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Posts Tagged ‘Gesundheit’

Thomas Laufer, einer unserer Pfotenhieb-Leser, war so fleißig und hat eine ganze Tabelle mit den Nährwerten verschiedener Katzenfuttersorten hergestellt.

FutterHier gibt es sogar einen Kalorienrechner für übergewichtige Katzen! Allerdings sollte man es hier nicht übertreiben – bei mehr als 15% Gewichtsreduktion drohen Leberschäden.

Wichtig: Ich hatte bisher noch keine Zeit, die Daten zu überprüfen. Pfotenhieb ist nicht Verfasser der Tabelle und übernimmt darum keine Garantie für eventuell auftauchende Fehler.

Wen es trotzdem interessiert: Hier findet ihr die Excel-Datei. Ich selbst finde sie wirklich sehr aufschlussreich. Viel Spaß beim Tüfteln! 🙂

Foto: Lisa Gomez Ringe

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Nicht nur Menschen werden im Alter vergesslich: Wissenschaftler um Danielle Gunn-Moore von der University of Edinburgh haben nun herausgefunden, dass auch Katzen an Alzheimer erkranken können. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten sie im „Journal of Feline Medicine and Surgery„.

Typisch für eine Alzheimererkrankung sind grießähnliche Ablagerungen von Eiweißen, so genannten Beta-Amyloiden, im Gehirn der Betroffenen. Diese Eiweiße stören die Signalübertragung der Nervenzellen – es kommt zu der berühmten Vergesslichkeit.

Genau wie beim Menschen steigt auch bei Katzen die Lebenserwartung und damit die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken. Die Forscher untersuchten die Gehirne von 19 Katzen im Alter zwischen 16 Wochen und 14 Jahren, ganze 17 von ihnen zeigten schon zu Lebzeiten neurologische Störung als erste Symptome einer Demenzkrankheit. Gerade bei älteren Tieren fielen übermäßige Eiweißablagerungen im Hirn auf: Aktuelle Studien zeigen, dass etwa 28 Prozent der Katzen zwischen elf und vierzehn Jahren an altersbedingten Verhaltensstörungen leiden. Beim Überschreiten des 15. Lebensjahres erhöht sich der Anteil auf ganze 50 Prozent.

Das Forscherteam plant nun weitere Untersuchungen, um Behandlungsmöglichkeiten der Alzheimerkrankheit an Katze und Mensch zu testen. Da Katzen im Allgemeinen aber eine kürzere Lebensdauer haben als Menschen, erhoffen sich die Forscher schnellere Erkenntnisse über Alterungsprozesse und Auswirkungen von Medikamenten und Diäten.

Hier findet ihr mehr zum Thema:

Wissenschaft.de

Stern.de

Spiegel-Online

Scienceticker.info

Foto: twibi, pixelio.de

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Liebe Leser,

Scheinbar hat unser Microchip-Artikel in Heft 1 doch einige Leser zum Nachdenken angeregt – und verunsichert… Immer wieder erreichen uns E-Mails von Lesern, die um Hilfe und eine eindeutige Einschätzung bitten.

Es tut mir sehr leid, dass wir Euch verunsichert haben. Tatsächlich ist dies ein recht schwieriges Thema, da Langzeituntersuchungen fehlen. Trotzdem haben wir den Artikel geschrieben, um Katzenhalter über Nutzen und Risiken des Chips aufzuklären – genau wie bei der Impfung verdienen es Katzenfreunde nämlich, auch über die potentiellen Risiken in Kenntnis gesetzt zu werden.

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es bisher noch keine Langzeituntersuchungen zur krebserregenden Wirkungen des Chips gibt. Dieser besteht übrigens aus Bioglas, das auch für Transplantante im menschlichen Körper benutzt wird – angeblich senden die Chips selber nur Strahlen aus, wenn sie mit dem Lesegerät in Berührung kommen. Die genauen Wirkungen auf den Katzenkörper sind aber wie gesagt noch nicht untersucht worden…

Wir möchten darum keine eindeutige Empfehlung aussprechen, da die entsprechenden Untersuchungen fehlen. Genau wie bei der Impfung ist hier meistens das Beste, Kosten und Nutzen abzuwägen. Hält man Wohnungskatzen, kann man oft eher auf die Kennzeichnung verzichten als bei Freigängern. Für diese dagegen ist eine eindeutige Kennzeichnung sehr wichtig – auch die Ohrtätowierung ist allerdings nicht ganz ungefährlich. Tatsächlich gibt es auch hier Untersuchungen, die der Tätowierfarbe eine krebserregende Wirkung zuschreiben. Zudem ist das Procedere für die Katze sehr schmerzvoll. Was also tun?

Ich habe mich trotz allem für eine Kennzeichnung via Microchip entschieden. Meine beiden Fellnasen sind Freigänger und kommen einmal im Jahr mit nach Österreich, ich wollte darum keinesfalls auf eine Kennzeichnung verzichten. Aber wie gesagt: Das muss jeder Katzenhalter selbst entscheiden! Ich hoffe, dass es bald neue Untersuchungen zum Thema gibt. Diese werden wir dann selbstverständlich im Heft besprechen. Sollte ich neue Quellen auftun, nenne ich diese sehr gerne an dieser Stelle!

Hier schon einmal ein recht aktueller Artikel von Heise.de, der sich aber hauptsächlich mit dem „Chippen“ bei Menschen beschäftigt: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26167/1.html

Viele Grüße aus der Redaktion,

Lena

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