele der Veterinärämter haben mehr oder weniger gut ausgerüstete Sterilisationskliniken, aber die Anzahl der Tiere, die dort kastriert werden ist viel zu niedrig.

Die Stiftung des Deutschen Tiersschutzbundes e.V. in Bonn übernahm die Kosten für diesen „Kastrations-Rekord“. Das Team der Lega Pro Animale, die freiwilligen Helfer und natürlich (und hoffentlich!) die Katzenschar dankt allerherzlichst für diese so wichtige Unterstützung.

Informationen von LEGA PRO ANIMALE, www.legaproanimale.de.

Read Full Post »

Gerade erhielten wir eine Pressemitteilung der Katzenhilfe Westerwald, die sich seit langer Zeit für die Kastrationspflicht in Deutschland einsetzt.

Klaus Steves, pixelio.de„Sehr geehrte Damen und Herren,

überheblich bemängeln wir unsere europäischen Nachbarn, die nicht in der Lage sind die unzähligen „Streunerhunde“ die Ihre Großstädte bevölkern in den Griff zu bekommen. Wir beklagen uns über die rohe Vorgehensweise in diesen Ländern, dass dort so wenig für den Tierschutz getan wird und verschließen dabei die Augen vor dem Tierleid im eigenen Lande. Streunende Katzen überschwemmen unser Land. Unzählige Freilebende Tiere kämpfen täglich ums Überleben. Zahllose kranke, verletzte, verwahrloste, unversorgte und leidende Katzen prägen gerade in unseren ländlichen Gegenden das Straßenbild. Wie lässt sich das mit den Gesetzen unseres Landes, wo der Tierschutz sogar im Grundgesetz verankert und Staatsziel ist, vereinbaren? Wir fordern eine Katzenschutzverordnung für Deutschland.

Die Tierheime sind finanziell und personell schon lange nicht mehr in der Lage die riesige Katzenschwemme zu kontrollieren oder gar ein Obhutsverhältnis einzugehen. Es kann nur noch einzeln und punktuell geholfen werden. 90% der Tierschutzvereine hangeln sich so von einem Aufnahmestopp zum nächsten, 50% der Tierschutzvereine droht die Insolvenz. Amtsveterinäre wollen Heimtiere aus Kostengründen entweder übersehen oder töten, anstatt sich mit Weitsicht und vor allem in Vorbildfunktion dem Thema zu stellen. Wir brauchen im Sektor Katzenschutz eine bundeseinheitliche Regelung, der Bund schiebt die Verantwortung aufs Land, das Land auf den Bund, der Bund aufs Land, das Land auf die Kommunen, die Kommunen auf den Kreis, der Kreis an die Kommunen, die Kommunen an das Veterinäramt. Was bleibt auf der Strecke? Mensch, Tier und Umwelt. Der Gemeinde- und Städtebund reagiert seit Jahren nicht! Die Kommunen sollen weiterhin Willkür betreiben, das Ergebnis aus dem Handeln steht auf unseren Straßen! Polizei, Städte und Gemeinden sind mit ihren Aufgaben vollkommen überfordert und benötigen Vorgaben.

Im Hinblick auf die Kastration und Kennzeichnung der Tiere brauchen wir eine Verordnung, in der Art wie sie am 22.09.2008 in der Stadt Paderborn vorbildlich durch eine einfache Satzungsänderung ermöglicht wurde. In Österreich hat man zur Lösung dieses Problems bereits am 01.01.2005 entsprechende bundesweite Verordnungen erlassen. Bauern und sonstige Leidproduzierende Quellen stehen in der Verantwortung. Damit werden der Mensch, das Tier und die Umwelt entlastet, ohne auch nur einen Cent an Steuergelder zu verschwenden. Die Verantwortlichen jedoch zögern, befürchten zusätzliche finanzielle Belastungen und ignorieren die Ratschläge und Hilferufe der Fachleute. Die Auswirkungen spüren die bedürftigen Tiere, die Tierfreunde und Tierschützer.

Können Sie den Ball stoppen, der von einem zum anderen geworfen wird, können Sie einen Beitrag dazu leisten, dass das vollkommen unnötige Leid endlich aufhört, noch bevor es in Deutschland keinen ehrenamtlichen Tierschutz mehr gibt, weil er aus chronischer Überforderung sein Amt eingestellt hat? Anstatt staatlicher Rückenstärkung und bundeseinheitlicher Rechtssicherheit bekommen wir Genickschläge, so wollen wir nicht mehr weiter machen! Ca. 3.000 Tierheime und Tierauffangstationen, Jagdverbände sowie über 30.000 Tier- und Umweltfreunde fordern die Katzenschutzverordnung für Deutschland. Bitte unterstützen Sie diese dringende Forderung. Bekennen Sie sich zum Tierschutz, als gesamtgesellschaftliches Anliegen mit Verfassungsrang.

Der Tierschutz bietet derzeit noch alles an Rüstzeug, damit der Staat dem Staatziel nachkommen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung
– kein Heimtier gehört unversorgt auf die Straße -“

Foto: Klaus Steves, pixelio.de

Weitere Infos zu dem Thema Kastrationspflicht gibt es auch auf den Pfotenhieb-Seiten: Kastrationspflicht und Katzensteuer.

Read Full Post »

Unser heutiger „Notfall“ ist zwar keine Katze – verschmust und frech ist Haflinger Sveni trotzem. Da ich jede Chance nutzen will, um Sveni ein schönes neues Zuhause bieten zu können, begleitet er nun auch den Pfotenhieb-Blog.

Aus Zeitgründen muss ich mich leider von meinem Haflingerwallach „Sveni“ trennen. Sveni ist etwa 19 Jahre alt, könnte aber auch ein oder zwei Jahre jünger sein. Er ist nur 1,40 m groß, allerdings sehr gut bemuskelt – da er aber sein Leben lang nur leichte Reiter getragen hat, würde ich ihn nicht als Gewichtsträger verkaufen. Ungeachtet seines Alters und seiner Rasse ist er absolut kein Anfängerpferd: Er hat einen typischen Haflinger-Dickschädel und braucht darum eine starke Hand. Ist die Rangordnung geklärt, ist er aber ein wahres Traumpferd und eine Versicherung im Gelände. Ich reite ihn aktuell Freizeit ohne Gebiss mit einem baumlosen Sattel, er punktet aber auch in Sachen Dressur und hat viel Spaß an kleineren Sprüngen. Im Frühling haben wir mit Bodenarbeit nach Parelli begonnen und in Sachen Trail macht ihm so schnell keiner was vor – ein echter Allrounder also!

Leider hat Sveni eine Pollenallergie, so dass er im Sommer unter einer Reizung der Atemwege leidet. Mit Plantagines und homöopathischen Medikamenten ist er aber ohne große Einschränkunen reitbar, im Winter ist er symptomfrei. Sveni muss aufgrund seines Gesundheitszustandes regelmäßig bewegt werden, damit die Atemwege gut durchblutet werden und jeder Rest von Schleim abgehustet wird. Darum sollte er mehr als „nur“ ein Beistellpony sein, sondern gefordert werden! Er verdient jemanden, der öfter als nur am Wochenende nach ihm schauen kann… 😉

Ich habe Sveni schon einmal im Jahr 2001 verkauft und erst letztes Jahr zurückgekauft. Zwischendurch stand er sieben Jahre lang alleine überwiegend in der Box. Er hat sich aber wieder sehr gut in die Herde eingefunden und ist sehr sozial und psychisch stabil, auch alleine ausreiten ist kein Problem. Im Moment ist er sehr glücklich und zufrieden, darum möchte ich Sveni den Stress eines erneuten Platzwechsels ersparen. Falls möglich wäre es toll, wenn er in seinem aktuellen Stall (Sommer Offenstall, Winter Box mit ganztägigem Koppelgang, Vollpension, tolles Ausreitgelände und kleiner beleuchteter Außenplatz, 85778 Haimhausen, Kreis Dachau) stehen bleiben könnte. Svenis Reitbeteiligung könnte bei Interesse übernommen werden.

Vielleicht sucht ja jemand mit einer starken Hand und Pferdeerfahrung einen zuverlässigen Freund?

Read Full Post »

Die Wirtschaftskrise macht auch vor den Tieren nicht halt: Immer mehr Vierbeiner werden aufgrund von Tierarzt- und Unterhaltskosten im Tierheim abgegeben. Gleichzeitig sinkt die Bereitschaft, ein Tier bei sich aufzunehmen.

Foto: Gerd Altmann, pixelio.de

Gerade habe ich über katze-und-du.at eine sehr traurige Pressemeldung des Bund Deutscher Tierfreunde entdeckt. Aufgrund von Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit werden immer mehr Tiere aus wirtschaftlichen Gründen ausgesetzt und abgegeben. Die Tierheime sind jetzt schon überfüllt – dennoch ist kein Ende in Sicht, denn die steigenden Lebenshaltungskosten bei einer gleichzeitigen Angst vor Arbeitslosigkeit oder finanziellem Abstieb lassen immer weniger Leute ein Tier aus dem Tierheim bei sich aufnehmen. Tiere zu halten, ist zu einem Luxus geworden – nicht mehr nur bei Großtieren wie Pferden, sondern auch bei Kleintieren wie Kaninchen, Meerschweinchen und Katzen. Ein besonders tragisches Beispiel: „Vor dem BDT-Tierheim im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort wurde nachts ein Hund angebunden. Neben der Hundedame Mara lag ein Rucksack mit einem Brief: „Mein Herrchen konnte mich leider nicht mehr halten, da es ihm zur Zeit gesundheitlich und finanziell sehr schlecht geht“ sowie Hinweise auf Mara´s Wesen und ihr Lieblingsspielzeug.“ (Quelle: Pressemeldung BDT)

(mehr …)

Read Full Post »

Miamis Katzenfreunde können wieder aufatmen: Der Mörder, der in drei Wochen über 18 Katzen in der Stadt ermordete, wurde laut einem Bericht von Spiegel Online gefasst.

Ein Albtraum für jeden Katzenbesitzer: Am morgen liegt der verstümmelte Körper der geliebten Katze im Garten. So hat es sich in Miami (USA) über achtzehn Mal zugetragen. Nun wurde der Täter gefasst: Der 18jährige Mann hatte über 18 Katzen brutal ermordet und ihre verstümmelte Überreste im Garten der Besitzer zurückgelassen – für seine Taten drohen ihm nun eine Geldstrafe von 5000 Dollar (rund 3570 Euro) und bis zu sechs Monate im Gefängnis. (Quelle: Spiegel Online)

Auch in Deutschland gelten Katzen vor dem Gesetz leider immer noch als „Sache“, dementsprechend reduzieren sich die Strafen für tierquälerische Taten oft auf geringe Geld- und Bewährungsstrafen. Hoffen wir, dass der Katzenmörder von Miami wenigstens lang genug in einer psychatrischen Anstalt verbringen darf, um nicht weitere derartige Untaten vollbringen zu können…

Wie ist Eure Meinung? Ist die Strafe zu gering, hätte der Mörder mehr verdient? Wie sähe eine gerechte Strafe aus?

Read Full Post »

Older Posts »