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Posts Tagged ‘Weihnachten’

Ich muss zugeben, gerade etwas weihnachtlich überfordert zu sein… Gestern war ja schon Redaktionsschluss für das Pfotenhieb-Weihnachtsheft – und als wenn das nicht genug wäre, flattern gerade sehr viele Pressemitteilungen für tierische Weihnachtsgeschenke, spezielle Adventskalender und Überraschungen für Herrchen und Frauchen in mein Postfach.

BirgitH, pixelio.de

Quelle: BirgitH, pixelio.de

Na ja, eigentlich ist das ja kein Wunder: In gut zwei Wochen steht ja schon das erste Adventskalender-Kläppchen an. Aber besonders weihnachtlich motiviert bin ich irgendwie noch nicht… Vielleicht kommt das ja noch! Um dieses Jahr etwas mehr Zeit für die Geschenkevorbereitung zu haben, habe ich mich entschlossen, einmal keine Adventskalender für meine Lieben selber zu basteln. Was auch besser ist – wie ihr bestimmt schon gelesen habt, bin ich nicht besonders talentiert in Sachen Bastelei… 😉

Aber das muss ja auch nicht sein, schließlich gibt es ja jede Menge „fertige“ Advenskalender im Handel, je nach perönlichem Geschmack mit Gummibärchen (für meine figurbewusste Schwester 😉 ), Pralinen (für meine Mutter), Kinder-Schokolade (mhhh – für mich :)) oder mit einem bunten Mix aus allem.

Selbst für Katzen gibt es seit einigen Jahren fertige Adventskalender. Letztes Jahr hat er mich sehr gereizt (trotz anfänglichen Widerstands – den Bericht gibt es hier), so dass ich doch ein paar Euro für den Spaß, der mehr mir als meinen Katzen etwas bringt, ausgegeben habe. Da Fleckli und Sakura aber weder großen „Schleckermäuler“ sind noch die Schleckereien besonders gesund waren, gingen alle Leckerlis doch an andere Katzen im Bekanntenkreis. Diesmal werde ich mich hoffentlich zurückhalten können und den beiden lieber ein leckeres Steak klein schneiden… 😉 Über die aktuelle Version bin ich allerdings schon gestolpert – habe meinen beiden Damen aber lieber ein schönes Spielzeug bestellt. Einen wirklich gesunden Adventskalender für Tiere habe ich leider noch nicht entdeckt. Da hilft wohl nur selber basteln – oder erfinden… 😉

Apropos: Bastelt ihr Adventskalender für Eure Katzen oder findet ihr das Ganze übertrieben?

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Weihnachten mit Katze

Lisa hat letztens ein tolles Weihnachtsgedicht von Klabund entdeckt, mit dem wir Euch vielleicht etwas Weihnachtsstimmung bringen können:

Weihnacht

Ich bin der Tischler Josef,
Meine Frau, die heißet Marie.
Wir finden kein‘ Arbeit und Herberg‘
Im kalten Winter allhie.

Habens der Herr Wirt vom goldnen Stern
Nicht ein Unterkunft für mein Weib?
Einen halbeten Kreuzer zahlert ich gern,
Zu betten den schwangren Leib. —

Ich hab kein Bett für Bettelleut;
Doch scherts euch nur in den Stall.
Gevatter Ochs und Base Kuh
Werden empfangen euch wohl. —

Wir danken dem Herrn Wirt für seine Gnad
Und für die warme Stub.
Der Himmel lohns euch und unser Kind,
Seis Madel oder Bub.

Marie, Marie, was schreist du so sehr? —
Ach Josef, es sein die Wehn.
Bald wirst du den elfenbeinernen Turm,
Das süßeste Wunder sehn. —

Der Josef Hebamme und Bader war
Und hob den lieben Sohn
Aus seiner Mutter dunklem Reich
Auf seinen strohernen Thron.

Da lag er im Stroh. Die Mutter so froh
Sagt Vater Unserm den Dank.
Und Ochs und Esel und Pferd und Hund
Standen fromm dabei.

Aber die Katze sprang auf die Streu
Und wärmte zur Nacht das Kind. —
Davon die Katzen noch heutigen Tags
Maria die liebsten Tiere sind.

Klabund (+1928)

Foto: pixelio.de, gabisch 

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Zu Weihnachten gehören Musik, Kerzen, ein Tannenbaum – und Plätzchen. Dabei macht es doch viel mehr Spaß, selbst zu backen als die Spekulatius fertig eingeschweißt im Supermarkt zu erstehen.

fleckliplatzchen3.jpgHeute ist es also so weit. Das Wohnzimmer ist mit einer Malerplane abgedeckt, die Feuerwehr alarmiert und mein Freund für die nächsten zwei Tage bei einem Kumpel einquartiert, um einer Rauchvergiftung zu entkommen. Nein, gut, so schlimm ist es nicht. 😉 Ich bin vielleicht nicht die Vorzeige-Hausfrau – mit etwas Plätzchenteig sollte ich aber klarkommen. Oder? Zur Information: Das Experiment findet heute unter verschärften Bedingungen statt: Fleckli und Sakura sind mit von der Partie. Gut, die beiden eignen sich vielleicht nicht als Back-Gehilfen – zum Anfeuern und Stolpern sind sie aber auf alle Fälle gut genug ;). Der große Nachteil: Aus unserer offenen Küche kann ich die beiden einfach nicht aussperren…

Aber genug geredet, los geht’s. Schnell noch einige Backzutaten gekauft (frau ist ja spontan 😉 ), aus den unzähligen zur Weihnachtszeit erhältlichen Backrezepten einige (einfache) herausgesucht. Zutaten zusammengeschüttet, Ärmel hochgekrempelt und geknetet. Auf jeden Fall war das so der Plan. Sakura hat einen anderen. „Mauuuuuuuuuuuu!“ klingt es vom Fußboden. „Mauuuuuuuuuuu!“ „Nein Kleine, das ist nichts für Dich. Teig magst Du sowieso nicht!“ Ist ihr ziemlich egal. „Mauuuuuuuuuu!“ Und weil Frauchen nicht hört, versucht die sonst gut erzogene Katze den Super-Gau: Sprunggelenke angespannt und ab auf die Arbeitsfläche! Mist, mit mehligen Händen kann ich noch nicht einmal in die Hände klatschen… „Kura – nein!“ Es wirkt. Erschrocken lässt die kleine Tigerin von ihrem Vorhaben ab. Vielleicht war es auch nur die Angst vorm Plätzchenteig – wer weiß, was Lena da so alles untergemischt hat!

Also weiter nach Plan beziehungsweise Rezept. Hier die Kurzfassung: Kneten – Ausrollen – Stolpern (stimmt, Fleckli ist auch noch da!) – Katze beruhigen – vorher Händewaschen – nachher Hände waschen – Katzenhaare aus dem Teig pulen – nochmal Hände waschen – nochmal Teig ausrollen – instinktiv in die Hände klatschen, da Fleckli auf den Tisch springen will – Teig von Boden wischen – wieder Stolpern (Sakura ist langweilig) – den Fall kurz vor dem Boden abfangen – endlich Plätzchen ausstechen. Soweit so gut. Nur, dass Katze gerade genau auf dem umgefallenen Bachblech auf dem Boden sitzt… Mist. Also noch einmal Spülen. Bachblech gespült, Backpapier drauf, Katze vom Backpapier pflücken (was knistert das auch so toll???) – neues Backpapier – Plätzchen drauf – Stolpern abfangen (ich habe gelernt! 🙂 ) – und endlich das Backblech in den Ofen. Erleichterung.

Meine Kollegin hat mir letztens erzählt, dass Backen mit einem Kleinkind so stressig ist. Die sollte froh sein, dass sie keine Katzen hat… 😀

fleckliplatzchen4.jpgAch ja, zum Thema „Katzen aussperren“: Versucht es gar nicht. Egal, ob ihr eure Katzen ins Schlafzimmer oder auf die Terrasse sperren: Sie wird sich bemerkbar machen. Wer sitzt schon gerne in der Kälte oder im langweiligen Zimmer, wenn Frauchen so spannende Sachen anstellt? Ihr könnt das Meckern eurer Katze ignorieren. Spätestens der Nachbar wird es aber merken und Sturm klingeln: „Ist mir Ihrer Katze alles in Ordnung?“. „Nein, ich backe“ wäre hier die ideale Antwort. Wenn Euer Nachbar ein Katzenfreund ist, wird er vielleicht verstehen, was da vor sich geht…

Alles in allem bin ich aber ganz froh, dass ich keine Hunde habe. Zumindest bei großen Hunden wäre Stolpern zwar schwieriger – dafür erreichen Sie die Arbeitsplatte aber auch umso leichter…

Kurz und gut: Plätzchencharge Nummer Eins ist fertig. Die Weiteren verschieben wir lieber aufs nächste Jahr…

Ach ja, die Anforderungsliste für die Traumwohnung wächst: Eine Küche mit Tür wäre nett. Und dazu vielleicht noch Platz für eine Küchenmaschine und eine nette ältere Dame im Haus, die für ihr Leben gerne backt… 😉

In diesem Sinne: Viel Spaß bei/in der Weihnachtsbäckerei! 🙂

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Gerade habe ich diesen Artikel bei web.de entdeckt: „Geschenke für Vierbeiner kommen in Mode„.

Na ja, meiner Meinung nach ist das nichts Neues. Der Markt rund um den geliebten Vierbeiner wächst, viele Tierhalter geben mittlerweile mehr für ihr Tier als für sich selbst aus. Das Tier ist Familienmitglied geworden. Auch, wenn Tiere in der Regel weder religiös noch gläubig sind, sind Weihnachtsgeschenke hier die logische Konsequenz. Ob das Tier diese zu schätzen weiß, bleibt dahingestellt – der Tierfreund aber freut sich.

Auch meine Katzen und der Hund meiner „Schwiegereltern“ bekommen immer eine Kleinigkeit zu Weihnachten. Manchmal ein Spielzeug, manchmal ein paar ungesunde Leckerchen, vielleicht auch eine neue Kuscheldecke. Alles Sachen, die ich sowieso angeschafft hätte. Aber zu Weihnachten macht Schenken doch sowieso viel mehr Spaß! 🙂

Wie sieht es bei Euch aus? Schenkt ihr Euren Katzen etwas zu Weihnachten? Wenn ja was? Oder haltet ihr Weihnachten für Vierbeiner für völligen Schwachsinn?

Bevor ich es vergesse: am 15. Dezember erscheint unser neues Pfotenhieb-Heft mit tollen Weihnachtsgeschenken für Katzen(freunde)! 🙂

Foto: gerald, pixelio.de

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So langsam kommt man in Weihnachtsstimmung, oder? Na ja, beim Schneetreiben der letzten Tage blieb einem ja auch kaum etwas anderes übrig… 😉

Gestern noch schnell ein paar Überraschungen für den Adventskalender meines Freundes gekauft (dabei wollte ich doch das Jahr über schöne Kleinigkeiten besorgen und nicht erst im November damit anfangen 😉 ) bin ich heute im Netz wieder über so genannte „Adventskalender für Katzen“ gestolpert.

Ja, ich muss zugeben – irgendwie hat es mich gereizt. Obwohl die enthaltenen Leckerchen wahnsinnig ungesund sind und von unseren Katzen sowieso verschmäht werden – jeden Tag ein Türchen zu öffnen, das erinnert doch etwas an die Kindheit… Hier sind wir aber schon beim Kern der Sache angelangt: Für wen sind diese Kalender eigentlich – für die Katze oder den Halter???

Zum Glück waren die Kalender heute morgen ausverkauft – ich konnte also sowieso nicht bestellen und werde mir wohl selbst einen leckeren Schoko-Adventskalender kaufen – der genauso ungesund ist wie Katzenleckerlis für meine beiden Damen… 😉

Wer doch nicht widerstehen kann: Den Adventskalender für Katzen gibt es bei vielen Online-Futtershops.

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