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Posts Tagged ‘Katzenpsychologie’

Spätestens seit Monty Roberts (Pferdefreunden dürfte er ein Begriff sein) ist „Flüstern“ „in“. Ob Pferde, Hunde oder Katzen – der „Flüsterer“ versteht die Tiere, kommuniziert mit ihnen und löst scheinbar von Zauberhand Verhaltensprobleme. Welcher Tierbesitzer möchte das nicht?

Die Britin Vicky Halls ist gelernte Tierarzthelferin und Katzentherapeutin – und plaudert in diesem Buch aus dem Nähkästchen. Sie erzählt von den Begegnungen mit diversen „Patienten“ und lässt den Leser an Diagnose und Problemlösung teilhaben. Entgegen des Titels lernt der Leser so schnell, dass „Flüstern“ keine Zauberei ist.

Dabei ist Vicky Halls Buch einfach und interessant zu lesen – eher ein Roman als ein Sachbuch. Zwar ist es als Nachschlagewerk weniger geeignet, dennoch gewinnt der Leser einen ganz anderen Blick auf Katzenverhalten und -psyche. Scheinbar unerklärliche Verhaltensprobleme erscheinen plötzlich gar nicht mehr so mysteriös – ist doch meistens der Mensch und sein Verhältnis zur Katze der Grund. Der kritische Katzenfreund wird so auch nach den ersten Seiten erkennen: Im Grunde genommen behandelt der Katzenpsychologe eher Herrchen und Frauchen als Fellnase, ist mehr Berater als Therapeut.

Fazit: Kein Nachschlagewerk bei Verhaltensproblemen, dennoch aber ein interessantes Buch mit lesenswerten Infos rund um die Katzenpsyche – und die von Herrchen und Frauchen…

Weitere Informationen:

Vicky Halls
Die Katzenflüsterin
Erfolgreiche Kommunikation, vertrauensvolles Miteinander
19,95 EUR [D]
264 Seiten
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 9783440108147

Weitere Buchtipps finden Sie auf der Pfotenhieb-Homepage unter „Lesenswertes„.

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Allzu oft habe ich es gehört: „Wie, Du hast Katzen? Das sind doch soooooo falsche Tiere! Echt ekelig!“ Hallo? Also jtzt mal ehrlich… Selbst, wenn ich Katzen nicht mögen würde (was ja an sich unvollstellbar wäre 😉 ) liegt es doch wohl auf der Hand, dass unsere Fellnasen mit die ehrlichsten Wesen überhaupt sind!

Srikkis Argumente Keine Katze würde sich kraulen lassen, wenn sie nicht wollen würde. Keine Katze würde ihren Menschen an der Tür begrüßen, wenn sie eigentlich gar keinen Bock auf ihn hätte. Und keine Katze würde nach einem Ausflug in den Garten wieder nach Hause kommen, wenn sie sich dort nicht wohlfühlen würde. Natürlich, zu Hause gibt es Futter – aber ich glaube, dass nur wenige Katzen darauf angewiesen sind. Und selbst wenn: Sich füttern lassen heißt ja nicht unbedingt, auch emotional „Zuhause“ zu sein… 😀
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