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Posts Tagged ‘PETA tötet Tiere’

Huh, das Internet ist ein schnelllebiges Medium. Und ein aktuelles… Denn gerade hat mich schon der erste Leserbrief zum Blogeintrag „Tiertötungen durch PETA?“ von gestern Abend erreicht. In Absprache mit der Autorin möchte ich ihn hier veröffentlichen.

„Hallo Frau Hüsemann, habe gerade ins Blog geschaut…
Natürlich haben Sie insofern recht, als diese Organisation CCF mit Vorsicht zu genießen ist!
US-Amerikaner sind oft sehr radikal (da gibt es dann seltsamerweise keine „political correctness“), und deren Ansichten tropfen ja geradezu aus jedem Satz. Abgesehen davon, daß die deutsche Übersetzung grottenschlecht ist. (mehr …)

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Im aktuellen Heft haben wir PETA (People for ethnic treatment of animals) im China-Artikel zitiert – gerade bekam ich eine E-Mail mit erschreckenden Infos über die Organisation: PETA soll über 14.400 Tiere ermordet haben. Oder stimmt das alles gar nicht?

Das behauptet zumindest die Seite http://www.petakillsanimals.com/petaKillsAnimals.cfm – die deutsche Übersetzung gibt es unter http://petatotettiere.de. Laut der Seite hat PETA „zwischen Juli 1998 und Ende 2005 hat PETA über 14.400 Hunde, Katzen und andere „Begleittiere“ ermordet – in ihrem Haupquartier in Norfolk, Virginia. Das sind mehr als fünf wehrlose Tiere pro Tag. Ohne die Katzen und Hunde, die PETA kastriert und sterilisiert hat, mitzuzählen hat die Gruppierung 2005 alleine über 90 Prozent der Tiere, die sie angenommen hat, umgebracht.“

Erschreckend. Aber sind es auch Fakten? Da die Verhandlung, die auf der Homepage in Kurzform dargestellt wird, von Januar 2007 ist frage ich mich, wieso man davon noch nie etwas gehört hat.

Ein Blick ins Impressum und auf die „Unter uns“-Seite http://petatotettiere.de/about.cfm gibt Auskunft über die Urheber: „„PETA Kills Animals“ ist ein Projekt des Center for Consumer Freedom (Zentrums für Konsumentenfreiheit), einer gemeinnützigen Organisation, die sich dafür einsetzt, dass amerikanische Konsumenten auch weiter eine breite Auswahl an Produkten geniessen können. Abgesehen von bösartigen Tierrechts-Aktivisten stellen wir uns auch der „Food Police“, Umweltschutz-Panikmachern, Neo-Prohibitionisten, wichtigtuenden Bürokraten, und anderen selbsternannten Heiligen, die glauben zu wissen, was gut für uns ist“ – so stellt sich die Organisation, die die erschreckenden Nachrichten über PETA verbreitet, auf der eigenen Homepage vor. Ein Impressum gibt es nicht. Dafür kann man aber über die Homepage gleich spenden – natürlich nicht für PETA, sondern für „Peta Kills Animals“. Natürlich.

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