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Posts Tagged ‘Bücher’

Pfotenhieb = Journalismus + Katzen. Oder so ähnlich… 😉 Darum gibt es heute einen Beitrag, in dem es nicht um Katzen geht… Ich habe mal eine Liste mit Büchern erstellt, die mich beruflich (und so auch Pfotenhieb) wirklich weitergebracht haben. Vielleicht ist zufällig ja der ein oder andere von Euch gerade dabei, den Weg in die journalistische Selbständigkeit zu wagen und findet hier das richtige Buch?

Selbständigkeit

Erfolgreich als Suchbuchautor von Oliver Gorus, Gabal-Verlag, ISBN 978-3897496323, 29,90 EUR: Wer Autor werden will, hat es schwer – sei denn, er hat jemanden mit entsprechenden Erfahrung im Verlagsgeschäft an seiner Seite. Für alle, die nicht gleich einen Agenten beauftragen möchten, bietet dieses Buch wertvolle Hilfestellung auf dem Weg zum eigenen Sachbuch. Dass man als Autor nicht reich wird, weiß wahrscheinlich jeder– aber wer hätte schon gedacht, dass Verlage Word-Dateien dem PDF-Anhang bevorzugen?

Erfolgreich ohne Chef von Gerhard Gieschen, Cornelsen Verlag, ISBN 978-3589236695, 29,95 EUR: Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbständig zu machen, unterschätzt oft die bürokratischen Hürden. Wie viel Steuern muss ich zahlen, welche Gewerbeform ist die richtige für mein Geschäft, wozu brauche ich einen Businessplan? Für all die, die kein Gründerseminar besucht haben, bietet dieses Buch Antworten auf wichtige Fragen.

Raus aus der Komfortzone, rein in den Erfolg von Sabine Asgodom, Campus Verlag GmbH, ISBN 978-3593382333, 17,90 EUR: Und schon wieder ein Buch zur Selbständigkeit… Diesmal aber eins, das man auch gut abends im Bett bei einem Gläschen Wein lesen kann. Sabine Asgodom ist erfolgreiche Trainerin und Buchautorin – doch das war nicht immer so. Am Anfang hat sie alle Fettnäpfchen der Selbständigkeit mitgenommen und weiß mit einem Augenzwinkern davon zu erzählen. Vor allem gibt sie aber Frauen, die davon träumen, mit kreativen Ideen in die Selbständigkeit zu starten, Mut und Hilfestellung. Worauf muss ich achten, lohnt sich das Ganze überhaupt? Sabine Asgodoms Theorie: Wer einen Plan B in der Tasche hat, geht mutiger, aufgeschlossener und selbständiger durchs Leben. Ein tolles Buch, das wirklich Spaß macht!

Journalismus/PR

Treffpunkt Text: Das Handbuch für Freie in den Medienberufen von Susanne Ackstaler u.a., Bramann-Verlag, ISBN 978-3934054509, 39,50 EUR: Freie in den Medienberufen, ob Journalisten, Übersetzter, Drehbuchautoren, Werbe- oder PR-Fachleute, wissen oft zu wenig über die wirtschaftliche Seite Ihrer Selbständigkeit. Wie schafft man es, sich auf dem Markt zu etablieren? Wie geht man mit Kunden um, welche Honorare kann man fordern und wie sieht professionelle Buchführung aus? Wer auch in zwei Jahren noch erfolgreich sein will, für den ist dieses Buch ein Muss.

Die PR- und Pressefibel: Zielgerichtete Medienarbeit von Norbert Schulz-Bruhdoel, Frankfurter Allgemeine Buch, ISBN 978-3934191488, zur Zeit vergriffen: Public Relation braucht Journalisten – und das Wissen über den richtigen Umgang mit diesen. Die PR- und Pressefibel vermittelt neben Grundlagen der Pressearbeit wie das Verfassen einer Pressemitteilung auch Wissen über den Medienmarkt und den Alltag eines Journalisten. Ein wirklich umfassendes Werk für alle, die einmal in die Medienarbeit „hereinschnuppern“ wollen!

Journalistische Kreativität Jens-Uwe Meyer, UVK-Verlag, ISBN 978-3896693839, zur Zeit vergriffen: Journalismus besteht nicht nur aus reinem Handwerk – ein Journalist muss vor allem kreativ sein, um seine Gedanken, Ideen und Ergebnisse dem Leser vermitteln zu können. Auch der Markt stellt immer mehr Ansprüche an Texte, Artikel und Fernsehreportagen. Dabei helfen ein weißes Blatt Papier und ein Kugelschreiber oft schon, um eine wirklich gute Themenidee zu entwickeln… Ein Buch für alle, die mehr aus ihrer Arbeit herausholen möchten!

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Was die Pfotenhieb-Redaktion über neu erschienene oder „alte“ Katzenbücher denkt, könnt ihr regelmäßig im Pfotenhieb-Heft, im Blog oder auf der Pfotenhieb-Homepage lesen.

Auf Anraten einer fleißigen Pfotenhieb-Leserin haben wir nun auch eine entsprechende Rubrik im Pfotenhieb-Forum eingerichtet. Hier können Leser ihre persönlichen Meinungen und Ansichten zu diversen Büchern austauchen: Welches sollte man auf jeden Fall lesen, welches ist sein Geld nicht wert?

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen, rezensieren und diskutieren! 🙂 Die entsprechende Rubrik findet ihr hier – allerdings ist eine Anmeldung im Forum notwendig, um Rezensionen zu lesen oder zu verfassen.

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Hallo, liebe Leser!

Weihnachten naht – und hiermit die Überlegung „Was wünsche ich mir nur?“. Wenn man schon ein paar Jahre einen eigenen Haushalt und auch sonst alles hat, drängen sich immer mehr Bücher auf den Wunschzettel. Ehrlich gesagt: Mein Wunschzettel besteht fast nur aus Büchern…

Gerade bei Büchern über Katzenkrankheiten habe ich mich hier an „ernsthafte veterinärmedizinische“ Bücher gewagt. Wieso? Eventuell ist es der lange verlorengegangene Naturwissenschaftler in mir, vielleicht auch die Liebe zu objektiven, exakten und sachlichen Texten. Bei einem Artikel über Katzenkrankheiten verlassen wir uns nicht auf Sekundärliteratur – hier müssen anerkannte medizinische Bücher her. So habe ich mir letztens einen kleinen Schub gegeben und ganze 149,95 Euro (!) für die „Krankheiten der Katze“ von Marian Chr. Horzinek ausgegeben.

Es hat sich gelohnt: Ein riesiger Wälzer, 880 Seiten, mit Darstellung und Beschreibung sämtlicher Katzenkrankheiten und Diagnosewege. Sicherlich „das“ Werk für den interessierten Katzenhalter. Die Frage ist nur: versteht der fachlich nicht vorbelastete Leser ein solches Buch? Ich bin mir hier zugegebenermaßen nicht ganz sicher. Mit Grundkenntnissen aus dem Biologiestudium und ab und zu meinem alten, zerfallenen Lateinlexikon in der Hand ist es kein Problem – an sich sollte auch jeder fachlich interessierte Katzenfreund mit dem Nachschlagewerk klarkommen, so weit er keine Scheu hat, im Zweifelsfalle Google zu bemühen, um nach bestimmten Fachbegriffen zu suchen.

Allerdings sollte dieses Buch keinesfalls zum Vermeiden des Tierarztbesuches genutzt werden! Selbst, wenn man mit der Lektüre Erkrankungen ausschließen oder weiter eingrenzen kann – der durchschnittliche Katzenhalter hat in der Regel keine veterinärmedizinische Ausbildung genossen und kann die Ernsthaftigkeit der Erkrankungen sowie die nötigen Maßnahmen im seltensten Fall realistisch einschätzen.

Eventuell kann er aber dem Tierarzt den Wink in die richtige Richtung geben und/oder die Ausführungen des Arztes richtig verstehen sowie die „richtigen“ Fragen stellen.

Ähnlich verhält es sich beim Buch “Verhaltensmedizin bei der Katze” von Sabine Schroll und Joel Dehasse, das wir auch im aktuellen Pfotenhieb-Heft rezensiert haben. Für den interessierten Katzenfreund mit Lateinlexikon und eventuell vorhandenen medizinischen Vorkenntnissen eine wahre Fundgrube. Kleine Info am Rande: Im nächsten Pfotenhieb-Heft finden Sie ein Interview mit Frau Schroll…

Sabine Schroll und Joel Dehasse haben mit diesem Buch ein Standartwerk für Tierärzte geschaffen, um Verhaltensprobleme bei der Katze erkennen und effektiv behandeln zu können. Dabei ist das Buch nicht nur für Mediziner interessant – auch Katzenhalter mit verhaltensauffälligen Katzen finden hier Rat. Allerdings ist das vorliegende Buch immer noch für den Tierarzt geschrieben – interessierte Laien ohne medizinische Ausbildung sollten im Zweifelsfall ein medizinisches Wörterbuch bereithalten…

Klar aufgeteilt und bis auf einige Fachbegriffe verständlich ist das Buch dennoch. So bieten die Autoren nicht nur Ratschläge zur allgemeinen verhaltenstherapeutischen Therapie, sondern gehen auch auf Körper- und Lautsprache der Katzen und spezielle Verhaltensweisen ein. Hierbei bieten sie nicht nur Therapieansätze sondern auch um die Prävention von Verhaltensstörungen. Was muss ich bei der Auswahl meiner Zweitkatze beachten, wie halte ich Wohnungskatzen artgerecht? Kurz und knapp wird hier auf Haltungsfehler eingegangen, die psychische Störungen hervorrufen können.

Wer weiter ins Thema einsteigen und Verhaltensprobleme genau verstehen will, wird sich über die klare Darstellung des verhaltensmedizinischen Untersuchungsganges samt Protokollblatt und die genauen Leitsymptom- und Therapiebeschreibungen freuen. Alles in allem ein umfangreiches Buch rund um die Katzenpsyche.

Meine objektive Meinung zu veterinärmedizinischen Büchern für Katzenfreunde: Beschäftigt man sich gerne mit medizinischen Sachverhalten und möchte „etwas mehr“ wissen und verstehen, ist die Anschaffung dieser doch etwas teureren Bücher auf jeden Fall sinnvoll. Katzenfreunden ohne medizinisch-wissenschaftliches Interesse sei hier aber eher eines der populärmedizinischen Bücher empfohlen.

…viel Spaß beim Stöbern!

Lena

 

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