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Posts Tagged ‘Kastration’

Vor kurzem ist das Buch „Ihr Hobby: Wohnungskatzen“ aus der Pfotenhieb-Feder erschienen. Leider hat sich im Buch ein kleiner und dennoch bedeutender Fehler eingeschlichen – ein Wortdreher gerade im wichtigen Kapitel „Frühkastration“…

So heißt es auf Seite 77 im Kapitel Frühkastration „Frühkastrierte Kater waren zudem sehr viel weniger friedfertig als ihre spätkastrierten Artgenossen“. Das ist natürlich falsch, hier hat sich das falsche Wort im Satz eingeschlichen – es müsste „sehr viel friedfertiger“ oder „sehr viel weniger aggressiv“ heißen!

Da das Thema sehr wichtig und sensibel ist, möchten wir darum noch einmal auf den Sachverhalt hinweisen: Frühkastrierte Kater sind Studien zufolge sehr viel friedfertiger und weniger aggressiv als ihre spätkastrierten Artgenossen, darum raten immer mehr Experten zur Frühkastration.

Mehr Informationen zum Thema (Früh-)Kastration gibt es auch in den Artikeln „Kastration – kleiner Eingriff, große Wirkung“ und „Frühkastration – eine emotionale Entscheidung?

Übrigens: Bis zum 21. Februar könnt ihr noch eines von drei Exemplaren des Buches gewinnen. (zum Gewinnspiel im Pfotenhieb-Portal)

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Meine beiden Katzen sind kastriert, ich selber hielt eine Sterilisation immer als veraltet. Umso erstaunter war ich, als mir die Tierheilpraktikerin Andrea Schäfer gute Gründe für eine Sterilisation von streunenden Katern nannte… Aber lest selber, was streunende Katzen von Wohnungskatzen unterscheidet und wie eine Sterilisation das intakte Gruppenverhalten fördern kann!

„Immer mehr Organisationen im Auslandstierschutz gehen dazu über, Straßenkatzen und -hunde nicht nach Deutschland zu holen, sondern die Tiere vor Ort zu kastrieren und in ihrem Lebensraum zu belassen.

Für dieses Vorgehen gibt es gute Gründe! Zum einen ist das Schicksal der einzelnen Tiere hier in Deutschland nicht immer vorherzusehen. Hunde haben oft Schwierigkeiten, sich in unserem dicht besiedelten Land mit sehr eingeschränktem Freilauf einzugewöhnen. Kranke und behinderte Katzen sitzen oft sehr lange in Pflegestellen oder Tierheimen, bis sie übernommen werden. Viele dieser „Import-Katzen“ eignen sich auch nicht für die Wohnungshaltung. Außerdem macht es die Gesetzgebung immer schwerer, Tiere nach Deutschland auszufliegen. Zum anderen ist es eine biologische Tatsache, dass jeder frei werdende Platz in einer Streunerpopulation alsbald wieder besetzt wird, entweder durch Nachwuchs oder durch Zuwanderung. (mehr …)

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