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Posts Tagged ‘sehen’

MohnblumenStubentiger sind Wesen, die nicht viel mit uns Menschen gemein haben. Vielleicht faszinieren sie uns auch deshalb jeden Tag aufs Neue. Aber nicht nur Ihr unergründlicher Charakter unterscheidet uns, auch nimmt die Spezies Katze ihre Umwelt ganz anders wahr, als wir Menschen. So sehen Katzen z. B. siebenmal schärfer als der Mensch. Da sie ein nachtaktive Tiere sind, ist es wichtig, dass sie sich in einer grau getönten Umgebung zurechtfinden. So können Katzen viele Grauschattierungen unterscheiden, die für Menschen gleich aussehen. Die Farbe Rot können sie allerdings nicht so wie wir als Rot erkennen. Dazu fehlen den Samtpfoten die entsprechenden Farbrezeptoren im Auge.

Ebenfalls schmecken sie anders als ihre Dosenöffner. Sie können zwischen salzig, bitter und sauer unterscheiden, aber süße Nahrungsmittel können Katzen nicht schmecken. Entgeht ihnen dadurch etwas?

Wenn ihr könntet, wie würdet ihr eurer Katze den Anblick eines Mohnblumenfeldes in der Sommersonne erklären? Wie beschreibt man jemanden die Farbe Rot, der sie nicht sehen kann? Wie erklärt man den wunderbar cremig süßen Geschmack einer Mouse au Chocolat den eigenen Stubentigern?

Es lohnt sich mal darüber nachzudenken, allerdings werden sie es wohl nie erfahren. Vielleicht ist es auch besser so, so haben wir die Mouse für uns allein… und das Hüftgold auch!

Foto 1: pixelio – Angelika Lutz

Foto 2: pixelio – wrw

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Jim Knopf und Co.
Durch Zufall bin ich kürzlich auf der Webseite www.luna-cat.de gelandet.
Und habe mich etwas umgelesen.
So auch die Geschichte von Jim Knopf:
Jim ist gerade mal 5 Monate jung und hat ein Handicap, er ist blind, seine Augen sind ausgelaufen, die Augenhöhlen leer. Den Namen bekam er weil er seine Umgebung anhand von Düften „sieht“. Er läuft permanent schnüffelnd durch die Gegend. Hört sich an wie eine Mini-Dampflokomotive.

JimJimDabei ging mir immer natürlich der Gedanke nicht aus dem Kopf, wie wichtig es ist, daß auch kranke Katzen aus dem Tierheim ihren Dosi finden. Kann nicht gerade ein solches gehandicaptes Kätzchen der beste Freund für ganz viele Jahre sein, werden?
Und wenn ich solche Zeilen lese: “ Ich habe ihn von einer sehr lieben Tierärztin übernommen. Jimmy wurde bei ihr zum „erlösen“ in der Praxis abgegeben 😦 “ dann frage ich mich: geben wir blinde Menschen irgendwann auch in ener Praxis ab, um sie „zu erlösen“? Haben wir Menschen nicht schon längst übersehen, daß wir nicht die tollsten Erdenbewohner sind? Einfach mal drüber nachdenken, schaden kann das nicht.

[screenshot der website und Fotos ebenfalls von luna-cat.de]

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