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Posts Tagged ‘Tierheim’

Jedes Jahr landen mehrere Tausend Katzen in deutschen Tierheimen. Gerade im Frühjahr und Herbst stammen die abgegebenen Kätzchen von umliegenden Bauernhöfen, sie sind oft jung und finden meistens in den nächsten Wochen oder Monaten ein neues Zuhause. Besonders schwer ist aber die Vermittlung von alten oder kranken Katzen. Dabei sind Streicheleinheiten, Verständnis und Aufmerksamkeit auch für Katzen mit Geschichte wichtig!

Wir stellen in jedem Pfotenhieb-Heft einige schwer vermittelbare Tiere vor, die teilweise schon seit Jahren auf den passenden Menschen warten. Um die Vermittlung der Katzen effizienter zu machen, hat Jessica Rohrbach nun einen speziellen „Notfelle-Blog“ ins Leben gerufen. Hier können Tierfreunde und Tierschutzvereine zu vermittelnde Katzen von der Redaktion einstellen lassen, katzensuchende Menschen können via Postleitzahl-Suche nach einem neuen Familienmitglied suchen. Mehr Infos zum Notfelle-Blog gibt es unter http://pfotenhiebnotfelle.wordpress.com.

Die Fotos zeigen zum Beispiel Kater Tiger.

Tiger wurde am 10.11.2005 geboren, kastriert und gegen Katzenschnupfen / Katzenseuche, Tollwut

geimpft.

Tiger hatte vor einiger Zeit einen Unfall, dabei wurde ihm der Schwanzwirbel durchtrennt. Sein Schwanz ist seitdem taub und sollte sicherlich amputiert werden. Leider ist der Schwanz an einem Wirbel gerissen, der auch für die Blase zuständig ist. Tiger kann seitdem nicht mehr kontrolliert die Blase entleeren. Man nennt dies Überlaufblase. Er regt die Blase teilweise selber durch Lecken an, bzw. wenn diese voll ist, läuft der Urin aus. Seit dem Unfall, vor ca. einem Jahr, lebt Tiger nun im Keller der Familie oder draußen.

Die Familie kann bedingt durch die drei Kinder sich nicht mehr um Tiger kümmern. Er ist eine Art Pflegefall geworden und es ist keine Besserung in Sicht. Tiger ist aber ein lebensfroher Kater, der absolut kinderlieb und katzenfreundlich ist.

Mit den drei Kindern im Haushalt (5, 8 und 10 Jahre) ist er groß geworden. Er ist eine totale Familienkatze. Er liebt seinen Freigang und besonders die abendlichen Schmusestunden. Hunden gegenüber ist er vorsichtig, aber niemals feindselig. Vom Futter her ist er absolut pflegeleicht.

Tiger ist kastriert und hat eine Nummer von Tasso im Ohr. Ebenfalls wird er regelmäßig geimpft und entwurmt. Die Tabletten die er im Augenblick erhält um die Nervenstränge eventuell doch noch zu aktivieren belaufen sich auf ca. 50,00 Euro monatlich. Er nimmt diese mit Futter ohne Probleme.

Seinen Kot setzt er ganz normal in der Katzentoilette ab.

Wir suchen nun Menschen, die Tiger ein Zuhause geben möchten. Es gibt durchaus verschiedene Möglichkeiten mit der Überlaufblase umzugehen. Man kann Tiger zum Beispiel Nachts eine Katzenwindel anziehen. Tagsüber beim Freigang kann er dann ohne Windel laufen.

Natürlich muss Tiger regelmäßig zum Tierarzt und man muss immer, vor allen Dingen im Sommer auf die Sauberkeit achten, damit sich keine Fliegen an den Hinterbeinen absetzen. Sollte die Blase mal nicht auslaufen, muss kontrolliert werden, ob sich eine Blasenentzündung gebildet hat. Es hört sich jedoch alles aufwendiger an als es ist.

Sind sie bereit Tiger ein Zuhause zu schenken? Wir freuen uns auf Ihren Anruf und vermitteln bundesweit.

Ihr Ansprechpartner für diese Vermittlung:

respekTiere e.V.
Stefanie Jungnickel
Köln
Tel-Nr.: +4922150055255 (werktags von 21 bis 23 Uhr)
E-Mail: stefanie.jungnickel@respektiere.com

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Viele Tierfreunde können kein eigenes Tier halten, haben aber etwas Zeit übrig. Die ehrenamtliche Hilfte im Tierheim ist eine gute Möglichkeit, um den geliebten Tieren dabei noch Gutes zu tun!

Gesprächspartnerin: Beate Eteläkoski, Referentin für Marketing und PR des Tierschutzverein München e.V. (www.tierheim-muenchen.de)

Sehr geehrte Frau Eteläkoski, viele Tierfreunde haben nicht die Möglichkeit, ein eigenes Tier zu halten. Gibt es bei Ihnen im Tierheim die Möglichkeit, bei alltäglich anfallenden Arbeiten zur Hand zu gehen oder sogar Patenschaften zu übernehmen?
Natürlich, wir freuen uns über jeden ehrenamtlichen Mitarbeiter.


Wie sieht die Arbeit aus?

Bei uns können Sie in vielen Bereichen helfen, das geht von der Versorgung der Tiere übers Gassigehen, der Organisation von Festen, die Mithilfe im Außenbereich oder der Präsenz an Infoständen. Je nach eigenen Fähigkeiten – und der Tierart, die man besonders mag. So brauchen zum Beispiel viele unserer Katzen eine besondere Fellpflege und auch die Hunde müssen manchmal geschoren oder gebadet werden.

Was für Voraussetzungen gibt es hier?
Keine – bis auf die Liebe zu Tieren. Jugendliche, die mit unseren Hunden Gassi gehen, sollten aus Versicherungsgründen aber mindestens sechzehn Jahre alt sein.

Wie viele freie Mitarbeiter haben Sie schon?
Etwa 200 Helfer unterstützen uns sporadisch, nur etwa zwanzig kommen regelmäßig vorbei. Darüber freuen wir uns sehr, sie sind wirklich eine große Hilfe und gehören oft schon zum „Inventar“.

Vielen Dank für das nette Gespräch!

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Manche Menschen haben einfach Pech. Und dann gibt es Tiere, die diesen Menschen in nichts nachstehen… Kater Fritz ist einer von ihnen.

Der etwa zehnjährige graugetigerte Kater ist ein wahrer Schatz, sehr sanftmutig, verschmust und eine reine Wohnungskatze. Leider ist er an Diabetes erkrankt, die regelmäßigen Insulinspritzen stellen aber kein Problem für ihn dar. Als sei das noch nicht genug, wurde Fritz positiv auf Coronaviren getestet, was die Vermittlung natürlich nicht einfacher macht. Dabei kann Fritz sogar bei bester Gesundheit zwanzig Jahre alt werden, so lange das Virus nicht mutiert und ausbricht! Trotzdem wohnt Fritz nun schon seit vier Jahren im Tierheim Bad Wildungen…

Vielleicht gibt es doch noch irgendwo einen Katzenfreund, der einen Schmusekater für die Wohnungshaltung sucht? Fritz hat sogar eine eigene Homepage: http://www.tierheim-bad-wildungen.de/Vermittlung/Katzenseiten/Fritz.htm

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