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Posts Tagged ‘Tierquälerei’

August 2008, die ganze Welt schaut nach Peking, zu den Olympischen Spielen. Doch es gibt nicht nur positive Schlagzeilen. Statt dessen hört man immer wieder Schauergeschichten aus China: Die Regierung soll Jagd auf streunende Katzen machen, sie vergiften oder in winzigen Käfigen verhungern lassen.

Zu diesem Thema habe ich gerade durch Zufall ein interessantes Video bei GMX entdeckt. Leider kann ich es nicht im Blog einbinden, dennoch findet ihr das Video direkt auf der GMX-Seite: hier

Übrigens gibt es hierzu noch einen interessanten Artikel im neuen Pfotenhieb-Heft, das im August erscheint. Wir haben mit Tierschutzorganisationen gesprochen, die sich in Asien engagieren und einen ganz eigenen Blick auf die Dinge haben. Hierbei haben wir viele pikante Details erfahren… Seid gespannt!

Foto: Susann Burghardt

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Wer an buddhistische Kloster denkt, hat sofort ein Bild von Ruhe und Frieden vor Augen. Orange gekleidete Mönche, die in aller Stille meditieren oder ruhig durch die Gänge schreiten, die andere Lebewesen respektieren. Das muss aber leider nicht so sein…

Ganz im Gegenteil: Im buddhistische Kloster Wat Pa Luangta Bua Yannasampanno beu Bankok werden Tiger systematisch misshandelt: Geprügelt, am Schwanz gezogen und mit dem Urin von Artgenossen bespritzt. Rund 15 Tiger halten sich hier auf, tagtäglich strömen Besucher in das „Tigerkloster“, um sich für umgerechnet 20 EUR mit den bedrohten Raubkatzen fotografieren zu lassen. Tierschützer sind entsetzt – ich war es ebenfalls, als ich diesen Artikel auf Spiegel Online las. Wie kann es sein, dass Raubkatzen so arg misshandelt werden, dass sie grobe Verhaltensauffälligkeiten zeigen, man aber dennoch kleine Kinder für Fototermine auf ihren Rücken setzt? Dabei ist noch nicht einmal sicher, ob die Tiger wirklich vor Wilderern gerettet und im Kloster aufgepäppelt wurden – die Mönche weigern sich nämlich immer noch, Gentests durchführen zu lassen. Alles eine große Seifenblase?

Tierschützer der Organisation „Care for the wild“ haben nun drei Jahre lang das Treiben im Tempel beobachtet und ein Essay dazu veröffentlicht. Ihr Fazit: „Die Mönche betreiben illegalen Handel mit Tigern, misshandeln die Tiger, die im Tempel gehalten werden, systematisch physisch; hochgefährlich ist der Kontakt mit den Tieren auch für die Touristen.“ Einen Überblick gibt es hier, den gesamten Bericht hier: http://www.careforthewild.com/files/tigertemplereport08_final_v4.pdf

Fotos: CWI

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Unkastrierte, freilaufende Katzen ohne Zuhause, ungehinderte Vermehrung – damit soll nach Wunsch der Katzenhilfe Westerwald nun Schluss sein. In einer Petition fordern die Tierschützer nun eine Katzenschutzverordnung, um das Leid freilaufender, herrenloser Katzen in Deutschland einzudämmen.

Erste Gedankenansätze sind unter anderem die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Heimtiere, eine Kastrationsverpflichtung für Freigängerkatzen und ein Einfuhrverbot für unkastrierte Katzen aus dem Ausland. Mehr Informationen gibt es hier.

Was das den Staat und letzendlich den Steuerzahler kosten soll? „Es wäre ein „Selbstläufer“ und für den Staat kostenfrei, wenn die ehrenamtlichen Tierschützer entsprechende Vorgaben und Handlungsspielräume bekämen.“, versprichen die Tierschützer. „Die Kastrationen und die staatliche Förderung zu den Kastrationen ist das eine, die Eindämmung der Produktionen durch Gesetze/Verordnungen ist das andere, zweifelsfrei nachhaltig Auswirkungen hat eine praktikable Kombination. Die Registrierung wäre kostenfrei, sowas wird bereits im 3. Jahrzehnt von Tasso ehrenamtlich und europaweit angeboten, jedoch nur von den willigen und verantwortlichen Bürgern und Tierhaltern genutzt. Alle Halterwechsel, Wohnungswechsel, Vermerke bei Ableben des Tieres, etc. werden von Tasso unentgeltlich vorgenommen und müßten bei allen Tierhaltern durch gesetzl. Auflagen Anwendung finden.“ (mehr …)

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