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Posts Tagged ‘Katzenwelt’

Praxisworkshop Katzensprache

Und, versteht ihr diese beiden Hübschen?

Falls nicht: Hier die Übersetzung!

Gefunden auf Renates Seite

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Oder wie ich zu Pfotenhieb kam

alexis0002.jpgManchmal kommt man auf Umwegen zum Ziel, so auch ich. Obwohl ich nicht gewusst habe, dass eines meiner Ziele „Pfotenhieb“ heißen würde, habe ich es doch erreicht. Auf Umwegen eben, um genau zu sein auf vierpfotigen Umwegen. Denn Pfotenhieb wurde über ein Internetkatzenforum gegründet und in dieses Forum kam ich nur aus dem Grund, dass eine Katze in mein Leben gekommen ist, die anfangs alles andere als unkompliziert war – und es auch heute nicht immer ist.

Diese besagte Katze eben – Alexis ist ihr Name – bemühte sich nach Leibeskräften, mein Leben aus den Fugen zu reißen. Sie war nicht böse oder verhaltensgestört, pinkelte nicht in die Wohnung, sondern immer brav ins Katzenklo. Der Grund, warum ich ein Katzenforum zur Bewältigung meiner Probleme mit dieser Katze aufsuchte war, dass ich taktische Tipps brauchte, eine Einführung in die Kriegskunst sozusagen. Warum? Nun, es begann relativ „harmlos“ mit Tapetenkratzen. Eigentlich ist das an sich schon ein Grund um in Verzweiflung auszubrechen, vor allem wenn man gerade frisch renoviert hat. Aber ich nahm es vorerst gelassen, dachte mir, die arme Katze kann ja nichts dafür und versuchte es mit so lustigen Erziehungsmaßnahmen wie dem Bespritzen mit der Blumenspritze. Nur dumm, dass man mir vorher nicht gesagt hat, dass die Katze möglichst nicht mitbekommen sollte, dass das Wasser von Frauchen kommt. Nun ja, es kam, wie es kommen musste, immer wenn Alexis an der Tapete kratzte und Frauchen mit der Blumenspritze kam, war das besagte Katzentier plötzlich spurlos verschwunden, tauchte aber genauso plötzlich wieder auf, sobald man außer Schussweite war und kratzte munter weiter.

Es ist aber nicht so, dass das mein einziger Versuch gewesen wäre, Alexis von der Tapete fern zu halten. Ich versuchte es mit lautem „Nein!“, in die Hände klatschen, Socken werfen, an den Kratzbaum setzen, aber nichts war erfolgreich. Außer die Katze. Alexis merkte sich nämlich schnell – nein, nicht dass an Tapeten kratzen böse ist – sondern dass Frauchen sich so wunderbar aufregt und ganz viele lustige Sachen macht, sobald sie an der Tapete kratzt. Das nutzte sie dann auf ihre ganz eigene Art und Weise, nämlich um mich zu tyrannisieren. Denn Alexis war damals noch ein Stubentiger, ein ziemlich gelangweilter Stubentiger um genau zu sein. Und daran änderten auch regelmäßige Spielstunden und Balkongang nichts, denn es gibt für einen gelangweilten Stubentiger anscheinend nichts Langweiligeres als ein schlafendes Frauchen. Immer wenn ich mich ins Bett legte um zu schlafen begann es: zuerst lautes Miauen, das einen zugegebenermaßen schon ziemlich in den Wahnsinn treiben kann. Aber nicht, wenn man so einen guten Schlaf hat wie ich. Denn ich schaffe es auch beim „Alexis, nein!“-Sagen einzuschlafen. Das fand Alexis doof und erinnerte sich anscheinend an die Tapete.

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Der nächste Angriff ihrerseits auf meine Nerven war also ein lautes „Miau!“, gefolgt von einem ganz langsam die Krallen in die Tapete stecken und runterziehen. Da war es auch mit meinem guten Schlaf vorbei und ich sprang auf, um sie zu verscheuchen (inzwischen das einzig wirksame Mittel, was sie abhielt). Nun ja, ich glaube, das nennt man einen taktischen Fehler. Aber da ich ja noch nichts davon wusste, dass ich mich mitten in einer Schlacht befand, kann ich mir da eigentlich auch keine Vorwürfe machen. Erst als mein Kreislauf durch das ständige Aufspringen – denn sie machte natürlich weiter, sobald ich mich wieder hingelegt hatte – so auf Hochtouren lief, dass Schlafen unmöglich war und ich mich an den Computer setzte, um mein Leid in Katzenforen zu klagen, wurde mir die Schikane bewusst. Alexis war nämlich keineswegs in Spiellaune, wie ich dachte, sondern legte sich ihrerseits hin um zufrieden einzuschlafen!

 

Da der Homo sapiens ja von sich behauptet, intelligenter als alle anderen Lebewesen zu sein, hatte ich natürlich auch schon ein geeignetes Gegenmittel parat: Kratzbretter! Überall an der Wand verteilt, gab es also bald keinen Grund mehr für mich, aufzuspringen, sobald Alexis ihre Krallen in der Wand versenken wollte. Ich hatte als dummer Mensch allerdings nicht mit der Intelligenz der Katze gerechnet. Eines Tages nämlich sprang Alexis an der Tür hoch und traf mit der Pfote zufällig den Lichtschalter – was mich zum Aufstehen bewegte. Zweiter taktischer Fehler!

Diesmal hätte ich es mir eigentlich denken können, aber es war so absurd, dass ich nicht damit gerechnet hatte: Alexis machte nun jedes Mal das Licht an, sobald ich mich zum Schlafen ins Bett gelegt hatte! Aber Studenten sind ja hart im Nehmen und mein Schlaf hat es auch in sich, kurz: ich gewöhnte mich langsam an das Bei-Licht-Schlafen. Auch das fand Alexis doof. Genauso doof wie ich es finde, wenn das „Samptpfötchen“ mit Karacho auf meinen Fernseher springt. Das hatte die kluge Katze also registriert, kletterte auf den Kratzbaum, nahm Schwung und dann Peng! auf die Bildröhre. Stand Frauchen nicht sofort im Bett, wurde das ganze einfach noch einmal wiederholt. Ganz ehrlich, ich hatte ein paar Mal wirklich das dringende Bedürfnis, diese Katze am Kragen zu packen und an die Wand zu klatschen! Aber auch da war sie schneller als ich.

Da Studenten aber nicht nur hart im Nehmen, sondern auch erfinderisch sind, kam bald das doppelseitige Klebeband zum Einsatz. Ja, richtig gelesen! Doppelseitiges Klebeband ist hervorragend dazu geeignet, Katzen von Flächen fernzuhalten, auf die sie nicht springen sollen. Zum Beispiel auf den Fernseher. Nach dreimal Klebenbleiben war das Problem für mich erledigt, aber nicht für Alexis, denn man sah ihr richtig an, wie sie oben in ihrem Kratzbaum lag und grübelte, wie man Frauchens Schlaf als nächstes bekämpfen könnte, denn schlafende Frauchen sind ja sooo langweilig!

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Ich könnte schwören, ihr wäre auch etwas eingefallen, wenn ich nicht kurze Zeit später umgezogen wäre – natürlich mit Katze – und dieser nun Freilauf bieten konnte. Von da an hatte ich meine Nachtruhe, denn Alexis ist von den Eindrücken draußen manchmal so ausgelastet, dass es für sie wahrscheinlich nichts schöneres mehr gibt als ein schlafendes Frauchen an das man sich nachts – und sei es pitschnass – ankuscheln kann, wenn man wieder von Nachbars Hund gejagt wurde.

Jessica

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Erst vor Kurzem machte die Nachricht, Kater „Oscar“ könne den Tod von Altersheimpatienten voraussagen, die Runde. Selbst renommierte Magazine wie die Welt und die Süddeutsche Zeitung berichteten von der angeblichen Sensation.

WikipediaDas ist der Beweis: Katzen können den Tod riechen. Folglich haben sie einen siebten Sinn, sie können in die Zukunft sehen. Das ist doch galaktisch… Eindeutig: Katzen sind nicht von dieser Welt! Wir leben mit Außerirdischen zusammen!

Nein, mal ernsthaft: All diese Meinungen wurden in den folgenden Wochen inbrünstig in diversen Katzen- und Esoterik-Foren vertreten. Meine Kollegen von GMX lüften das Geheimnis nun – ganz sachlich und ohne große Mystik: „Katzen riechen den Tod von Menschen

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