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Schaut mal: Pfotenhieb: Gründermentalität im zooplus-Forum 🙂

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Nach Erscheinen des neuen Pfotenhieb-Heftes und der Ankündigung des Druckmagazins erreichen uns gerade recht viele Anfragen, warum das Ganze denn so teuer ist und ob es weiterhin ein Online-Magazin geben wird.

Zuerst einmal zum Heftpreis: Wir wissen, dass 8,90 EUR sind ein stolzer Preis und eigentlich auch zu viel für „nur“ eine Zeitschrift sind. Uns macht die Arbeit an und um Pfotenhieb sehr viel Spaß und wir würden das Ganze auch unentgeltlich weiter machen – wenn es vom Zeitaufwand her ginge. Leider ist es mit einer reinen „Hobby“-Arbeit aber nicht mehr getan. Die meisten von uns arbeiten nun am Tage Vollzeit, am Abend und am Wochenende ist Pfotenhieb dran, Werbepartner zurückzurufen oder auch nur für Anfragen ans Telefon zu gehen (einige von Euch haben eventuell einmal mit unserem Pfotenhieb-Anrufbeantworter gesprochen 😉 ) wird immer schwieriger und mindern sicherlich auch unsere Chancen, Pfotenhieb wirklich voran zu bringen und weiterhin gut recherchierte und tiefgehende Texte zu veröffentlichen. Dazu kommt, dass wir zur Zeit nur auf Werbepartner angewiesen sind, um unsere laufenden Kosten zu decken. “Unabhängig” kommt bei den meisten Werbepartnern halt einfach nicht gut an (von einigen Ausnahmen abgesehen, die unser Konzept sehr gut finden und unterstützen ) – aber die “großen Fische”, die zudem auch höhere Anzeigenpreise zahlen können, schreckt das ab). Übrigens: Auch Katzen Extra und Co. können den niedrigen Preis nur durch sehr hohe Anzeigenpreise und Schaltungen der großen Konzerne halten! Lest Euch eventuell mal die Mediadaten der Zeitschriften durch…

Darum sind wir mittlerweile an einem Punkt, wo es um „alles oder nichts“ geht, wie es so schön heißt. Unser Ziel ist es, uns erst einmal auf eine „richtige“ Print-Ausgabe konzentrieren – auch, damit die Auflage schnell wächst und das Einzelheft so günstiger wird. Ob es noch eine Online-Ausgabe geben wird, ist noch nicht sicher – eventuell veröffentlichen wir weiterhin einzelne Artikel als PDF, hier möchte ich aber noch keine Zusagen treffen, da die Umstellung arbeits- und zeitaufwendig genug sein wird.

Noch einmal kurz zum Preis: Wir würden Pfotenhieb gerne günstiger anbieten, leider ist bei einer Kleinen Auflage von 2.000 Heften aber schon der Druckpreis sehr hoch – alle weiteren Kosten müssen dan natürlich auf 2.000 Leser „umgelegt“ werden. So entsteht der hohe Heftpreis von 8,90 EUR, ein Preis von etwa 4 EUR wäre uns erst bei einer 6.000er Auflage möglich. Wir möchten Euch also nicht ärgern oder Euch das Geld aus der Tasche ziehen, das sind leider die Fakten…

Warum Druck und nicht Online? Die Druckausgabe ist hier das Mittel der Wahl, weil uns ja nicht nur durch den Druck Kosten entstehen. Eine reine Online-Ausgabe wäre auch nicht gerade billig und ich fürchte, dass die meisten Leute lieber Geld für etwas „Handfestes“ wie ein Print-Produkt ausgeben. Zum Test eine Frage an Euch: Würdet ihr für die aktuelle Online-Ausgabe 4 EUR ausgeben? Wahrscheinlich nicht, oder?

Und warum nicht beides, Online und Print? Die Internetseite gibt es natürlich auch weiterhin. Allerdings wäre der Aufwand einer Online- und Druckausgabe doppelt so hoch, unsere Grafikerin müsste eine druckfähige Printausgabe und eine von der Auflösung her kleinere Online-Ausgabe layouten. Bei Werbepartnern und Lesern findet scheinbar eine Printausgabe größeren Anklang, was ja auch verständlich ist – ich würde auch lieber Geld für etwas “handfestes” ausgeben als für ein paar Daten auf dem PC.

Und warum nicht kostenlos? Ging doch bisher auch… Man hat uns einmal vorgeworfen, dass wir den Aufwand und die Verantwortung bei der Herausgabe eines Magazins unterschätzt hätten. Ja, das stimmt wohl – wir hatten es uns als reines Hobby vorgestellt. Nun ist Pfotenhieb doch größer geworden – das finde ich aber eigentlich positiv… 😉 Leider ist aber auch der Anspruch an unser Magazin und hiermit der Aufwand gestiegen. Ich habe das mal ausgerechnet, wir müssen einige Tausend Euro pro Heft sicher decken – und dann kann immer noch niemand von Pfotenhieb leben, hier habe ich nur eine kleine Aufwandsentschädigung auf Stundenbasis für Autoren und Redakteure, Foto-Honorare und alle ansonst anfallenden Kosten wie eine berufliche Rechtsschutzversicherung (trotz Pressefreiheit ist das gerade als „unabhängiges“ Magazin wichtig – kritische Artikel schreiben wir immerhin noch selber… ;)) eingeplant. Der Druck kommt dazu. Und all diese Kosten muss man irgendwie decken… Zum Thema Werbepartner: Die „richtig großen“ und zahlungskräftigen Konzerne, die ein Heft wie Pfotenhieb finanzieren könnten, würden leider nicht unsere unabhängige Linie unterstützen. Probiert haben wir es, doch leider setzen selbst viele mittelgroße Unternehmen inhaltliche Bedingungen an ihre Werbeschaltung – und das muss nun wirklich nicht sein, dann wäre Pfotenhieb nicht Pfotenhieb. Ich erinnere mich nur an die Entsetzensschreibe, als wir das erste Mal Werbung veröffentlicht haben… 😉

Berechnet doch einfach geringere Honorare! Die Honorare, die wir in unserem Konzept berechnet haben, bewegen sich so schon weit unter dem üblichen Niveau für Text- und Bildhonorare und der Stundenlohn von uns Redakteuren weit unter dem Mindestlohn. Verdi wird uns hassen… 😉 Noch niedriger geht aber nicht, es wäre schon so schwierig genug, renommierte Autoren und Fotografen für uns zu gewinnen.

Gebt doch einfach eine größere Auflage in Auftrag, dann ist der Einzelheftpreis günstiger! Na ja, und wer kauft die Zeitschrift dann? 😉 Wir sind zwar überzeugt, dass wir die Hefte loswerden würden, wenn es Pfotenhieb erst einmal nur gedruckt gibt. Jedoch fehlen uns die Eigenmittel, so weit in Vorkasse zu gehen – das Risiko, plötzlich mit einigen Tausend Euro in den Miesen zu stehen, ist zudem bei der aktuellen Finanzlage nicht gerade niedrig. Kredite zu bekommen ist auch entsprechend schwer…

Und was ist, wenn ihr die 2.000 Käufer nicht zusammenkriegt? Dann müssen wir Pfotenhieb wahrscheinlich zum Jahr 2009 einstellen… Das würde uns sehr schwerfallen, da wir sehr von unserem Konzept überzeugt sind und eigentlich beweisen wollten, dass eine Zeitschrift auch ohne Unterstützung der großen Konzerne überleben kann. Allerdings lesen bis zu 10.000 Leser die Online-Ausgaben – für das Druckheft haben sich gerade mal wenige Prozent registriert. Das verwundert uns doch etwas – war die Arbeit vielleicht umsonst und ist Pfotenhieb nicht attraktiv genug für Katzenfreunde? Oder würden diese Leser das Heft kaufen, sobald es erst einmal im Laden steht?

…und einen großen Verlag überzeugen, Pfotenhieb mit in sein Programm aufzunehmen? Das probieren wir zur Zeit schon, auch wenn wir das Magazin natürlich lieber in Eigenregie herausgeben würden…  😉 Falls jemand von Euch für einen Verlag arbeitet, der sich vorstellen könnte, Pfotenhieb herauszubringen, würden wir uns sehr über Infos freuen!

Alles klar soweit? Bei Fragen reicht eine Mail an info@pfotenhieb.de, wir nehmen weitere Fragen gerne hier auf!

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Innerhalb eines Jahres ist Pfotenhieb zu einem der beliebtesten Katzenmagazine Deutschlands geworden. In Laufe der Zeit haben uns viele Anfragen erreicht, ob und wann wir die Zeitschrift denn nun gedruckt herausgeben. Euch treuen Bloglesern beantworten wir die Frage nun noch vor dem offiziellen Aufruf im Oktoberheft 2008!

Liebe Leser,

Nach über einem Jahr Pfotenhieb müssen wir uns leider verändern, um unseren Qualitätsstandard halten und sogar noch verbessern zu können – der reine Erlös aus Werbeeinnahmen reicht leider nicht aus, um ein Heft wie Pfotenhieb samt gut recherchierter Fachartikel zu finanzieren. Selbst in der Online-Ausgabe kommen Kosten für Porto, Büromaterial, Telekommunikation, Steuern, Fachliteratur Versicherungen und weitere Ausgaben zusammen, die unsere Werbeeinnahmen übersteigen. Rechnet man hierzu noch Honorare für Bilder und Texte, kommen schnell einige Tausend Euro zusammen, die pro Ausgabe zu decken sind. Darum werden wir Pfotenhieb ab 2009 als gedrucktes Heft zum Selbstkostenpreis anbieten. Dieses ist eine einmalige Chance für uns: Wir wären so nicht mehr nur auf Werbepartner angewiesen, um unser Heft herausbringen zu können – so können wir unserem Grundsatz der Unabhängigkeit noch ein Stück weit näher kommen. Käme Pfotenhieb weiterhin kostenlos heraus, müssten wir weitere große Konzerne mit in unser Heft mit aufnehmen – die Unabhängigkeit würde leiden bzw. wäre dann irgendwann einmal nicht mehr möglich.

Leider ist der Preis pro Heft bei einer kleinen Auflage sehr hoch – je mehr Leser sich zusammenfinden, desto günstiger wird es für den Einzelnen. Aus diesem Grund wäre es uns möglich, Euch das gedruckte Pfotenhieb-Heft in Farbe bei einer 2.000er-Auflage für einen Einzelheftpreis von 8,50 Euro anzubieten. Dies bedeutet aber auch, dass sich 2.000 Käufer zusammenfinden müssen, damit dieser Preis haltbar ist… Finden sich sogar 3.000 Käufer des ersten, gedruckten Pfotenhieb-Heftes zusammen, sinkt der Preis auf 7 Euro. Erscheinungsdatum wäre etwa Februar bis März 2009, das Heft erscheint als Hochglanzmagazin in Farbe mit einer Seitenzahl von etwa 64 Seiten. (mehr …)

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